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Mo, 11:59 Uhr
09.02.2009

Bessere Chancen testen

Mit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres testen 34 Thüringer Schulen ein neues Modell für einen besseren Start ins Berufsleben. Auch vier Schulen aus dem Kyffhäuserkreis sowie aus dem Landkreis Nordhausen sind mit dabei...


„Der Start der Berufseinstiegsbegleitung an 34 Schulen in Thüringen ist ein weiterer Schritt, damit ein optimaler Einstieg in die Berufswelt auch den Jugendlichen gelingt, bei denen wir schon jetzt erkennen, dass sie wahrscheinlich Schwierigkeiten haben werden. Ziel wird sein, unter Einbeziehung aller am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beteiligten Akteure, dass so alle Schulabgänger dauerhaft im Arbeitsmarkt Fuß fassen“, erklärt Lutz Mania, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt und Thüringen, den präventiven Ansatz.

„Ob wir von der Berufsorientierung, Berufswahl, Berufswahlvorbereitung, Berufsberatung oder der Berufswegeplanung sprechen, es geht immer um das eine: Jugendlichen den nur selten gerade Weg in die Berufswelt zu ebnen“, erläutert Thüringens Kultusminister Bernward Müller als Kooperationspartner in der Berufseinstiegbegleitung.

34 Berufseinstiegsbegleiter werden in den 9. bzw. 10. Klassen bis zu 680 ausgewählte Jugendliche individuell unterstützen, damit sie ihren Schulabschluss erreichen, weiter bei ihrer konkreten Berufswahl vorankommen, einen Ausbildungsplatz finden und letztlich sich in ihrer ersten Zeit im Berufsleben zurecht finden. Aus dem Landkreis Nordhausen sind das die Lessing-Schule sowie das Förderzentrum Pestalozzi in Nordhausen und aus dem Kyffhäuserkreis nehmen die Regelschule „Juri Gagarin“ in Bad Frankenhausen sowie das Sondershäuser Förderzentrum in der Talstraße.

Konkret suchen die vier Schulen in Nordthüringen zum Beispiel gemeinsam mit dem Jugendlichen nach Ursachen für Leistungsschwächen in bestimmten Fächern und helfen bei der Verbesserung der schulischen Leistungen. Sie unterstützen bei der Suche nach dem passenden Traumjob und bei Bewerbungsaktivitäten. Letztlich beraten sie zudem bis sechs Monate nach dem Start der Ausbildung, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen.

Bundesweit erfolgt die Erprobung in 1.000 Schulen. Dabei arbeiten die Berufseinstiegsbegleiter intensiv mit den Berufsberatern, der allgemein bildenden Schule, den örtlichen Trägern der Jugendberufshilfe, den regionalen Betrieben, Verbänden, Berufsschulen und sonstigen für die berufliche Integration von Jugendlichen maßgeblichen Einrichtungen zusammen.
Autor: nnz/kn

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