Di, 09:13 Uhr
10.02.2009
ÖPNV- und Mobilitätskonzept
Für das Projekt "Entwicklung und Einführung eines ÖPNV- und Mobilitätskonzeptes für die Region Südharz-Kyffhäuser" galt es ein Pilotregion festzulegen. Mehr Informationen gibt es hier...
Die fünfte Sitzung des Stammtischs Nahverkehr fand am 5.2.2009 um 17 Uhr im Grünen Klassenzimmer im Europa-Rosarium in Sangerhausen statt. Hauptziel des Treffens war es, eine Pilotregion für die zweite und dritte Projektphase auszuwählen.
Mit dem Rahmenkonzept "Mobilität" wurden durch das Projektteam aus PTV AG und VBB GmbH gemeinsam mit den regionalen Akteuren folgende sieben Regionen mit Handlungsbedarf im Hinblick auf das öffentliche Mobilitätsangebot identifiziert (siehe auch Kartendarstellung im PDF-Dokument).
Aus diesen Regionen wählte der Stammtisch Nahverkehr die Region "Hainleite-Kyffhäuser" (mit den Gemeinden Günserode, Seega, Göllingen, Hachelbich, Rottleben, Bendeleben und Steinthaleben im Kyffhäuserkreis sowie den Gemeinden Kelbra und Tilleda im Kreis Mansfeld-Südharz) als Pilotregion aus. Die Auswahl der Region wurde anhand einiger Kriterien, die beim 4. Treffen des Stammtischs Nahverkehr im Januar festgelegt wurden, getroffen. Ein wesentliches Argument für die Region ist der grenzüberschreitende Zuschnitt des Gebietes und die dort vorhandenen touristischen Potenziale. Auch die in vielen Ortsteilen mangelhafte Grundversorgung war ein wichtiges Entscheidungskriterium.
Für das Gebiet wird nun zunächst ein detailliertes Planungs-, Organisations- und Marketingkonzept für öffentlich zugängliche Mobilitätsangebote erarbeitet. Dazu werden auch die Bewohner und Gäste der betroffenen Gemeinden nach ihren Mobilitätsbedürfnissen befragt werden. Ziel ist es, ein an die besonderen Bedürfnisse der Region angepasstes und wirtschaftlich tragfähiges Mobilitätsangebot zu schaffen. Denkbar ist dabei z.B. ein Mix aus klassischem Linienverkehr und flexiblen ÖPNV-Angeboten (Bus fährt nur auf Anruf / bei Bedarf). Aber auch weitergehende Ideen, wie die Organisation privater Mitnahmemöglichkeiten und die Einrichtung eines Bürgerladens, in dem Funktionen der Nahversorgung und Mobilitätsdienstleistungen zusammengebracht werden, stellen mögliche Optionen dar.
Die entwickelten Konzepte sollen noch im Rahmen des Projektes "Entwicklung und Einführung eines ÖPNV- und Mobilitätskonzeptes für die Region Südharz-Kyffhäuser" umgesetzt werden.
Die umgesetzten Ergebnisse in der Pilotregion dienen anderen Städten und Gemeinden in beiden Landkreisen als Beispiel, ähnliches zu versuchen, sozusagen im Schneeballeffekt. Das BMVBS und auch beide Landkreise erhoffen sich eine Impulswirkung für die ganze Region, um auch zukünftig mit den gleichen finanziellen Mitteln wie bisher öffentliche Mobilität anbieten zu können.
Autor: khhDie fünfte Sitzung des Stammtischs Nahverkehr fand am 5.2.2009 um 17 Uhr im Grünen Klassenzimmer im Europa-Rosarium in Sangerhausen statt. Hauptziel des Treffens war es, eine Pilotregion für die zweite und dritte Projektphase auszuwählen.
Mit dem Rahmenkonzept "Mobilität" wurden durch das Projektteam aus PTV AG und VBB GmbH gemeinsam mit den regionalen Akteuren folgende sieben Regionen mit Handlungsbedarf im Hinblick auf das öffentliche Mobilitätsangebot identifiziert (siehe auch Kartendarstellung im PDF-Dokument).
- Ebeleben
- Greußen
- Hainleite-Kyffhäuser
- Kyffhäuser-Südharz
- Schmücke
- Mansfeld (Ost)
- Mansfelder Bergland
Aus diesen Regionen wählte der Stammtisch Nahverkehr die Region "Hainleite-Kyffhäuser" (mit den Gemeinden Günserode, Seega, Göllingen, Hachelbich, Rottleben, Bendeleben und Steinthaleben im Kyffhäuserkreis sowie den Gemeinden Kelbra und Tilleda im Kreis Mansfeld-Südharz) als Pilotregion aus. Die Auswahl der Region wurde anhand einiger Kriterien, die beim 4. Treffen des Stammtischs Nahverkehr im Januar festgelegt wurden, getroffen. Ein wesentliches Argument für die Region ist der grenzüberschreitende Zuschnitt des Gebietes und die dort vorhandenen touristischen Potenziale. Auch die in vielen Ortsteilen mangelhafte Grundversorgung war ein wichtiges Entscheidungskriterium.
Für das Gebiet wird nun zunächst ein detailliertes Planungs-, Organisations- und Marketingkonzept für öffentlich zugängliche Mobilitätsangebote erarbeitet. Dazu werden auch die Bewohner und Gäste der betroffenen Gemeinden nach ihren Mobilitätsbedürfnissen befragt werden. Ziel ist es, ein an die besonderen Bedürfnisse der Region angepasstes und wirtschaftlich tragfähiges Mobilitätsangebot zu schaffen. Denkbar ist dabei z.B. ein Mix aus klassischem Linienverkehr und flexiblen ÖPNV-Angeboten (Bus fährt nur auf Anruf / bei Bedarf). Aber auch weitergehende Ideen, wie die Organisation privater Mitnahmemöglichkeiten und die Einrichtung eines Bürgerladens, in dem Funktionen der Nahversorgung und Mobilitätsdienstleistungen zusammengebracht werden, stellen mögliche Optionen dar.
Die entwickelten Konzepte sollen noch im Rahmen des Projektes "Entwicklung und Einführung eines ÖPNV- und Mobilitätskonzeptes für die Region Südharz-Kyffhäuser" umgesetzt werden.
Die umgesetzten Ergebnisse in der Pilotregion dienen anderen Städten und Gemeinden in beiden Landkreisen als Beispiel, ähnliches zu versuchen, sozusagen im Schneeballeffekt. Das BMVBS und auch beide Landkreise erhoffen sich eine Impulswirkung für die ganze Region, um auch zukünftig mit den gleichen finanziellen Mitteln wie bisher öffentliche Mobilität anbieten zu können.
Downloads:
- Karte zum Nahverkehrsstammtisch (589 kByte)