Fr, 07:02 Uhr
13.02.2009
Eine Winterwanderung
Dass man im Winter nicht auf Wandern verzichten muss, zeigte unser Leser Hans-Jürgen Schmidt. Sein Weg führte dabei auch über den Frauenberg. Dass es auch kleine Klippen gab, verrät er in seinem Bericht, aber nicht, wie hinterher seine Wanderschuhe aussahen. Das sollte Sie aber nicht abhalten, es am Wochenende mal nachzumachen ...
Der Start war um 8.45 Uhr im Borntal bei bedeckten Himmel und Schneegriesel. Der Weg ging zunächst durch die Stadt, vorbei am Busbahnhof und weiter an auf den Jechaburger Weg Richtung Jechaburg. Die Straße nach Jechaburg ist eine erst Bewährungsprobe für die Kondition. In Jechaburg zweigt man Richtung Frauenberg ab. Es geht weiter bergan. Die Serpentinen auf den Frauenberg waren zum Teil vereist. Man muss also 100-%ig trittsicher sein, sonst rutscht man aus und "kugelt" im Extremfall den Hang herunter.
Auf dem Frauenberg angekommen waren 1,5 Stunden vergangen. Der Wind pfiff um die Ohren, so dass man die Temperatur als minus 8 Grad empfand. Schnee lag nicht allzu viel. Die rund 10 cm Schnee, die es in der Nacht vom 9.2. zum 10.2 gegeben hatte fiel einen Wärmeeinbruch von plus 9 Grad am 10.2. zum Opfer. Die Wärme war jedoch nur ein kurzes Intermesso, denn heute am 11.2. ist der Winter wieder zurückgekehrt und bescherte neben Minusgrade auch leichten Schneefall. Vom Frauberg konnte man einen Blick auf Sondershausen im Dunst werfen. Ein paar Sonnestrahlen ließen den Petersenschacht in seiner Schönheit erstrahlen. Ein Blick auf den Schacht I verriet, dass die Verladetürme für Steinsalz vollendet wurden.
Die Ausgrabungsstätte auf dem Frauenberg ist in eine Winterstarre getreten, obwohl ein Schild Videoüberwachung auf Aktivitäten aus der Ferne hindeuten. Weiter ging es auf dem Rittweg, der nach Straußberg führt. Bis Straußberg bin ich nichtgelaufen, sonder an einem Abzweig Richtung Bebraer Jagdhütte ging es weiter. An der Bebraer Jagdhütte hatte ich die Überdachung und ein Sitzbank genutzt, um einen Imbiss einzunehmen.
Weiter ging es Richtung "Eiches Ruhe". Ein Stein markiert die Stelle. Von hier ging es hinab im sogenannten Isartal. Unterwegs dröhnte die Technik des Forstbetriebes, die mal wieder einige Wanderwege unpassierbar machten. Am Ende des Isartal war es nicht weit bis zur Umgehungstrasse, die man nicht überschreiten sollte. Es wurden Unterführungen mit eingebaut. Allerdings dominiert der Schlamm den Weg rechts und links der Straße. Es waren die obersten Schichten aufgetaut, so dass der Boden das Wasser nicht aufnehmen kann. Ohne Wanderschuhe kann man hier zur Zeit nicht gehen.
Am Bebraer Teich angekommen wurde der Weg wieder besser. Ein Blick auf dem Teich zeigte ein breite Eisfläche. Nur ein Reiher saß an einem Eisloch und wartete auf ein Fischlein, das eventuell seinen Hunger befriedigen sollte. Eigentlich müssten alle Reiher gen Süden gezogen sein. Man beobachtet jedoch in den letzten Jahren immer wieder, dass Reiher auch in unserer Gegend überwintern. Manch Kleingärten kann davon ein Lied singen, wenn er zu seinem Teich im Garten kommt und alle Fische sind verschwunden.
Mein Weg führte dann vom Bebraer Teich auf der Alt-B 4 über die Dornheide und vorbei am Bergbad ins Borntal. Jetzt waren 5 Stunden vergangen und es lies sich nicht leugnen, dass man älter geworden ist.
Bilder + Text Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
Bild 1 - Blick auf die Umgehungsstraße nach 9 Uhr.
Bild 2 - "Eiches Ruh" in der Nähe der Bebraer Jagdhütte
Bild 3 - Dieser Wanderweg kann "Dank der Forsttechnik" nicht mehr begangen werden
Bild 4 - Die Natur forstet sich selber auf
Bild 5 - Eine "Krabbelunterführung" unter der Umgehungsstraße
Bild 6 - Ein Reiher am Bebraer Teich
Bild 7 - Der Frauenberg im winterlichem Ambiente
Bild 8 - Der Winterhimmel vom Frauenberg aus gesehen
Bild 9 - Auf dem Frauenberg
Bild 10 - Der Petersenschacht vom Frauenberg aus gesehen
Bild 11 - Der Orientierungspunkt auf dem Frauenberg
Bild 12 - Die "Steinsalztürme" der GSES zum Ausliefern des Produktes sind fertiggestellt.
Bild 13 - Die Ausgrabungsstätte auf dem Frauenberg im Winterschlaf
Autor: khhDer Start war um 8.45 Uhr im Borntal bei bedeckten Himmel und Schneegriesel. Der Weg ging zunächst durch die Stadt, vorbei am Busbahnhof und weiter an auf den Jechaburger Weg Richtung Jechaburg. Die Straße nach Jechaburg ist eine erst Bewährungsprobe für die Kondition. In Jechaburg zweigt man Richtung Frauenberg ab. Es geht weiter bergan. Die Serpentinen auf den Frauenberg waren zum Teil vereist. Man muss also 100-%ig trittsicher sein, sonst rutscht man aus und "kugelt" im Extremfall den Hang herunter.
Auf dem Frauenberg angekommen waren 1,5 Stunden vergangen. Der Wind pfiff um die Ohren, so dass man die Temperatur als minus 8 Grad empfand. Schnee lag nicht allzu viel. Die rund 10 cm Schnee, die es in der Nacht vom 9.2. zum 10.2 gegeben hatte fiel einen Wärmeeinbruch von plus 9 Grad am 10.2. zum Opfer. Die Wärme war jedoch nur ein kurzes Intermesso, denn heute am 11.2. ist der Winter wieder zurückgekehrt und bescherte neben Minusgrade auch leichten Schneefall. Vom Frauberg konnte man einen Blick auf Sondershausen im Dunst werfen. Ein paar Sonnestrahlen ließen den Petersenschacht in seiner Schönheit erstrahlen. Ein Blick auf den Schacht I verriet, dass die Verladetürme für Steinsalz vollendet wurden.
Die Ausgrabungsstätte auf dem Frauenberg ist in eine Winterstarre getreten, obwohl ein Schild Videoüberwachung auf Aktivitäten aus der Ferne hindeuten. Weiter ging es auf dem Rittweg, der nach Straußberg führt. Bis Straußberg bin ich nichtgelaufen, sonder an einem Abzweig Richtung Bebraer Jagdhütte ging es weiter. An der Bebraer Jagdhütte hatte ich die Überdachung und ein Sitzbank genutzt, um einen Imbiss einzunehmen.
Weiter ging es Richtung "Eiches Ruhe". Ein Stein markiert die Stelle. Von hier ging es hinab im sogenannten Isartal. Unterwegs dröhnte die Technik des Forstbetriebes, die mal wieder einige Wanderwege unpassierbar machten. Am Ende des Isartal war es nicht weit bis zur Umgehungstrasse, die man nicht überschreiten sollte. Es wurden Unterführungen mit eingebaut. Allerdings dominiert der Schlamm den Weg rechts und links der Straße. Es waren die obersten Schichten aufgetaut, so dass der Boden das Wasser nicht aufnehmen kann. Ohne Wanderschuhe kann man hier zur Zeit nicht gehen.
Am Bebraer Teich angekommen wurde der Weg wieder besser. Ein Blick auf dem Teich zeigte ein breite Eisfläche. Nur ein Reiher saß an einem Eisloch und wartete auf ein Fischlein, das eventuell seinen Hunger befriedigen sollte. Eigentlich müssten alle Reiher gen Süden gezogen sein. Man beobachtet jedoch in den letzten Jahren immer wieder, dass Reiher auch in unserer Gegend überwintern. Manch Kleingärten kann davon ein Lied singen, wenn er zu seinem Teich im Garten kommt und alle Fische sind verschwunden.
Mein Weg führte dann vom Bebraer Teich auf der Alt-B 4 über die Dornheide und vorbei am Bergbad ins Borntal. Jetzt waren 5 Stunden vergangen und es lies sich nicht leugnen, dass man älter geworden ist.
Bilder + Text Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
Bildtexte:
Bild 1 - Blick auf die Umgehungsstraße nach 9 Uhr.
Bild 2 - "Eiches Ruh" in der Nähe der Bebraer Jagdhütte
Bild 3 - Dieser Wanderweg kann "Dank der Forsttechnik" nicht mehr begangen werden
Bild 4 - Die Natur forstet sich selber auf
Bild 5 - Eine "Krabbelunterführung" unter der Umgehungsstraße
Bild 6 - Ein Reiher am Bebraer Teich
Bild 7 - Der Frauenberg im winterlichem Ambiente
Bild 8 - Der Winterhimmel vom Frauenberg aus gesehen
Bild 9 - Auf dem Frauenberg
Bild 10 - Der Petersenschacht vom Frauenberg aus gesehen
Bild 11 - Der Orientierungspunkt auf dem Frauenberg
Bild 12 - Die "Steinsalztürme" der GSES zum Ausliefern des Produktes sind fertiggestellt.
Bild 13 - Die Ausgrabungsstätte auf dem Frauenberg im Winterschlaf












