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So, 17:41 Uhr
15.02.2009

Handballer stürmten Festung am Königstuhl

Arterns selbsternannter Lieblingsgegner, der Nordhäuser Sportverein, entführte am Samstag beide Punkte aus der Festung am Königstuhl und zerstörte damit den Heimnimbus des HV 90.


Aus der Sicht der Gastgeber sollte es ein Nordgipfel werden, aus dem der HV 90 wieder einmal siegreich hervorgehen wollte. Nach der 28:24-Niederlage in der Hinrunde, wollten sie in eigner Halle triumphieren.
Allein die Duelle beider Kontrahenten garantieren, unabhängig von den Tabellenplatzierungen, volle Hallen, so auch diesmal. Leider mischten sich auch einige unverbesserliche unter die Handballgemeinde.

Sofort nach Anpfiff der beiden Unparteiischen aus Jena wurde NSV-Kanonier Stefan Fuhrmann eine Manndeckung verpasst. Eine Maßnahme, die in dieser Spielserie schon viele probierten und scheiterten. Auch diesmal gelang es den Gastgebern nicht. Fuhrmann erzielte am Ende 14 Treffer und war damit erfolgreichster Torschütze im Spiel.

Unnötig zu erwähnen, dass es von Beginn an das erwartet schwere Spiel wurde. Bis zum 4:3 legte der NSV vor und die Gastgeber glichen ebenso souverän aus. Kurze Unkonzentriertheiten nutzten die Gastgeber zur eigenen Führung, die sie auf 7:5 ausbauen konnten.

Für die neue Geschlossenheit im NSV Spiel kein Problem. Wo man früher -angesichts eines Rückstandes - konfus agierte, wartete man diesmal auf Torgelegenheiten. Die neue Auswärtsstärke der Nordhäuser wurde auch im weiteren Spielverlauf ausgespielt. Selbst nach wiederholtem Rückstand (9:11) blieben sie unbeeindruckt. Bis zur Halbzeit neutralisierten sie so den Rückstand und gingen mit einer 16:15 Halbzeitführung in die Kabine. Schon ein kleiner Rückschlag für die heimstarken Arterner. Eigentlich wollten sie ihren Lieblingsgegner schon in den ersten 30 Spielminuten von der Platte putzen.

Nach der Pause erhoffte sich der NSV etwas Luft durch höheres Tempo zu bekommen. Viel war es nicht aber die drei Treffer Vorsprung beim 16:19, aus Sicht des HV 90, waren vielleicht entscheidend. Erst jetzt kam der Gastgeber in Schwung und erzielte Gleichwertigkeit im Spiel, nicht aber auf der Anzeigetafel. Dabei stellte der beste Angriff der Liga wieder einmal mehr seine Klasse unter Beweis. Sogar im Unterzahlspiel, drei gegen fünf, erzielten sie Treffer. Artern bemüht das Spiel in den Griff zu bekommen verzettelte sich dabei in Einzelaktionen. Die Rolandstädter lenkten ihr Spiel besser. Auch wenn am Ende insgesamt 65 Treffer fielen, wurde in der Deckungsarbeit der Grundstein gelegt.

Im weiteren Spielverlauf der zweiten Halbzeit hatte der HV 90 keine Chance mehr den Nordhäusern den Sieg streitig zu machen. Das kleine Polster von drei bis vier Treffen hielten sie bis zum 34:31 Endstand.

Ein verdienter Sieg im Nordderby, Dank einer besseren Mannschaftsleistung für den Nordhäuser SV. Neben Fuhrmann konnte Thomas Riemekasten mit sechs Treffer von der linken Außenposition überzeugen. Auch die Schiedsrichter Hauke/Olbert aus Jena überzeugten. Es gelang ihnen die Begegnung jederzeit in sportlichen Bahnen zu halten. Dafür verteilten sie insgesamt 36 Strafminuten.

Die Südharzer bleiben damit auf Platz 2 und können nun mit Zuversicht an die Pokalaufgabe am kommenden Freitag in eigener Halle gegen den HSV Apolda ab 20:30 Uhr gehen.
Frank Ollech

Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Michael Spieß 3/ Marcel Effenberger 3/ Stefan Fuhrmann 14/ Thomas Riemekasten 6/ Sebastian Kreutz 3/ Marco Holznagel/ Chrsitain Flötling 2/ Christian Müller 3
Autor: nnz/kn

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