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Mi, 07:01 Uhr
18.02.2009

Erdbeerernte ade?

Während es im Süden der Republik gestern wieder mal auf heftigste schneite, ist die Zahl der Flocken im Raum Sondershausen recht gering geblieben. Aber nicht jeder wird sich darüber freuen...

Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Im Thüringer Wald liegt schon seit Wochen eine geschlossene Schneedecke und gestern kam vor allem in Bayern wieder eine heftige Lage Schnee runter. Und in Sondershausen? Sicher gab es auch einige Flocken in letzter Zeit, die zu mancher Verkehrsstörung (wie gestern am Grass) geführt hat. Aber im großen und ganzen hat sich in Sondershausen nie eine richtige geschlossene Schneedecke ausgebildet. Das hat zwar die Autofahrer und den Winterdienst gefreut, denn in anderen Gegenden, selbst im flachen Land wie Leipzig, kam es wesentlicher dicker an Schnee runter.

Die Kinder hätten sich bestimmt über etwas mehr Schnee gefreut. Wenn es trotz der langen Kältewelle nicht mal zu einer Spritzeisbahn kam, hatte wohl in Sondershausen die Pechmarie dienst bei Frau Holle. Selbst zu den Winterferien gab es nicht genügend Schnee. Aber auch die Kleingärtner hätte sicher gern etwas mehr Schnee gehabt.

Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Wer es im letzten Herbst versäumt hat, seine empfindlichen Kulturen, Rosen und ähnliches mit Winterschutz zu versehen, könnte im Frühjahr ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn er seinen Garten betritt, und die Pflanzen nicht austreiben. Der oft heftige Barfrost hat den Boden teils mist zu 50 cm tief durchfrieren lassen. Immer wieder tauender Schnee und Regen konnte oft nicht abfließen und die nächtlichen Fröste ließen alles wieder überfrieren.

Selbst die sonst so robusten Erdbeeren sehen jetzt schon erschreckend aus. Die meisten Pflanzen sehen eher aus wie die Ritter von der traurigen Gestalt. Und nicht nur eine Pflanze, sondern ganze Erdbeerbeete. Und dabei ist es fast egal, ob man in Gärten an der Wipper, dem Hammatal oder dem Östertal schaut, um nur einige Beispiele zu nennen.

Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erdbeerpflanze (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Man muss schon in den Anlagen suchen, dass man mal an den Erdbeerpflanzen mal ein noch grünes Blatt findet. Aber noch ist nicht alles verloren. Vielleicht steckt tief im inneren der Erdbeerpflanzen noch Leben. Dann brachen sie im Frühjahr nur etwas länger, ehe sie richtig austreiben. Viele andere Schäden an Pflanzen und Gehölzen werden sich wohl erst im Frühjahr so richtig zeigen. Aber ein Gutes könnten die Barfröste eventuell habe: Viele tierische Schädlingen könnte der frost den Garaus gemacht haben. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht zu viele Nützlinge dabei waren.
Autor: khh

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