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Mi, 10:27 Uhr
18.02.2009

Autokrise auch bei uns?

Erreicht die Autokrise auch Artern? Es gibt zwar Probleme bei der Finneck Stiftung, aber sie werden noch beherrscht. Wir haben nachgefragt...

Richtfest bei der Stiftung Finneck (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Richtfest bei der Stiftung Finneck (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Im Gebiet der ehemaligen Kyffhäuserhütte von Artern war viel investiert worden. So wurden u.a. durch die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) und Stiftung Finneck nicht unerhebliche Mittel in den Standort gesteckt. Hier ein Foto vom Richtfest eines neuen Gebäudekomplexes am 20.12.2007. Im September 2008 war ein Werkstattkomplex in Betrieb genommen worden. Neben vielen Konfektionierungsarbeiten werden auch Werkstattleistungen wie Schweiß- und Punktschweißarbeiten, sowie Zuschnittarbeiten durchgeführt.

Auf der einen Seite konnte man sich freuen, dass man Aufträge aus der Autoindustrie erhalten hatte, auf der anderen Seite gereicht es jetzt zum Nachteil. Durch die schwere Krise in der Autoindustrie hat es leider auch Auswirkungen auf die Finneckwerkstätten in Artern, wie die Leiterin der Einrichtung Sylvia Buchmann gegenüber kn bestätigte. Es sind eine ganze Reihe Aufträge aus der Autoindustrie weggebrochen, die sich auch auf das Jahresergebnis negativ auswirken werden. Allerdings lässt es sich jetzt noch nicht beziffern.

Der Wegfall der Aufträge aus der Autoindustrie hat derzeitig keine Auswirkungen auf die Beschäftigten. Es muss keiner der Beschäftigten nach Hause geschickt werden, betonte Sylvia Buchmann, und hofft, dass es auch so bleiben wird. Zurzeit hält man intensiv nach neuen Auftraggebern Umschau, um neue Aufträge für die Werkstätten an Land zu ziehen. Immerhin werden am Standtort Artern über einhundert Menschen mit Behinderung beschäftigt, und sind so ein nicht unwichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region Artern.
Autor: khh

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