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Sa, 07:01 Uhr
14.03.2009

Dank zur traditionellen Modenschau

Cornelia Kraffzick, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratische Frauen richtet einen herzlichen Dank allen Beteiligten traditionellen Modenschau in der Wipperperle und fordert alle Frauen auf, zu den bevorstehenden Wahlen zu gehen...

Modenschau SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Modenschau SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 180 Frauen und wenige Männer konnten die Frauen der Sondershäuser ASF zu ihrer traditionellen Modenschau in diesem Jahr begrüßen. Von jung bis alt, alle Altersgruppen waren vertreten und die Nachfrage steigt ständig.

Das Modegeschäft "Mode Trend", in Persona Frau Grittner, stellte mit Ihren Models die aktuelle Sommerkollektion vor und die Friseurinnen der GmbH "Chic" stylten die Models vor den Augen der Gäste.

Auch die musikalische Umrahmung kam nicht zu kurz. Fabian Fromm spielte auf der Geige. Gastronomisch wurde der Abend vom Bowlingzentrum Sondershausen, Herrn Tobias Schneegans" umrahmt. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Modenschau SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Modenschau SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Cornelia Kraffzick, die Sondershäuser ASF-Vorsitzende, gab die einleitenden Worte und sprach anlässlich des Jubiläums "90 Jahre deutsches Frauenwahlrecht- Chancen nutzen!":

Am 19.01. 1919 konnten erstmalig Frauen an deutschen Wahlen auf nationaler Ebene bei den Wahlen zur Nationalversammlung der "Weimarer Republik" teilnehmen und auch gewählt werden. 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben im Januar 1919 ihre Stimme ab und insgesamt wurden 37 Frauen in die Weimarer Nationalversammlung gewählt. Das war ein beachtliches Ergebnis.

Ein Wert, der in der jüngeren Gegenwart kaum noch erreicht wurde. 82 Prozent der Frauen bestimmten so mit über die erste deutsche Nationalversammlung und somit auch über die deutsche Politik und Entwicklung. Die hohe Wahlbeteiligung beweist, wie groß das Bedürfnis der Frauen damals war, endlich ihre Fähigkeiten; Meinungen und ihr politisches Engagement einbringen zu können.

Eine dieser engagierten Frauen war Marie Juchacz (1879-1956), Sozialdemokratin (SPD), die am 19.01.1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurde und von 1920 bis 1933 Mitglied des Reichstages war. Marie Juchacz gründete im Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Im Deutschen Bundestag (Reichstagsgebäude) ist ein Sitzungssaal, indem die SPD Fraktion zusammenkommt, nach ihrem Namen benannt. Am 26.01.1919 gingen im Volksstaat/Freistaat Schwarzburg - Sondershausen erstmals Frauen an die Wahlurnen, um einen neuen Landtag zu wählen.

90 Jahre später - 2009 - sind die Frauen wieder aufgerufen, wählen zu gehen und sich wählen zu lassen und das gleich vier mal im Jahr. Am 7. Juni werden die Kommunalparlamente und das Europaparlament neu gewählt. Folgen wird im Spätsommer am 31. August die Landtagswahl und am 27. September die Bundestagwahl.

Heute können Menschen in unserer Demokratie sich aktiv einbringen, in dem sie für Kommunal- Parlamente oder dem Bundes- bzw. Landtag oder das EU- Parlament kandidieren, sich in Parteien oder Vereinen engagieren oder ihr Wahlrecht nutzen. Damit kann Politik mitbestimmt werden.

Deshalb meine große Bitte, liebe Frauen, gehen Sie zu den Wahlen in diesem Jahr und nutzen Sie Ihre Chancen! Stärken Sie damit unsere Demokratie- denn wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!
Conny Kraffzick, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratische Frauen
Autor: khh

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