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Sa, 07:01 Uhr
14.03.2009

Respekt gezollt

Der Landesvorsitzende des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT),Rainer Scheerschmidt, befasst sich in seiner Stellungnahme mit einigen Anmerkungen zur Kandidatenaufstellung einiger Parteien...


Herr Schäfer, der erste Beigeordnete des Kreises, sagt nein. Er möchte nicht mehr länger, obwohl dieses gesetzlich zugelassen ist, als Stimmenfänger agieren. Klar und deutlich sagt er, er möchte nicht auf die Wahlliste der SPD. Respekt vor seiner Entscheidung und den Mut diese Entscheidung öffentlich zu machen.

Als Erster im Kyffhäuserkreis tritt er nicht an, um den Wählern Glauben zu machen er kandidiere und weis genau, dass er dieses Amt nicht antreten wird oder kann. Er ist immer noch hauptamtlich beim Landratsamt angestellt. Eine Verbindung mit Wahlamt und hauptamtlicher Anstellung beim Landratsamt verbietet aber die Thüringer Kommunalordnung.

Er ist ehrlich und gibt zu verstehen, seine Kandidatur wäre ein Betrug an den Wählern.
Respekt und Hut ab vor dieser Entscheidung. Wenn nun die Kreisvorsitzende der SPD, die stolz darauf ist, dass alle hauptamtlichen Bürgermeister der SPD im Kyffhäuserkreis kandidieren, etwas verschnupft reagiert so ist das ihre Sache.

Alle Hauptamtlichen Bürgermeister werden nach der Wahl ihren Wählerauftrag nicht annehmen, sondern lieber auf ihren sicheren Arbeitsplätzen bleiben. Sie sind also nur Stimmenfänger. Wenn alle hauptamtlich angestellten Bürgermeister, Beigordnete oder Verwaltungsangestellten eine solche Konsequenz an den Tag legen würden, dann wäre auch das Wahlergebnis gerechter.

Das Vorrechnen der erhaltenen Stimmen zur letzten Wahl ist nicht gerade die feine Art, aber wenn es auch viel weniger Stimmen waren, die er erhielt gegenüber dem Landrat, so wird er gerade diese Wähler nicht enttäuschen. Statt debattieren, sollten alle hauptamtlichen Bürgermeister und Beigeordneten diesem lobenswerten Beispiel folgen.

Lassen wir uns überraschen, ob gleiche ehrliche Einstellungen auch zum Beispiel vom Landrat des Kyffhäuserkreises, dem Bürgermeister der Stadt Sondershausen oder seiner ersten Beigeordneten, kommen. Es wäre ehrlich gegenüber den Wählern, erfordert aber Mut und Konsequenz. Wir dürfen auf die Zukunft gespannt sein.

Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender
des Volksinteressenbund Thüringen
(VIBT)
Autor: khh

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