Mi, 19:37 Uhr
01.04.2009
Rückblick zum Handball
In der Thüringer Landesklasse II spielte der SV Einheit Sondershausen - SV 1911 Dingelstädt 29:24 (15:09). Einen ausführlichen Spielbericht hierzu, finden Sie hier...
Mit leichten Besetzungsproblemen mussten die Sondershäuser Handballmänner in die Partie gegen den Aufsteiger aus Dingelstädt gehen. Neben den langzeitverletzten Björn Birkenfeld, fehlten mit Axel Schröder und Christian Gerlach zwei wichtige Männer für den Rückraum. Doch auch die Gäste hatten leichte Besetzungsprobleme und traten "nur" mit neun Spielern an.
Die Sondershäuser zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte am Rosengarten behalten wollten. Zwar konnten die Gäste nach 3:1-Rückstand noch einmal mit 3:3 ausgleichen, doch danach zogen die Gastgeber auf und davon - 8:3 (12.). Der Sondershäuser Rückraum konnte aber nicht so schalten und walten wie er eigentlich wollte. So bekam Michael Döhrer jeden Angriff eine Sonderbewachung und dabei wollte er seine gute Position in der Torschützenliste der Landesklasse (derzeit Zweiter) weiter festigen und ausbauen. Dafür sprangen andere Spieler für ihn ein und so hatte vor allem Rechtsaußen Marcus Weise einen guten Tag und Gegner erwischt. Zwar ließ er einige gute Chancen aus, doch die meisten seiner Würfe fanden den Weg ins Ziel.
Dingelstädt agierte sehr schwach und kam in der ersten Halbzeit nicht so recht wieder auf die Beine, doch auch die Sondershäuser passten sich der Spielweise an und stellten teilweise das Handballspielen ein. Beide Mannschaften agierten auf einem ähnlichen Niveau und so blieb es bei der Führung der Sondershäuser bis zur Halbzeit - 15:9 (30).
Sondershausens Trainer Ralph Thormann wollte die zweite Halbzeit nutzen um noch ein bisschen zu testen und zu probieren. So fanden sich einige Spieler nicht auf ihrer Stammposition wieder und sahen das Spiel mal aus einem anderen Blickwinkel. Die Dauerbrenner durften es sich so nach und nach auf der Bank gemütlich machen. Auf dem Spielfeld passierte weiterhin nicht viel, beide Mannschaften agierten recht zurückhaltend. So wurde den 50 Zuschauern nur Handball auf Magerkost präsentiert. Die Kreisstädter fielen in der zweiten Halbzeit vor allem durch Zeitstrafen und eine raue Gangart auf, sechs Zeitstrafen in einem Spiel gab es schon seit längerem nicht mehr für die Sondershäuser. Die Gastgeber verwalteten den Vorsprung und trabten recht locker zum 29:24-Heimerfolg.
Aus einer mäßigen Leistung ragte Außen Marcus Weise hervor, der sieben Treffer zum Heimerfolg beisteuerte. Dank des Sieges wahren sich die Sondershäuser ihre Minimalchance auf Rang drei, jedoch wird es sehr schwer. Erfurt hat ein machbares Restprogramm und selbst muss man auch noch alles daran setzen Rang vier zu halten. Mitte April steigt dann das letzte Auswärtsspiel der Saison bei der Reserve vom Ernestiner SV Gotha.
Einheit spielte mit: Barth, Stietzel - Weise (7), Graw (5), Schweiker (1), Kästner (4), Bischoff (5), Raupach, Döhrer (5), Lenk, Kohl (2); Zeitstrafen: Einheit 6 / Dingelstädt 3; Siebenmeter: Einheit 6 (3) / Dingelstädt: 5 (2); Zuschauer: 55.
David Barth
Autor: khhMit leichten Besetzungsproblemen mussten die Sondershäuser Handballmänner in die Partie gegen den Aufsteiger aus Dingelstädt gehen. Neben den langzeitverletzten Björn Birkenfeld, fehlten mit Axel Schröder und Christian Gerlach zwei wichtige Männer für den Rückraum. Doch auch die Gäste hatten leichte Besetzungsprobleme und traten "nur" mit neun Spielern an.
Die Sondershäuser zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte am Rosengarten behalten wollten. Zwar konnten die Gäste nach 3:1-Rückstand noch einmal mit 3:3 ausgleichen, doch danach zogen die Gastgeber auf und davon - 8:3 (12.). Der Sondershäuser Rückraum konnte aber nicht so schalten und walten wie er eigentlich wollte. So bekam Michael Döhrer jeden Angriff eine Sonderbewachung und dabei wollte er seine gute Position in der Torschützenliste der Landesklasse (derzeit Zweiter) weiter festigen und ausbauen. Dafür sprangen andere Spieler für ihn ein und so hatte vor allem Rechtsaußen Marcus Weise einen guten Tag und Gegner erwischt. Zwar ließ er einige gute Chancen aus, doch die meisten seiner Würfe fanden den Weg ins Ziel.
Dingelstädt agierte sehr schwach und kam in der ersten Halbzeit nicht so recht wieder auf die Beine, doch auch die Sondershäuser passten sich der Spielweise an und stellten teilweise das Handballspielen ein. Beide Mannschaften agierten auf einem ähnlichen Niveau und so blieb es bei der Führung der Sondershäuser bis zur Halbzeit - 15:9 (30).
Sondershausens Trainer Ralph Thormann wollte die zweite Halbzeit nutzen um noch ein bisschen zu testen und zu probieren. So fanden sich einige Spieler nicht auf ihrer Stammposition wieder und sahen das Spiel mal aus einem anderen Blickwinkel. Die Dauerbrenner durften es sich so nach und nach auf der Bank gemütlich machen. Auf dem Spielfeld passierte weiterhin nicht viel, beide Mannschaften agierten recht zurückhaltend. So wurde den 50 Zuschauern nur Handball auf Magerkost präsentiert. Die Kreisstädter fielen in der zweiten Halbzeit vor allem durch Zeitstrafen und eine raue Gangart auf, sechs Zeitstrafen in einem Spiel gab es schon seit längerem nicht mehr für die Sondershäuser. Die Gastgeber verwalteten den Vorsprung und trabten recht locker zum 29:24-Heimerfolg.
Aus einer mäßigen Leistung ragte Außen Marcus Weise hervor, der sieben Treffer zum Heimerfolg beisteuerte. Dank des Sieges wahren sich die Sondershäuser ihre Minimalchance auf Rang drei, jedoch wird es sehr schwer. Erfurt hat ein machbares Restprogramm und selbst muss man auch noch alles daran setzen Rang vier zu halten. Mitte April steigt dann das letzte Auswärtsspiel der Saison bei der Reserve vom Ernestiner SV Gotha.
Einheit spielte mit: Barth, Stietzel - Weise (7), Graw (5), Schweiker (1), Kästner (4), Bischoff (5), Raupach, Döhrer (5), Lenk, Kohl (2); Zeitstrafen: Einheit 6 / Dingelstädt 3; Siebenmeter: Einheit 6 (3) / Dingelstädt: 5 (2); Zuschauer: 55.
David Barth