Do, 09:33 Uhr
02.04.2009
Hindernisse stören
Manche Sachen merkt man erst, wenn man als Außenstehender darauf aufmerksam gemacht wird ...
Wer noch gut zu Fuß oder gar mit dem Fahrrad unterwegs ist, merkt oft nicht, welche Probleme die gleiche scheinbar harmlose Stelle anderen Menschen bereiten kann. Ein Beispiel soll es zeigen.
Aus Richtung Busbahnhof Sondershausen kommend führt ein kleiner Weg entlang der Bebra Richtung Bebrastraße. Als der Schreiber dieser Zeilen kurzer Hand das Fahrrad in die Hand nahm und über die Stufe trug, wurde er von einem Rollstuhlfahrer abgesprochen. Sehen sie junger Mann, so einfach wie sie, kann ich es mir mit meinem Rollstuhl nicht machen. Für mich heißt es immer den Umweg zu nutzen.
Ein Blick zurück zeigte das Problem. Obwohl der Ausbau dieses kleinen Weges noch nicht lange zurückliegt, wurde offensichtlich an dieser Stelle nicht daran gedacht, den Weg gleich rollstuhlgerecht auszubauen, obwohl es gerade ab der Stelle ohne großen Aufwand möglich gewesen wäre. So notwendig wie das Ausbessern von kaputten Gehwegen (auch hier sind behinderte Menschen oft noch stärker betroffen) und das Aufbringen von Flüsterasphalt auch sind, bei den Maßnahmen zum Konjunkturpaket II sollte auch auf solche Dinge geachtet werden. Jeder Bauausschuss in jeder dem Ort/Gemeinde, der unterwegs ist, sollte seinen Blick auch für solche Dinge schärfen, auch wenn auf den ersten Blick scheinbar alles in Ordnung ist.
Auch solche kleineren Aufträge kosten Geld und bringen den kleineren Firmen Aufträge, was ja der eigentliche Sinn des Konjunkturpakets II sein sollte. Gerade fehlende Bordsteinabsenkungen gibt es im ganzen Kreis noch zur Genüge, die manchen Rollstuhlfahrer Probleme bereiten. Vielleicht kann hier auch mal ein Programm aufgelegt werden.
Autor: khhWer noch gut zu Fuß oder gar mit dem Fahrrad unterwegs ist, merkt oft nicht, welche Probleme die gleiche scheinbar harmlose Stelle anderen Menschen bereiten kann. Ein Beispiel soll es zeigen.
Aus Richtung Busbahnhof Sondershausen kommend führt ein kleiner Weg entlang der Bebra Richtung Bebrastraße. Als der Schreiber dieser Zeilen kurzer Hand das Fahrrad in die Hand nahm und über die Stufe trug, wurde er von einem Rollstuhlfahrer abgesprochen. Sehen sie junger Mann, so einfach wie sie, kann ich es mir mit meinem Rollstuhl nicht machen. Für mich heißt es immer den Umweg zu nutzen.
Ein Blick zurück zeigte das Problem. Obwohl der Ausbau dieses kleinen Weges noch nicht lange zurückliegt, wurde offensichtlich an dieser Stelle nicht daran gedacht, den Weg gleich rollstuhlgerecht auszubauen, obwohl es gerade ab der Stelle ohne großen Aufwand möglich gewesen wäre. So notwendig wie das Ausbessern von kaputten Gehwegen (auch hier sind behinderte Menschen oft noch stärker betroffen) und das Aufbringen von Flüsterasphalt auch sind, bei den Maßnahmen zum Konjunkturpaket II sollte auch auf solche Dinge geachtet werden. Jeder Bauausschuss in jeder dem Ort/Gemeinde, der unterwegs ist, sollte seinen Blick auch für solche Dinge schärfen, auch wenn auf den ersten Blick scheinbar alles in Ordnung ist.
Auch solche kleineren Aufträge kosten Geld und bringen den kleineren Firmen Aufträge, was ja der eigentliche Sinn des Konjunkturpakets II sein sollte. Gerade fehlende Bordsteinabsenkungen gibt es im ganzen Kreis noch zur Genüge, die manchen Rollstuhlfahrer Probleme bereiten. Vielleicht kann hier auch mal ein Programm aufgelegt werden.
