So, 11:06 Uhr
05.04.2009
Feinschmecker aufgepasst
Kennen Sie, was da an Grünem aus dem Boden sprießt? Die Feinschmecker werden es wissen, die anderen erfahren es mit einem Klick hier .....
Gestern hatte kn mal seinen Wandertag und war in der Natur unterwegs. Dabei wurde auch ein Kraut, genauer gesagt ein Gewürz entdeckt, dass Feinschmecker höher schlagen lässt.
Richtig, der Bärlauch beginnt zu sprießen. Auf die vielen schönen Gerichte will kn gar nicht erst hinweisen, die man mit diesem nach Knoblauch riechenden und schmeckenden Gericht verfeinern kann.
Aber auf die Gefahren will kn hinweisen. Es gibt gefährliche Doppelgänger, die so richtig giftig sind. Kn hat mal die wichtigsten Kriterien zu Ihrem Schutz.zusammengestellt:
Wird der Bärlauch in der freien Natur geerntet, besteht eine sehr hohe Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose, die für Unkundige ähnlich aussehende Blätter haben, wie der Bärlauch. Maiglöckchen und die Herbstzeitlose sind in allen Pflanzenteilen hochgiftig. Vergiftungen können sogar tödlich enden! Wenn die Pflanzen erst blühen, kann auch der Laie die Unterschiede besser erkennen. So kann man die Pflanzen unterscheiden:
Und bei Ernte im Wald denken Sie immer an die Gefahr durch Eier des Fuchsbandwurmes, die oft an Blättern haften.
Autor: khhGestern hatte kn mal seinen Wandertag und war in der Natur unterwegs. Dabei wurde auch ein Kraut, genauer gesagt ein Gewürz entdeckt, dass Feinschmecker höher schlagen lässt.
Richtig, der Bärlauch beginnt zu sprießen. Auf die vielen schönen Gerichte will kn gar nicht erst hinweisen, die man mit diesem nach Knoblauch riechenden und schmeckenden Gericht verfeinern kann.
Aber auf die Gefahren will kn hinweisen. Es gibt gefährliche Doppelgänger, die so richtig giftig sind. Kn hat mal die wichtigsten Kriterien zu Ihrem Schutz.zusammengestellt:
Wird der Bärlauch in der freien Natur geerntet, besteht eine sehr hohe Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose, die für Unkundige ähnlich aussehende Blätter haben, wie der Bärlauch. Maiglöckchen und die Herbstzeitlose sind in allen Pflanzenteilen hochgiftig. Vergiftungen können sogar tödlich enden! Wenn die Pflanzen erst blühen, kann auch der Laie die Unterschiede besser erkennen. So kann man die Pflanzen unterscheiden:
- Die Blätter des Bärlauchs sind lang gestielt und kommen einzeln, wenn auch dicht nebeneinander aus dem Boden. Maiglöckchen haben meist 2 oder 3 Grundblätter an kurzen Stielen, und die Herbstzeitlose bildet mehrere Blätter an einem Stängel aus. Deshalb Vorsicht bei sehr jungen Pflanzen!
- Die Blätter des Bärlauchs knicken leicht ab, Maiglöckchen und Herbstzeitlose hingegen haben sehr biegsame, fast "gummiartige" Blätter. Die Blätter des Bärlauchs lassen sich sehr leicht verreiben, die von Herbstzeitlose und Maiglöckchen dagegen schwer bis gar nicht. Wer also weiß, wie sich das Zerreiben des Bärlauchs anfühlt, kann kaum einen Fehler machen.
- Oben genannte Merkmale beim Zerreiben besser einprägen, als der der Hinweis, dass die zerriebenen Blätter stark nach Knoblauch riechen. Hat man den Geruch erst mal am Finger kann man nicht mehr unterscheiden, ob man ein anderes Blatt "erschnüffelt". Also Vorsicht mit dem Merkmal Geruch!
- Während Maiglöckchen eigentlich mehr an trockenen Standorten vorkommen, lieben Bärlauch und Herbstzeitlose feuchtere Standorte. Aber die Blätter der Herbstzeitlosen haben auf der Rückseite nicht die deutlichen Rippen des Bärlauchs.
- In der Blütezeit lässt sich insbesondere das Maiglöckchen an der Blütenform (Glocken, keine Sterne) leicht vom Bärlauch unterscheiden. Die Herbstzeitlose hat mehr eine Einzelblüte, während der Bärlauch eine richtige Dolde (kugelförmig) ausbildet.
- Der Stielansatz des Maiglöckchens ist rötlich, der des Bärlauchs nicht.
- Aber auch beim Anbau im Garten lauern Gefahren. Wer in seinem Blumenbeet Maiglöckchen hat, muss aufpassen das die sich nicht durch Samen oder Rhizome (Wurzelausläufer - werden gern von Wühlmäusen im Garten "verschleppt".) bis in seine Bärlauchplantage verirren.
Und bei Ernte im Wald denken Sie immer an die Gefahr durch Eier des Fuchsbandwurmes, die oft an Blättern haften.
