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Di, 07:01 Uhr
21.04.2009

Lösung in Sicht

Nicht nur zum Verteilen von Bewilligungsbescheiden war der Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig (CDU) von Thüringen gestern in Großenehrich...
Nachdem die Brücke zwischen Großenehrich und Thüringenhausen schon seit geraumer Zeit marode ist, oder sollte man sogar sagen seit Jahrzehnten, scheint nun Hilfe für die teilgesperrte Brücke in Sicht.

Vertreter des Thüringer Straßenbauamts haben eine Variante vorgelegt, wie die Brücke wieder saniert werden kann. Nach Besichtigung der Brücke gestern vor Ort sagte Wucherpfennig eine schnelle Lösung zu, so dass im nächsten Jahr bereits mit der Realisierung gerechnet werden kann. Zumindest zeigt Großenehrichs Bürgermeister Maik Göllert (CDU) erst mal zufrieden mit dieser Entwicklung, wie er in einem Gespräch mit kn betonte.

Wenn es hier so schnell gehen sollte, dann kann man den Westgreußenern nur raten, ladet auch mal einen Minister ein, denn dort lauert eine Brücke, die auch schon für den Pkw-Verkehr gesperrt ist. Aber Spaß bei Seite, es gibt eine ganze Reihe von Brücken in Deutschland die laut ADAC am Rande der Sperrung stehen. Und auch die Stadt Ebeleben musste mit der Brücke über den Urbach eine wichtige innerstädtische Brücke für den Lkw-Verkehr sperren. Auch hier ist leider die Finanzierung ein Problem. Gerade aber für die Transportwirtschaft und die Landwirtschaft stellen die ständigen Umwege solcher maroden Brückenbauwerke ein ernstes Problem dar. Ein Brückensanierungsprogramm sollte langsam zu einer zentralen Verkehrsaufgabe werden, denn hier werden die Kommunen meist finanziell völlig überfordert.
Autor: khh

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