Di, 19:09 Uhr
21.04.2009
Professionell angebaut
Die nnz hatte im vergangenen Jahr über eine professionell betriebene Anlage zur Aufzucht von Cannabispflanzen in Sollstedt berichtet. Jetzt wurde eine ähnliche Anlage bei unseren Nachbarn in Niedersachsen entdeckt. Festgenommen wurden eine Frau und ein Mann aus dem Landkreis Nordhausen...
Die Polizei hat auf einem ehemaligen Fabrikgelände in Osterode am Harz eine außergewöhnlich große Cannabisplantage ausgehoben. Die Beamten fanden am Montag in einer in ein Gewächshaus umfunktionierten Lagerhalle auf zwei jeweils 250 Quadratmeter großen Bereichen über 3.000 erntefähige Cannabispflanzen. Vier Tatverdächtige im Alter von 26 bis 40, davon zwei aus Thüringen, wurden festgenommen.
Die Plantage sei die größte jemals festgestellte Anlage ihrer Art in Südniedersachsen. Die gesamte Ernte der Pflanzen hätte auf dem Schwarzmarkt einen Wert von etwa einer halben Million Euro erzielt, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp. Die Polizei war in der vergangenen Woche durch einen anonymen Hinweis auf den Drogenanbau aufmerksam geworden.
Allein für die Grundausstattung der Plantage wie Speziallampen und Ventilatoren sei eine Investition von über 100.000 Euro erforderlich gewesen, hieß es. Die Umbaumaßnahmen hätten mehrere Monate in Anspruch genommen. Befeuchtungsanlagen, Transformatoren, Zeitschaltuhren und andere Raffinessen hätten für optimale Bedingungen bei der Aufzucht der Cannabispflanzen gesorgt. Siehe Sollstedt. Von über 3000 vorgefundenen Pflanzen waren 1320 bereits abgeerntet. Die Ernte befand sich aber noch in der Halle und konnte von den Fahndern beschlagnahmt werden.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 40-jährigen Mann aus den Niederlanden mit Wohnsitz in Hohenstein in Thüringen, zwei 36 und 40 Jahre alte Männer aus Polen sowie eine 26-jährige Frau aus Ellrich in Thüringen. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der 40-jährige Mann aus Hohenstein ist heute einem Haftrichter vorgeführt worden.
Autor: nnz/knDie Polizei hat auf einem ehemaligen Fabrikgelände in Osterode am Harz eine außergewöhnlich große Cannabisplantage ausgehoben. Die Beamten fanden am Montag in einer in ein Gewächshaus umfunktionierten Lagerhalle auf zwei jeweils 250 Quadratmeter großen Bereichen über 3.000 erntefähige Cannabispflanzen. Vier Tatverdächtige im Alter von 26 bis 40, davon zwei aus Thüringen, wurden festgenommen.
Die Plantage sei die größte jemals festgestellte Anlage ihrer Art in Südniedersachsen. Die gesamte Ernte der Pflanzen hätte auf dem Schwarzmarkt einen Wert von etwa einer halben Million Euro erzielt, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp. Die Polizei war in der vergangenen Woche durch einen anonymen Hinweis auf den Drogenanbau aufmerksam geworden.
Allein für die Grundausstattung der Plantage wie Speziallampen und Ventilatoren sei eine Investition von über 100.000 Euro erforderlich gewesen, hieß es. Die Umbaumaßnahmen hätten mehrere Monate in Anspruch genommen. Befeuchtungsanlagen, Transformatoren, Zeitschaltuhren und andere Raffinessen hätten für optimale Bedingungen bei der Aufzucht der Cannabispflanzen gesorgt. Siehe Sollstedt. Von über 3000 vorgefundenen Pflanzen waren 1320 bereits abgeerntet. Die Ernte befand sich aber noch in der Halle und konnte von den Fahndern beschlagnahmt werden.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 40-jährigen Mann aus den Niederlanden mit Wohnsitz in Hohenstein in Thüringen, zwei 36 und 40 Jahre alte Männer aus Polen sowie eine 26-jährige Frau aus Ellrich in Thüringen. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der 40-jährige Mann aus Hohenstein ist heute einem Haftrichter vorgeführt worden.