Fr, 07:01 Uhr
24.04.2009
Beweg Dich, geh wählen!
Im gestrigen Stadtrat von Sondershausen wurde das LAP-Projekt Beweg Dich, geh wählen vorgestellt. Was dahinter steckt, erfahren Sie hier ...
Beweg Dich, geh wählen! (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
LAP ist die Kurzbezeichnung von Lokaler Aktionsplan für Demokratie und Toleranz. Wie Cornelia Kraffzick (SPD) zur Einführung sagte, wird dieses Projekt zu 100% vom Bund getragen und weder Stadt noch Kreis müssen einen Cent zugeben. So fließen zurzeit jährlich 100.000 Euro in den Kyffhäuserkreis und manchmal auch im Nachschlag 30.000, bzw. 45.000 Euro wenn andere Regionen ihr Geld nicht verbraucht haben. Mit diesen Geldern werden verschiedene Projekte gefördert.
Eines dieser Projekte Beweg Dich, geh wählen, stellte heute Rene Most (Bild mit Poster) vor dem Hauptausschuss vor. Es sollten Jugendliche einbezogen werden, die schon einiges an Engagement gezeigt haben. Ziel war, Flyer und Poster zu entwickeln, die peppig genug sind, um Jugendliche zu bewegen sich mit Demokratie und Politik zu beschäftigen, und, besonders in diesem Superwahljahr, die älteren Jugendlichen anzuregen, zur Wahl zu gehen.
Eine sehr ehrgeizige Aufgabe, der sich acht Jugendliche, u.a. aus der Franzbergschule, dem Förderzentrum und dem Kreisjugendring stellten. Zusammen mit einem Mediengestalter aus Erfurt wurde die Aufgabe bewältigt.
Es wurde zahlreiche Flyer und Plakte entwickelt.
In der Diskussion gab es aber auch kritische Fragen. So stelle Fraktionschef Hartmut Thiele (CDU) fest, dass seiner Meinung nach die Plakate allein nicht ausreichten, sondern man sollte Vorstellungen entwickeln, wie man besonders die Schüler in den Berufsschulen und den oberen Klassen der Gymnasien erreicht, denn das sind diejenigen, die schon wählen werden. Dazu sagte Rene Most, sollen noch extra Plakate und eine Broschüre erarbeitet werden. Das wird, keine so leichte Arbeit werden, denn man müsse neben den Schülern auch mit den Schulleitungen klar kommen.
Die Frage von Helmut Nüchter (Freie Wähler) traf aber einen wunden Punkt. Er wollte wissen, wie der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt einbezogen wurde. Hier konnte Rene Most leider nichts gutes berichten. Trotz einer Zusammenarbeit mit Jugendpfleger Uwe Makrinius war es nicht gelungen den Kinder- und Jugendbeirat in die Arbeit einzubeziehen. Es wurde allerdings auch nicht so klar, woran die Sache gescheitert war.
Insgesamt läuft das Projekt noch bis Oktober und die anwesenden Stadträte hoffen, dass das Projekt auch über die zeit hinaus weiter geführt werden kann.
Übrigens stellte Rene Most den Anwesenden des Hauptausschusses ein neues Gesicht des Stadtjugendringes vor. Melanie Siebert wird dort ab Mai tätig werden.
Autor: khh
Beweg Dich, geh wählen! (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
LAP ist die Kurzbezeichnung von Lokaler Aktionsplan für Demokratie und Toleranz. Wie Cornelia Kraffzick (SPD) zur Einführung sagte, wird dieses Projekt zu 100% vom Bund getragen und weder Stadt noch Kreis müssen einen Cent zugeben. So fließen zurzeit jährlich 100.000 Euro in den Kyffhäuserkreis und manchmal auch im Nachschlag 30.000, bzw. 45.000 Euro wenn andere Regionen ihr Geld nicht verbraucht haben. Mit diesen Geldern werden verschiedene Projekte gefördert.Eines dieser Projekte Beweg Dich, geh wählen, stellte heute Rene Most (Bild mit Poster) vor dem Hauptausschuss vor. Es sollten Jugendliche einbezogen werden, die schon einiges an Engagement gezeigt haben. Ziel war, Flyer und Poster zu entwickeln, die peppig genug sind, um Jugendliche zu bewegen sich mit Demokratie und Politik zu beschäftigen, und, besonders in diesem Superwahljahr, die älteren Jugendlichen anzuregen, zur Wahl zu gehen.
Eine sehr ehrgeizige Aufgabe, der sich acht Jugendliche, u.a. aus der Franzbergschule, dem Förderzentrum und dem Kreisjugendring stellten. Zusammen mit einem Mediengestalter aus Erfurt wurde die Aufgabe bewältigt.
Es wurde zahlreiche Flyer und Plakte entwickelt.
In der Diskussion gab es aber auch kritische Fragen. So stelle Fraktionschef Hartmut Thiele (CDU) fest, dass seiner Meinung nach die Plakate allein nicht ausreichten, sondern man sollte Vorstellungen entwickeln, wie man besonders die Schüler in den Berufsschulen und den oberen Klassen der Gymnasien erreicht, denn das sind diejenigen, die schon wählen werden. Dazu sagte Rene Most, sollen noch extra Plakate und eine Broschüre erarbeitet werden. Das wird, keine so leichte Arbeit werden, denn man müsse neben den Schülern auch mit den Schulleitungen klar kommen.
Die Frage von Helmut Nüchter (Freie Wähler) traf aber einen wunden Punkt. Er wollte wissen, wie der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt einbezogen wurde. Hier konnte Rene Most leider nichts gutes berichten. Trotz einer Zusammenarbeit mit Jugendpfleger Uwe Makrinius war es nicht gelungen den Kinder- und Jugendbeirat in die Arbeit einzubeziehen. Es wurde allerdings auch nicht so klar, woran die Sache gescheitert war.
Insgesamt läuft das Projekt noch bis Oktober und die anwesenden Stadträte hoffen, dass das Projekt auch über die zeit hinaus weiter geführt werden kann.
Übrigens stellte Rene Most den Anwesenden des Hauptausschusses ein neues Gesicht des Stadtjugendringes vor. Melanie Siebert wird dort ab Mai tätig werden.
