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Fr, 10:12 Uhr
24.04.2009

Teure Bohnen schmecken nicht besser

Wer von noblen Namen wie "Der Himmlische" oder "Gourmet Kaffee" einen herausragenden Kaffeegenuss erwartet, liegt falsch. Bei einem Test von 31 gemahlenen Röstkaffees unterschieden sich 21 im Aroma nicht signifikant. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test...


Darunter waren Kaffeemarken für 2,49 Euro von Aldi oder Lidl ebenso wie Kaffee für 5,20 Euro von Dallmayr oder 4,30 Euro von Darboven (jeweils für 500 Gramm). Die Tester fanden aber auch Kaffees, die nach feuchter Pappe schmeckten oder sogar modrig-muffig, darunter auch je ein Röstkaffee von Tchibo und Eduscho. Vier Kaffees fielen negativ auf, weil sie zu hohe Werte des Schadstoffes Acrylamid aufwiesen.

Wer beim Kaffeetrinken auch an die Kaffeebauern und die Umwelt denkt, sollte Transfair- oder Biokaffee kaufen. Beim Vor-Ort-Test der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung der 19 Anbieter der Röstkaffees zeigte sich, dass sich viele klassische Anbieter hierfür kaum engagieren. Trotz Werbeaussagen wie: "Aus den besten Anbaugebieten der Welt" wissen sie häufig nicht einmal, woher ihr Kaffee überhaupt kommt.

Bio- oder Transfair-Kaffees von Aldi (Süd), Darboven, Gepa und Lebensbaum überzeugten hingegen sowohl in der Produktqualität als auch beim Engagement für Soziales und Umwelt. Sie sind mit Preisen von 4 bis 5,70 Euro pro 500 Gramm aber auch teurer als konventionelle Kaffees. Der engagierteste Anbieter eines konventionellen Kaffees war Aldi (Nord) mit Markus Gold (2,49 Euro).

Die ausführlichen Ergebnisse findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
Okieh
24.04.2009, 13:35 Uhr
Alles Geschmacksache
Kaffeegenuß zum Tagesbeginn, gibt es etwas Schöneres??!! Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, sonst würden ja auch alle die gleiche Kaffeesorte trinken. Nun kommt jedoch der große Konflikt, denn wer trinkt schon Kaffee aus rein sozialen Aspekten. Ich finde es ja auch gut, wenn der Kaffee i n einem Anbaugebiet geerntet wird, wo auch Geld für die Kaffeebauern übrig bleibt. Aber das ist nicht mein entscheidendes Auswahlkriterium beim Kaffeekauf. Hier zählt für mich der Geschmack, ohne Abstriche. Ob sich hier mein Lieblingskaffeehersteller für soziale und ökologische Unternehmensverantwortung eintritt, ist für den Geschmack meines Kaffees leider nicht entscheidend.

Ich nenn es mal für mich selbst, einen Umweltfeindlichen Kaffeegenuß. Aber so sind wir Menschen nun mal, solange es uns nicht am eigenen Kragen geht, zeigen wir meist sehr wenig Verantwortung für die Umwelt. Das fängt beim Kaffeegenuß an und setzt sich im alltäglichen fort. Aber darum Kaffee trinken, der eigentlich nicht schmeckt? Nein, dann lieber gar keinen Kaffee, aber hilft das den Kaffeebauern????
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