Fr, 11:06 Uhr
24.04.2009
Thüringer nicht mehr in Kauflaune
Die Umsatzzahlen aus dem Thüringer Einzelhandel sind nicht gerade euphorisch. Im Gegenteil: Die Kurve zeigt nach unten. Hier die exakten Zahlen...
Im Februar 2009 setzten die Thüringer Einzelhändler nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik real (preisbereinigt) 5,1 Prozent und nominal (in den jeweiligen Preisen) 4,6 Prozent weniger um als im Februar 2008. Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.
Im Vergleich dazu gingen die Einzelhandelsumsätze im bundesweiten Durchschnitt noch stärker zurück als in Thüringen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Februar 2009 real und nominal jeweils um 5,3 Prozent niedriger als im Februar 2008.
In fast allen Branchen des Thüringer Einzelhandels sanken im Februar 2009 verglichen mit dem Vorjahresmonat sowohl die realen als auch die nominalen Umsätze. Besonders deutlich waren die Rückgänge in Supermärkten, Kaufhäusern und Verbrauchermärkten (real: - 7,2 Prozent) und im 'Einzelhandel mit sonstige Haushaltsgeräten usw.' (real: - 10,9 Prozent). Die höchsten nominalen Umsatzrückgänge aller Branchen verzeichnete der 'Einzelhandel mit Motorkraftstoffen' (- 13,5 Prozent).
Alleine im 'Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten' (z.B. Brennstoffhandel) stand einem nominalen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent ein deutliches reales Umsatzwachstum von 17,3 Prozent gegenüber.
Die Anzahl der Beschäftigten im Februar 2009 ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent zurück. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Thüringer Einzelhandel sank um 0,6 Prozent und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent.
Autor: nnz/knIm Februar 2009 setzten die Thüringer Einzelhändler nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik real (preisbereinigt) 5,1 Prozent und nominal (in den jeweiligen Preisen) 4,6 Prozent weniger um als im Februar 2008. Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.
Im Vergleich dazu gingen die Einzelhandelsumsätze im bundesweiten Durchschnitt noch stärker zurück als in Thüringen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Februar 2009 real und nominal jeweils um 5,3 Prozent niedriger als im Februar 2008.
In fast allen Branchen des Thüringer Einzelhandels sanken im Februar 2009 verglichen mit dem Vorjahresmonat sowohl die realen als auch die nominalen Umsätze. Besonders deutlich waren die Rückgänge in Supermärkten, Kaufhäusern und Verbrauchermärkten (real: - 7,2 Prozent) und im 'Einzelhandel mit sonstige Haushaltsgeräten usw.' (real: - 10,9 Prozent). Die höchsten nominalen Umsatzrückgänge aller Branchen verzeichnete der 'Einzelhandel mit Motorkraftstoffen' (- 13,5 Prozent).
Alleine im 'Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten' (z.B. Brennstoffhandel) stand einem nominalen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent ein deutliches reales Umsatzwachstum von 17,3 Prozent gegenüber.
Die Anzahl der Beschäftigten im Februar 2009 ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent zurück. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Thüringer Einzelhandel sank um 0,6 Prozent und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent.