Di, 19:10 Uhr
28.04.2009
Marke und Slogan
Auf der Wasserburg Heldrungen wurden heute Vormittag Slogan und Marke der Modell Rion Südharz-Kyffhäuser für die gemeinsame Vermarktung vorgestellt. Wie man werben will, erfahren Sie hier...
Im Beisein der beiden Landräte Mansfeld-Südharz, Dirk Schatz (CDU) und Kyffhäuserkreis, Peter Hengstermann (CDU), sowie dem Abteilungsleiter in der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Dr.Reinhard Scholland, wurde die neue Werbestrategie vorgestellt. Schon bei der Begrüßung relativiert Hengstermann die Erwartungen im Beisein von vielen Kommunalpolitikern aus der Region, so wie den Vertretern der Vorstände der Sparkassen dieser Region. Haben wir ein Geheimrezept gefunden, um uns beim Schopf aus dem Sumpf zu ziehen? Seine klare Antwort: Nein!.
Hengstermann verwies nochmals auf die Folgen des demografischen Wandels, dass die gemeinsame Region bis zum Jahre 2020 in den letzten 30 Jahren 100.000 Einwohner verloren haben wird. Diese Entwicklung wird auch kaum umkehrbar sein. Darauf müsse man sich einstellen. Kernfrage ist sicher die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze. Dazu müsse eine Reihe wichtiger Faktoren geklärt werden:
Finden die Firmen noch genügend Fachkräfte
Gibt es noch eine funktionierende Infrastruktur (Abwasser, Energie, Telekommunikation
Bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr
Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt älterer Menschen
Funktionierender Handel
Dabei sollte, so Hengstermann, die landschaftlich reizvolle Umgebung helfen. Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt aber seine Äußerung, dass das niedrige Lohnniveau in der Region ein gewisser positiver Faktor für Investoren sei.
Landrat Dirk Schatz musste konstatieren, dass man auch als Modellregion keinen Zugriff auf investive Mittel des Bundes bekommen hat. Probleme könne man nur auf regionaler Ebene in gemeinsamer Arbeit lösen. Offensichtlich muss es Versuche aus Berlin gegeben haben, einen Keil zwischen die beiden Kreise zu treiben, denn Schatz sagt, uns Landräte trennt nichts, nur die dazwischenliegende Landesgrenze.
Dann wurde es spannend. Achim Böhmer von der Logo Projektagentur ging auf das Marketingkonzept ein. Kernpunkt der Aktion ist, wir machen den Südharz stark. Das Markenzeichen wird der Stern sein. Und wie lautet der zukünftige Slogan?
Bei uns geht das!
Was der Stern soll bedeuten? Er stellt die Säulen Mensch, Tourismus, Kultur, Bildung Verwaltung und Wirtschaft dar.
Im Anschluss stellte Petra-Julia Wagner vom Verkehrsverbund Berlin – Brandenburg das Marketingprojekt für die Aktion 48 Stunden-Tour vor, kn berichtete bereits. Mit Bussen sollen Touristen aus den Großstädten auf einer Tour durch die Region geführt werden, bei der man beliebig ein- und aussteigen könne, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Tour wird von Sangerhausen über Allstedt, Rossleben, Wiehe, Heldrungen, Bad Frankenhausen, Rottleben, Kelbra und wieder zurück nach Sangerhausen führen. Im Stundentakt werden Busse fahren wechselseitig auch in entgegengesetzter Runde.
Dr. Reinhard Scholland, Peter Hengstermann, Dirk Schatz
Zwar gibt es schon einige Sponsoren, so die Bahn, die LEG Thüringen und die Sparkassen beider Regionen, aber noch braucht man ca. 5.000 Euro. Sponsoren und Spenden sind also noch erwünscht. Beim der Kyffhäuser Tourismusverband wurde dazu extra ein Spendenkonto eingerichtet. In vielen Großstädten, wie Kassel, Göttingen, Magdeburg, Halle, Leipzig und Erfurt soll durch Ansagen und Flyer auf die Aktion 48 Stunden-Tour aufmerksam gemacht werden. Wenn Sie es sich noch nicht schon vorgemerkt haben, dann sollten Sie sich den 15. oder / und 16. August für so eine Bustour durch ausgewählte Sehenswürdigkeiten der Modellregion vormerken. Auf jeden Fall wird kn sicher noch mehrmals über diese Aktion und die Besuchsorte berichten.
Autor: khhIm Beisein der beiden Landräte Mansfeld-Südharz, Dirk Schatz (CDU) und Kyffhäuserkreis, Peter Hengstermann (CDU), sowie dem Abteilungsleiter in der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Dr.Reinhard Scholland, wurde die neue Werbestrategie vorgestellt. Schon bei der Begrüßung relativiert Hengstermann die Erwartungen im Beisein von vielen Kommunalpolitikern aus der Region, so wie den Vertretern der Vorstände der Sparkassen dieser Region. Haben wir ein Geheimrezept gefunden, um uns beim Schopf aus dem Sumpf zu ziehen? Seine klare Antwort: Nein!.
Hengstermann verwies nochmals auf die Folgen des demografischen Wandels, dass die gemeinsame Region bis zum Jahre 2020 in den letzten 30 Jahren 100.000 Einwohner verloren haben wird. Diese Entwicklung wird auch kaum umkehrbar sein. Darauf müsse man sich einstellen. Kernfrage ist sicher die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze. Dazu müsse eine Reihe wichtiger Faktoren geklärt werden:
Finden die Firmen noch genügend Fachkräfte
Gibt es noch eine funktionierende Infrastruktur (Abwasser, Energie, Telekommunikation
Bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr
Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt älterer Menschen
Funktionierender Handel
Dabei sollte, so Hengstermann, die landschaftlich reizvolle Umgebung helfen. Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt aber seine Äußerung, dass das niedrige Lohnniveau in der Region ein gewisser positiver Faktor für Investoren sei.
Landrat Dirk Schatz musste konstatieren, dass man auch als Modellregion keinen Zugriff auf investive Mittel des Bundes bekommen hat. Probleme könne man nur auf regionaler Ebene in gemeinsamer Arbeit lösen. Offensichtlich muss es Versuche aus Berlin gegeben haben, einen Keil zwischen die beiden Kreise zu treiben, denn Schatz sagt, uns Landräte trennt nichts, nur die dazwischenliegende Landesgrenze.
Dann wurde es spannend. Achim Böhmer von der Logo Projektagentur ging auf das Marketingkonzept ein. Kernpunkt der Aktion ist, wir machen den Südharz stark. Das Markenzeichen wird der Stern sein. Und wie lautet der zukünftige Slogan?
Bei uns geht das!
Was der Stern soll bedeuten? Er stellt die Säulen Mensch, Tourismus, Kultur, Bildung Verwaltung und Wirtschaft dar.
Im Anschluss stellte Petra-Julia Wagner vom Verkehrsverbund Berlin – Brandenburg das Marketingprojekt für die Aktion 48 Stunden-Tour vor, kn berichtete bereits. Mit Bussen sollen Touristen aus den Großstädten auf einer Tour durch die Region geführt werden, bei der man beliebig ein- und aussteigen könne, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Tour wird von Sangerhausen über Allstedt, Rossleben, Wiehe, Heldrungen, Bad Frankenhausen, Rottleben, Kelbra und wieder zurück nach Sangerhausen führen. Im Stundentakt werden Busse fahren wechselseitig auch in entgegengesetzter Runde.
Dr. Reinhard Scholland, Peter Hengstermann, Dirk Schatz
Zwar gibt es schon einige Sponsoren, so die Bahn, die LEG Thüringen und die Sparkassen beider Regionen, aber noch braucht man ca. 5.000 Euro. Sponsoren und Spenden sind also noch erwünscht. Beim der Kyffhäuser Tourismusverband wurde dazu extra ein Spendenkonto eingerichtet. In vielen Großstädten, wie Kassel, Göttingen, Magdeburg, Halle, Leipzig und Erfurt soll durch Ansagen und Flyer auf die Aktion 48 Stunden-Tour aufmerksam gemacht werden. Wenn Sie es sich noch nicht schon vorgemerkt haben, dann sollten Sie sich den 15. oder / und 16. August für so eine Bustour durch ausgewählte Sehenswürdigkeiten der Modellregion vormerken. Auf jeden Fall wird kn sicher noch mehrmals über diese Aktion und die Besuchsorte berichten.








