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Fr, 07:02 Uhr
15.05.2009

Neuer Radweg?

Im Westteil sind straßenbegleitende Radwege eine seltene Spezies. Auch die neue Entdeckung ist noch nicht offiziell....


Entlang der B4 zu radeln zählt im Kyffhäuserkreis zu den horrorhaften Herausforderungen. Von straßenbegleitenden Radwegen keine Spur. Aber auch wenn man Richtung Ebeleben fährt, ist man nicht besser dran. Und auf der B4 Ortsumfahrung ist man mit dem Rad bei der Raserei auch nicht gerade sicher. Da freut man sich schon, wenn man ein kleines Stück Sicherheit findet.

Mit diesem Weg, glaubte man fündig zu sein. Wenn man in Bebra kurz vor dem Bergbad rechts hinunter dem Hainleitewanderweg folgt, kann man den offiziellen Fußgängerübergang über die Bahnstrecke benutzen und findet nach Passieren des Unterführungstunnels Ortsumfahrung Sondershausen einen tollen Asphaltweg vor, der entlang der Ortsumfahrung Richtung Erfurt – Ebeleben führt. Zwar geht der Weg später in einen Splittweg (Foto unten) über, der sich aber trefflich für das Fahrrad nutzen lässt. Der lose feine Splitt stört nicht weiter beim Fahren, es sei man hat ein Rennrad. Der schöne Weg endet wenige Kilometer weiter 100 m oberhalb des Abzweiges B4/B249 Richtung Ebeleben. Mit diesem schönen Weg hat man doch ein Stück Sicherheit gewonnen. Man muss nicht, wie jetzt erst jüngst gesehen, die alte B4 bis zum Ende fahren über die Bahnschienen klettern und dann noch die B4 überqueren. Da war mit Sicherheit jemand unterwegs der lebensmüde ist.

Radweg B4 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Radweg B4 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Ist dieser neue Radweg etwa schon der Anfang eines neuen Radwegnetzes? Es hat manchen schon gereut, wenn er sich zu früh gefreut. Leider natürlich nicht. Dieser herrliche Weg wurde als Ausgleich für die Landwirtschaft als Wirtschaftsweg gebaut, weil man die Flächen für die Ortsumfahrung abgetreten hatte. Nichts mit neuem Radweg, so die Auskunft vom Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Uwe Dönhoff, gegenüber kn.

Allerdings muss man auch sagen, was nicht verboten ist, dürfte erlaubt sein. Da es kein Verbotsschild für Radfahrer gibt, sollte man diesen inoffiziellen Weg ruhig nutzen. Von der Beschaffenheit her ist es sogar ein Allwetterweg, sieht man mal vom Schnee ab. Und so viele Traktoren wurden dort auch noch nicht gesichtet. Wer als Radfahrer auf dem Wege nach Schernberg und Ebeleben ein kleinwenig Sicherheit sucht, sollte diesen Weg ruhig mal ausprobieren.
Autor: khh

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