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Sa, 19:30 Uhr
02.05.2009

Teilhabe - sehr komplexer Begriff

Das haben auch die Teilnehmer des Projektes "Neustart" im Verlauf des Forums erkannt, dass am 30. April 2009 in der Bildungseinrichtung EURATIBOR vom Vorsitzenden des Ortsverbandes Roßleben moderiert wurde...

In Vorbereitung dieser Veranstaltung haben die Projektteilnehmer der Gruppe V vor einer Woche den historischen Film über das Schicksal und die Entwicklung der Margarete Steiff mit großem Interesse angesehen. Die Handlung bezog sich auf die Lebensabschnitte, der durch Kinderlähmung schwer gezeichneten und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Margarete, der durch ihre Behinderung die Schulbildung und jegliche normale Entwicklung in der 2.Halfte des 19. Jahrhunderts versagt werden sollte. Die Handlung des Filmes beschrieb sehr deutlich, wie nur durch eisernen Willen der Betroffenen und aufopferungsvolle Hilfe aus der Familie, ihre Entwicklung zu einer erfolgreichen Unternehmerin möglich war.

Übung Gebrauch Rollstuhl (Foto: W-J. Träger) Übung Gebrauch Rollstuhl (Foto: W-J. Träger) Die Handlung hatte die Projektteilnehmer sehr beeindruckt und damit war der Einstieg in das Thema des Forums schnell gefunden.
Auch wenn die Verhältnisse der damaligen Zeit überwunden sind und gesetzliche Regelungen die Rechte der Menschen mit Behinderungen vorgeben und ihnen die Teilhabe am öffentlichen und privaten Leben ermöglichen sollen, sind die jährlichen Protestaktionen "derGesellschafter.de" dringend notwendig, um Defizite bei der alltäglichen Verwirklichung aufzuzeigen und deren Beseitigung zu fordern.

Mit einem Rollstuhl sich von A nach B zu bewegen und dabei Ess- und Trinkbares ohne "zu kleckern" mitzuführen, hat den Teilnehmern im Selbstversuch schon Achtung und Bewunderung abgenötigt. Auch das Ertasten der Markierungen der Blindenschrift hat ihnen gezeigt, dass es dieses Hilfsmittel gibt und es erlernt und angewendet werden muss.

Eine Teilhabe der Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Leben ist gleichzusetzen mit der Integration von ALG II- EmpfängerInnen in einen Arbeitsprozess, von dem sie menschenwürdig leben können. Damit ist der Kreis geschlossen und die Frage, die im Rahmen der Protestaktion gestellt wird " In was für einer Gesellschaft wollen wir leben", beantwortet!

Bildtext:
Der Umgang mit dem Rollstuhl will auch gelernt sein.
Text und Foto: W-J. Träger
Autor: khh

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