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Do, 08:18 Uhr
07.05.2009

Gedanken über Investitionen und Investoren

Gedanken über Investitionen und Investoren
Mit dem Thema Schweinemastanlage Oldisleben befasst sich eine Leserzuschrift. Die Bürgerinitiative "Diamatene Aue", Horst Schmidt, bat uns, den nachfolgenden Text (aus www.diamantene-aue.de) von Thomas zu veröffentlichen. Der vollständige Name von Thomas ist der Bürgerinitiative bekannt und das Einverständnis von Thomas liegt dort vor...

Im Oldislebener Gemeinderat war die SPD-Fraktion und Teile der CDU-Fraktion für die Errichtung der Schweinemastanlage. Mich hat der Ausspruch eines Gemeinderatsmitgliedes sehr erschüttert. Zitat: „Ich will billige Schnitzel essen.“ Betrachten wir einmal die Abkürzung CDU genauer: C = Christlich – Ich frage mich, ob die Damen und Herren einmal die Bibel zu diesem Thema befragt haben. Der Apostel Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther Kapitel 6, Vers 13 „Und der Leib ist für die Speise und die Speise für den Leib, aber beides, die Speise und den Leib hat der Herr zur Vergänglichkeit bestimmt.“ Wenn nun das billige Schnitzel im Leib verschwunden ist und unser Leib nicht mehr auf dieser Erde weilt, was wird dann bleiben? Dann werden unsere Kinder und Enkelkinder in einer verseuchten Umwelt leben müssen, wenn man das dann noch Leben nennen kann.

Sauberes Wasser ist mehr wert, als billige Schnitzel. D = Demokratisch – Für mich hat es wenig mit Demokratie zu tun, wenn hier eine Interessengruppe gegen den Willen der Bürger dieses Vorhaben vorantreibt. Sind wir doch mal ehrlich, wie viele so genannte „Investoren“ sind nach der Wende in die ehemalige DDR gekommen, haben unsere Betriebe für einen Appel und ein Ei von der Treuhand übernommen und haufenweise Fördermittel kassiert, um den Betrieb zu „sanieren“. Die neuen Maschinen und Einrichtungen wurden teilweise gar nicht erst ausgepackt sondern verschwanden über Nacht. Zurück kamen ältere, gebrauchte Maschinen mit denen hier noch eine Weile weitergearbeitet wurde bis der Betrieb endgültig zu Grunde gerichtet war. Die Mitarbeiter wurden entlassen, zu Arbeitslosen, Hartz IV Empfängern und zu Bettlern gemacht. Zuerst nahm man den Menschen ihre Arbeit und dann ihre Würde und jetzt versucht man ihnen das Einzige und Liebste, was sie haben auch noch zu nehmen - die Schönheit ihrer Heimat. Spätestens jetzt müsste sich jede gequälte und geschundene Seele erheben und diesem Treiben Einhalt gebieten. Die Menschen in der DDR sind 1989 nicht mit dem Slogan „Wir sind das Volk“ auf die Straße gegangen, um einen despotischen Herrscher und eine autoritäre Partei gegen eine andere einzutauschen.

Demokratie heißt Volksherrschaft. Ich gebe zu, dass viele Entscheidungen nicht einfach sind. Aber auch hier hilft uns der Apostel Paulus im Brief an die Kolosser Kapitel 2 Vers 8 „Fallt nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste herein. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus.“ U = Union – Wir sind alle nur zu Gast auf dieser Erde. Und wir sind nicht hier, weil wir das so wollten oder unsere Eltern, sondern aus Gottes Gnade. Sollten wir nicht aufhören, uns selbst so wichtig zu nehmen? Wir haben diese Jahr nicht nur Wahlen sondern auch ein Jubiläum – 20 Jahre Mauerfall. Aber wird es nicht Zeit für eine neue Wende? Diese Wende muss aber zuerst in den Köpfen der Entscheidungsträger in den Gemeinden, Landtagen und auf Bundesebene erfolgen. Weg von Macht, Geld und Gier hin zu „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“. Denn so wie manche sich selbst lieben, möchte ich nicht ihr Nächster sein.

Über Oldisleben heißt es in einem alten Reisebericht „Oldisleben, ein wohlfeiner Ort an der Porta Thuringia“. Die Schönheit unserer Heimat ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Bilden wir doch alle gemeinsam eine Union und ziehen an einem Strang, damit diese einmalige Landschaft noch attraktiver und schöner wird. Dadurch wird es auch einen Aufschwung und neue Arbeitsplätze geben. Um die Weichen in die richtige Richtung zu stellen, gebe ich den Entscheidungsträgern auf allen Ebenen die Anleitung des Apostel Paulus an die Philipper Kapitel 4 ab Vers 8 mit auf den Weg. „Schließlich meine lieben Brüder und Schwestern orientiert euch an dem, was wahrhaftig gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient. Haltet an der Botschaft fest, die ihr von mir gehört und angenommen habt. Richtet euch nach dem, was ich euch gelehrt habe und lebt nach meinem Vorbild. Dann wird Gott bei euch sein und euch seinen Frieden schenken.“ Dies nennt man den 8-fach Filter.

Lassen Sie ihre Entscheidungen durch diesen Filter laufen und unten wird nur das herauskommen, was gut für die Menschen und ihre Umwelt ist.

Thomas
Autor: khh

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