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Fr, 11:09 Uhr
15.05.2009

Alternative oder Fiktion?

Morgen wird auf dem Gelände der Nordhäuser Fachhochschule die „Woche der Sonne“ gefeiert. Die Veranstalter haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von Vorträgen bis zum Mit-Mach-Aktionen reicht. Wie aber sieht es wirklich mit alternativen Energien in Thüringen aus?


In Thüringen wurden im Jahr 2007 rund 2,6 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das waren 47,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ihr Anteil an der Stromerzeugung insgesamt betrug 36,9 Prozent. Damit wurde mehr als jede dritte Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien gewonnen. Im Jahr 1991 lag dieser Anteil noch bei 4,5 Prozent.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lieferte der Windstrom den größten Beitrag an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (48,9 Prozent). Die im Freistaat betriebenen Windkraftanlagen speisten 1,3 Milliarden Kilowattstunden in das Stromnetz ein, im Jahr 2006 waren es 0,8 Milliarden Kilowattstunden.

Den zweiten Platz bei der ressourcen- und klimafreundlichen Stromproduktion nahm die Stromerzeugung aus Biomasse ein. Aus diesem Energieträger wurden 1,0 Milliarden Kilowattstunden Strom gewonnen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 31,6 Prozent. Laufwasser trug mit einem Anteil von 11,8 Prozent zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bei.

Die Stromproduktion mittels Photovoltaik sowie durch den Einsatz von Deponie- und Klärgas spielt in Thüringen gegenwärtig eine untergeordnete Rolle.
Autor: nnz/kn

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