Fr, 13:15 Uhr
15.05.2009
Petition einreichen
Neben dem Kreisausschuss ist der Jugendhilfeausschuss im Kyffhäuserkreistag Gremium, das Beschlüsse fassen kann, die dann für die Arbeit der Verwaltung bindend sind. Jetzt soll die Zahl der Ausschussmitglieder reduziert werden. Dagegen macht sich Widerstand breit...
Die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe im Kyffhäuserkreis ist ein Gremium, in welchem freie Träger der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der erzieherischen Hilfen im Kyffhäuserkreis gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises an der Erarbeitung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie zur Optimierung der Jugendhilfe arbeiten.
Eine Besonderheit des Gremiums ist die Möglichkeit, Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und somit VertreterInnen der freien Träger, in den Jugendhilfeausschuss delegieren zu können, wo sie stimmberechtigt Entscheidungen des Ausschusses mit tragen. Die freien Träger der Jugendhilfe im Kyffhäuserkreis nutzen durch die Arbeitsgemeinschaft und die Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss ihre Möglichkeiten zur Gestaltung der Jugendpolitik im Kyffhäuserkreis.
Da sich im Sommer mit dem neuen Kreistag auch der Jugendhilfeausschuss neu konstituiert, waren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe am Ende April 2009 aufgefordert, aus ihrer Mitte sechs VertreterInnen in den Ausschuss zu delegieren.
In den einzelnen Arbeitskreisen wurden im Vorfeld KandidatInnen vorgeschlagen, diskutiert und abgestimmt. Diese Vorschläge sollten nun im gesamten Gremium bestätigt werden. Die jetzige Ausschussvorsitzende und Vertreterin des Stadtjugendring Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), appellierte in der Sitzung an die Anwesenden, die KandidatInnen gründlich auszuwählen. Diese müssten im Sinne der freien Träger dafür sorgen, dass im Jugendhilfeausschuss weitere Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ausblieben.
Gelobt wurde besonders die gute Arbeit der Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger im Jugendhilfeausschuss in den letzten Jahren. Anders als in anderen Landkreisen werde das Gremium von den Trägern gut genutzt um ihre Erfahrungen und Vorstellungen einzubringen. Dies sei besonders an der regelmäßigen Beteiligung der VertreterInnen sichtbar.
Besorgnis im Gremium erregte ein Vorschlag der Verwaltung, die Anzahl der Mitglieder im Jugendhilfeausschuss von 15 auf 10 zu reduzieren. Dies solle Kosten sparen. Für die freien Träger würde eine Reduzierung der Sitze im Jugendhilfeausschuss jedoch eine Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten auf politischer Ebene bedeuten. Dann könnten sich anstatt der momentan 6 VertreterInnen der freien Träger nur noch 4 im Jugendhilfeausschuss einbringen. Die AGJ beschloss deshalb, eine Petition an die Fraktionen des Kreistages zu senden, in der aufgefordert wird, der Reduzierung nicht zuzustimmen, sollte diese zur Abstimmung gelangen. Für die neue Legislaturperiode des Jugendhilfeausschuss wurden folgende VertreterInnen gewählt:
Mit der Auswahl dieser KandidatInnen möchte das Gremium eine möglichst breite Trägervielfalt und hohe Fachkompetenz in den Ausschuss schicken. Schließlich sind VertreterInnen aus beiden Teilen des Landkreises und aus verschiedensten Fachgebieten gewählt worden.
Aus der Mitte der KandidatInnen wurden in der Sitzung außerdem SprecherInnen der einzelnen Arbeitskreise gewählt. Der Arbeitskreis Hilfen zur Erziehung wird von Frau Reinisch vertreten, die Funktion des Sprechers des Arbeitskreis Jugendsozialarbeit wird Herr Rauschenbach ausführen und Sprecherin des Arbeitskreis Jugendarbeit wird zukünftig Frau Naumann sein. Die Arbeitsgemeinschaft wünscht ihren Delegierten viel Erfolg bei der Umsetzung ihres Auftrages!
Autor: knDie Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe im Kyffhäuserkreis ist ein Gremium, in welchem freie Träger der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der erzieherischen Hilfen im Kyffhäuserkreis gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises an der Erarbeitung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie zur Optimierung der Jugendhilfe arbeiten.
Eine Besonderheit des Gremiums ist die Möglichkeit, Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und somit VertreterInnen der freien Träger, in den Jugendhilfeausschuss delegieren zu können, wo sie stimmberechtigt Entscheidungen des Ausschusses mit tragen. Die freien Träger der Jugendhilfe im Kyffhäuserkreis nutzen durch die Arbeitsgemeinschaft und die Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss ihre Möglichkeiten zur Gestaltung der Jugendpolitik im Kyffhäuserkreis.
Da sich im Sommer mit dem neuen Kreistag auch der Jugendhilfeausschuss neu konstituiert, waren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe am Ende April 2009 aufgefordert, aus ihrer Mitte sechs VertreterInnen in den Ausschuss zu delegieren.
In den einzelnen Arbeitskreisen wurden im Vorfeld KandidatInnen vorgeschlagen, diskutiert und abgestimmt. Diese Vorschläge sollten nun im gesamten Gremium bestätigt werden. Die jetzige Ausschussvorsitzende und Vertreterin des Stadtjugendring Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), appellierte in der Sitzung an die Anwesenden, die KandidatInnen gründlich auszuwählen. Diese müssten im Sinne der freien Träger dafür sorgen, dass im Jugendhilfeausschuss weitere Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ausblieben.
Gelobt wurde besonders die gute Arbeit der Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger im Jugendhilfeausschuss in den letzten Jahren. Anders als in anderen Landkreisen werde das Gremium von den Trägern gut genutzt um ihre Erfahrungen und Vorstellungen einzubringen. Dies sei besonders an der regelmäßigen Beteiligung der VertreterInnen sichtbar.
Besorgnis im Gremium erregte ein Vorschlag der Verwaltung, die Anzahl der Mitglieder im Jugendhilfeausschuss von 15 auf 10 zu reduzieren. Dies solle Kosten sparen. Für die freien Träger würde eine Reduzierung der Sitze im Jugendhilfeausschuss jedoch eine Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten auf politischer Ebene bedeuten. Dann könnten sich anstatt der momentan 6 VertreterInnen der freien Träger nur noch 4 im Jugendhilfeausschuss einbringen. Die AGJ beschloss deshalb, eine Petition an die Fraktionen des Kreistages zu senden, in der aufgefordert wird, der Reduzierung nicht zuzustimmen, sollte diese zur Abstimmung gelangen. Für die neue Legislaturperiode des Jugendhilfeausschuss wurden folgende VertreterInnen gewählt:
- Dagmar Reinisch vom Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH,
- Barbara Hempowicz vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V.
- Berufsförderungszentrum Bad Frankenhausen,
- Jürgen Rauschenbach von Starthilfe e.V.,
- Heiko Raschka vom Jugendhilfe- und Förderverein e.V.,
- Andreas Gothe vom Stadtjugendring Sondershausen e.V. und
- Cornelia Naumann vom Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V..
Mit der Auswahl dieser KandidatInnen möchte das Gremium eine möglichst breite Trägervielfalt und hohe Fachkompetenz in den Ausschuss schicken. Schließlich sind VertreterInnen aus beiden Teilen des Landkreises und aus verschiedensten Fachgebieten gewählt worden.
Aus der Mitte der KandidatInnen wurden in der Sitzung außerdem SprecherInnen der einzelnen Arbeitskreise gewählt. Der Arbeitskreis Hilfen zur Erziehung wird von Frau Reinisch vertreten, die Funktion des Sprechers des Arbeitskreis Jugendsozialarbeit wird Herr Rauschenbach ausführen und Sprecherin des Arbeitskreis Jugendarbeit wird zukünftig Frau Naumann sein. Die Arbeitsgemeinschaft wünscht ihren Delegierten viel Erfolg bei der Umsetzung ihres Auftrages!
