Sa, 14:12 Uhr
23.05.2009
Vermummung in Ebeleben
Wer gestern durch Ebeleben fuhr, konnte am späten Nachmittag jede Menge Blaulicht und vermummte Gestalten beobachten. Was da los war, erfahren Sie hier...
Entwarnung vorweg. Der Chemieunfall bei "Tyczka -Totalgaz" in Ebeleben war nur simuliert. Ein Katastrophenschutzzug testete nur seine Ausbildung und seine Ausrüstung.
Seit 1992 besteht der Katastrophenschutzzug "Rettung-Kyffhäuserkreis". 48 Kameraden der Stützpunktfeuerwehren Sondershausen, Greußen und Ebeleben und 15 Kameraden des Sanitätszuges des Deutschen Roten Kreuzes Sondershausen, proben einmal im Jahr gemeinsam in einer Großübung den Ausbildungsstand.
Am Freitag, dem 22. Mai, wurde die diesjährige Großübung im Betrieb "Tyczka-Totalgaz" in Ebeleben angesetzt. Die Kameraden der Stützpunkt Ebeleben hatten Situationen von der Menschenrettung, über eine Chemiehavarie bis zur Brandlöschung vorbereitet.
Um 17.38 Uhr erfolgte die Alarmierung der Katastrophenschützer in Sondershausen, Greußen, Ebeleben und des Sanitätszuges zur Havariebekämpfung.
Als 46 Kameraden des Katastrophenschutzes und 12 Kameraden des Sanitätszuges am Ereignisort eintrafen, sollten folgende Aufgaben gelöst werden:
18.18 Uhr war die Übung beendet. In der abschließenden Auswertung konnten die Zugführer und die Einsatzleitung eine gelungene Aufgabenerfüllung feststellen.
Der Hinweis des Kreisbrandinspektors, Peter Ortlepp, künftig bei der Befehlsübermittlung mit unterschiedlichen Funkkanälen zu arbeiten, soll bei den nächsten Einsätzen berücksichtigt werden. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Stützpunkt des Sanitätsrettungszuges in Berka klang die Großübung aus,
Text und Fotos: Günter Herting
Autor: khhEntwarnung vorweg. Der Chemieunfall bei "Tyczka -Totalgaz" in Ebeleben war nur simuliert. Ein Katastrophenschutzzug testete nur seine Ausbildung und seine Ausrüstung.
Seit 1992 besteht der Katastrophenschutzzug "Rettung-Kyffhäuserkreis". 48 Kameraden der Stützpunktfeuerwehren Sondershausen, Greußen und Ebeleben und 15 Kameraden des Sanitätszuges des Deutschen Roten Kreuzes Sondershausen, proben einmal im Jahr gemeinsam in einer Großübung den Ausbildungsstand.
Am Freitag, dem 22. Mai, wurde die diesjährige Großübung im Betrieb "Tyczka-Totalgaz" in Ebeleben angesetzt. Die Kameraden der Stützpunkt Ebeleben hatten Situationen von der Menschenrettung, über eine Chemiehavarie bis zur Brandlöschung vorbereitet.
Um 17.38 Uhr erfolgte die Alarmierung der Katastrophenschützer in Sondershausen, Greußen, Ebeleben und des Sanitätszuges zur Havariebekämpfung.
Als 46 Kameraden des Katastrophenschutzes und 12 Kameraden des Sanitätszuges am Ereignisort eintrafen, sollten folgende Aufgaben gelöst werden:
- Auf dem Betriebsgelände, wo eine Havarie mit Austritt chemischer lebensbedrohlicher Substanzen mit Explosionsgefahr vorlag, sollten fünf Personen gesucht und unter Chemie- und Atemschutzanzügen (CSA - Chemieschutzanzug) gerettet und den Sanitätern übergeben werden.
- Ein Behälter mit giftigen Substanzen war abzudichten und in Sicherungsbehälter umzufüllen.
- Ein Brand - ebenfalls unter Schutzbekleidung - war abzulöschen.
18.18 Uhr war die Übung beendet. In der abschließenden Auswertung konnten die Zugführer und die Einsatzleitung eine gelungene Aufgabenerfüllung feststellen.
Der Hinweis des Kreisbrandinspektors, Peter Ortlepp, künftig bei der Befehlsübermittlung mit unterschiedlichen Funkkanälen zu arbeiten, soll bei den nächsten Einsätzen berücksichtigt werden. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Stützpunkt des Sanitätsrettungszuges in Berka klang die Großübung aus,
Text und Fotos: Günter Herting






