Do, 11:34 Uhr
28.05.2009
Billiger Leben
Was uns sonst nur die Discounter verheißen, dass alles immer billiger wird, wird nun höchst offiziell vom Statistischen Landesamt bestätigt. Die genauen Zahlen in der nnz online.
Im Mai 2009 entwickelte sich der Verbraucherpreisindex für Thüringen im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig (- 0,1 Prozent) und erreichte einen Indexstand von 106,2 Prozent (Basis 2005 = 100).
Die Jahresteuerungsrate betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik - 0,2 Prozent.
Verantwortlich für diese Preisentwicklung sind die Heizöl und Kraftstoffpreise (+ 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat bzw. - 22,7 Prozent Jahresteuerung), insbesondere die weiterhin fallenden Preise für Heizöl (- 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat und - 40,2 Prozent im Jahresvergleich) sowie die Kraftstoffpreise, die zwar im Monatsvergleich mit 0,9 Prozent wieder anzogen, allerdings gegenüber dem Mai 2008 mit - 17,2 Prozent deutlich günstiger sind.
Betrachtet man den Gesamtindex ohne Heizöl und Kraftstoffe sanken die Preise im Vergleich zu April 2009 um 0,2 Prozent, die Jahresteuerung stieg jedoch um 1,0 Prozent.
Die Preise im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke fielen sowohl im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent wie auch im Jahresvergleich um 1,0 Prozent. Nennenswert sind hier Gemüse (- 2,4 Prozent bzw. - 4,4 Prozent), darunter besonders preiswert Kopf- und Eisbergsalat (- 25,3 bzw. - 32,4 Prozent), Zucchini oder Auberginen (- 12,2 Prozent bzw. - 25,1 Prozent), Gurken (- 20,6 Prozent bzw. - 16,6 Prozent) und Lauch (- 36,9 Prozent bzw. - 13,9 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier, die im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent und im Jahresvergleich um 5,7 Prozent billiger wurden.
Auch Bekleidung und Schuhe wurden preiswerter angeboten (- 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat bzw. - 0,4 Prozent im Jahresvergleich). Schuhreparaturen verteuerten sich jedoch um 0,6 bzw. 2,8 Prozent und liegen im Trend der stetig steigenden Kosten für Dienstleistungen, hauptsächlich im Reparatursektor.
Erhebliche Preissteigerungen wurden bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowohl im Vergleich zum Monat April (0,7 Prozent) als auch im Jahresvergleich (2,2 Prozent), bei den alkoholischen Getränken (0,5 Prozent bzw. 1,6 Prozent) und im Bereich Einrichtungsgegenstände (0,3 Prozent bzw. 1,7 Prozent) festgestellt.
Autor: nnzIm Mai 2009 entwickelte sich der Verbraucherpreisindex für Thüringen im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig (- 0,1 Prozent) und erreichte einen Indexstand von 106,2 Prozent (Basis 2005 = 100).
Die Jahresteuerungsrate betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik - 0,2 Prozent.
Verantwortlich für diese Preisentwicklung sind die Heizöl und Kraftstoffpreise (+ 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat bzw. - 22,7 Prozent Jahresteuerung), insbesondere die weiterhin fallenden Preise für Heizöl (- 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat und - 40,2 Prozent im Jahresvergleich) sowie die Kraftstoffpreise, die zwar im Monatsvergleich mit 0,9 Prozent wieder anzogen, allerdings gegenüber dem Mai 2008 mit - 17,2 Prozent deutlich günstiger sind.
Betrachtet man den Gesamtindex ohne Heizöl und Kraftstoffe sanken die Preise im Vergleich zu April 2009 um 0,2 Prozent, die Jahresteuerung stieg jedoch um 1,0 Prozent.
Die Preise im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke fielen sowohl im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent wie auch im Jahresvergleich um 1,0 Prozent. Nennenswert sind hier Gemüse (- 2,4 Prozent bzw. - 4,4 Prozent), darunter besonders preiswert Kopf- und Eisbergsalat (- 25,3 bzw. - 32,4 Prozent), Zucchini oder Auberginen (- 12,2 Prozent bzw. - 25,1 Prozent), Gurken (- 20,6 Prozent bzw. - 16,6 Prozent) und Lauch (- 36,9 Prozent bzw. - 13,9 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier, die im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent und im Jahresvergleich um 5,7 Prozent billiger wurden.
Auch Bekleidung und Schuhe wurden preiswerter angeboten (- 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat bzw. - 0,4 Prozent im Jahresvergleich). Schuhreparaturen verteuerten sich jedoch um 0,6 bzw. 2,8 Prozent und liegen im Trend der stetig steigenden Kosten für Dienstleistungen, hauptsächlich im Reparatursektor.
Erhebliche Preissteigerungen wurden bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowohl im Vergleich zum Monat April (0,7 Prozent) als auch im Jahresvergleich (2,2 Prozent), bei den alkoholischen Getränken (0,5 Prozent bzw. 1,6 Prozent) und im Bereich Einrichtungsgegenstände (0,3 Prozent bzw. 1,7 Prozent) festgestellt.
