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Sa, 07:05 Uhr
30.05.2009

Hindernislauf und Kopfschwirren

Ein Anruf schreckte gestern die Redaktion auf, als ein Bekannter anrief und sagte, geh mal durch die Hauptstraße von Sondershausen, dass ist der reinste Hindernislauf und Kopfschwirren bekommt man auch. Was dem Ärmsten widerfahren ist, erfahren Sie hier...

Seelisch und moralisch schon auf die Berichterstattung über die Grundsteinlegung Cruciskirche eingestellt, kn berichtete bereits gestern, ging es mit dem Fahrrad zur Hauptstraße. Und dann erging es dem Reporter dieser Zeitung ähnlich, wenn auch nicht ganz so dramatisch. Was passiert ist?

Die Wahlkämpfer traten sich an diesem schönen Freitagvormittag fast selbst auf die Füße. An allen Ecken und Enden der Hauptstraße waren Sie zu finden. Mit Schirm und zu dem noch als Einzelkämpfer unterwegs, der Vertreter von Bündnis90/Die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Jörg Blobel, dessen Mitstreiter noch mit dem Auto (!) unterwegs waren. Stimmt aber auch, wer von Süden her kommt, kann kein Fahrrad benutzen, da ist die B4 viel zu gefährlich ohne Radweg. Das passt zu den Forderungen nach mehr Radwegen im Westteil des Kyffhäuserkreises.

Anders bei der CDU an der alten Post. Die hatten auch ein Schirmchen und traten in voller Besetzung an und verteilten fleißig Werbeflyer und erläuterten im Gespräch die Wahltaktik. Am Gänsebrunnen standen sich gleich zwei Parteien gegenüber, Die Linken (mit Spitzenkandidat Torsten Blümel) und der Volksinteressenbund (VIBT) gegenüber mit ihrem Spitzenkandidaten Rainer Scheerschmidt. Hier gab es für die Passanten kaum mehr ein entrinnen. Für mich blieb jetzt auch kaum mehr Zeit als ein Shake-hands wie man jetzt wohl neudeutsch so schön sagt. Für politische Statements blieb schon keine Zeit mehr.

Denn es ging ja noch weiter und die Hauptstraße war ja noch nicht zu Ende. Als nächstes Ziel warteten die Genossen von der SPD auf mich. Hier hatten sich die Mannen um Andreas Gothe versammelt, versuchte man hier doch Punkte für die Stadtratswahlen zu sammeln. Am sparsamsten ausgestattet waren die Vertreter der Nubi. Hatten die Mannen des VIBT wenigstens noch ein kleinstes Tischchen, war selbst dieses Requisit bei den Mannen um Gerhard Axt nicht zu finden. Dort setzte man wohl mehr auf das persönliche Gespräch.

Die Zeit drücke, schließlich warteten ja noch der Bürgermeister und Thüringens Bauminister in der Cruciskirche. Den Block zum Aufschreiben hatte ich schon lange weggesteckt. So ein Marsch durch die Hauptstraße war gestern schon ganz schön anstrengend. Ihnen erging es bei diesem Wahlkampfmarathon ähnlich wie meinem Bekannten? Vor lauter Informationen schwirrte ihm der Kopf, wie er sagte. Aber Sie haben ja noch bis zum 7. Juni Zeit sich zu entscheiden. Aber in einem waren sich alle an den Ständen einig:
Gehen Sie wählen und geben Sie Ihre Stimme den demokratischen Parteien und Organisationen.
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wahlmarathon Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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