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Sa, 10:00 Uhr
30.05.2009

Alles geht zurück

Sie waren bis zum Jahr 2006 der Hit: Die Ein-Personen-Haushalte. Ständig stieg deren Zahl in Thüringen an. Jetzt gehen auch diese Haushaltsform zurück. Wie fast alles im Freistaat.


Im Durchschnitt des Jahres 2008 lebten in Thüringen 2,28 Millionen Menschen in mehr als 1,13 Millionen Privathaushalten. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, entsprach das einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,01 Personen. Im Jahr 1991 waren es 2,58 Millionen Personen in 1,54 Millionen Haushalten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug damals 2,45 Personen.

Gegenüber 2007 ist die Zahl der Privathaushalte um 5.000 (- 0,4 Prozent) zurückgegangen. Damit hat sich die 2007 begonnene Trendwende, dass nach ständigem Anstieg der Zahl der Haushalte seit 1991 nunmehr ein Rückgang festzustellen ist, im Jahr 2008 fortgesetzt.

Das ist sowohl auf die permanent andauernde Abnahme der Haushalte mit vier und mehr Personen zurückzuführen als auch auf den seit 2007 eingetretenen Rückgang der Einpersonenhaushalte.

Während im Jahr 2006 mit 432.000 Alleinlebenden die seit 1991 höchste Zahl von Einpersonenhaushalten erreicht wurde, waren es 2007 noch 430.000 und 2008 rund 426.000 Einpersonenhaushalte. In nur noch 110.000 Haushalten lebten 2008 vier oder mehr Personen (1991: 228 000, 2007: 116 000).

Diese Angaben wurden den ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2008 entnommen. Der Mikrozensus ist die größte deutsche Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik, die jährlich als repräsentative Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Haushalte durchgeführt wird.
Autor: nnz/kn

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