Di, 15:25 Uhr
02.06.2009
Theaterluft wird besser
"Luft, Luft, Clavigo" müssen Theaterbesucher bald nicht mehr in der Pause rufen, denn dewr Musentempel bekommt nach knapp hundert Jahren endlich eine Belüftungsanlage. Möglich macht das die Weltwirtschaftskrise und das Konjunkturpaket II.
Das Nordhäuser Theater bekommt eine neue Lüftungsanlage. Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts werden in der diesjährigen Spielpause beginnen. Komplett fertig sein soll die Anlage im kommenden Jahr. Geht die Anlage in Betrieb, werden wir den Energiebedarf des Hauses deutlich senken können. Darüber hinaus wird das Klima im Theater spürbar angenehmer sein, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke beim Gespräch mit Intendant Lars Tietje und Elko Vopel vom Planungsbüro. Dieser verweis darauf, dass mit der Anlage künftig eine Wärmerückgewinnung möglich sei, wie auch eine Nachtkühlung.
Intendant Tietje, Elko Vopel, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Theater-Aufsichtsrätin Helga Rathnau (v.l.n.r.) mit einem Entwurf der neuen Lüftungsanlage für das Nordhäuser Theater
Vopel verwies darauf, dass man bei der Konzeption der Lüftung zum Teil auf Anlagen zurückgreife, die der Theater-Architekt im Bau-Jahr 1917 konzipiert- und damals bereits eingebaut habe. Das sind zum Beispiel die großen Lüftungsschächte, die noch heute existieren. Diese werden wir mit Bergsteige-Technik erklimmen, um Hölzer in deren Inneren zu entfernen, die noch aus der Bauzeit stammen. Danach werden wir die Schächte in das System einbinden.
Der Bau der Anlage kostete rund 275.000 Euro, rund 27.500 Euro davon fließen aus der Stadtkasse. Der Rest der Mittel stammt aus Bundesmitteln des Konjunkturpaketes II.
Autor: nnzDas Nordhäuser Theater bekommt eine neue Lüftungsanlage. Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts werden in der diesjährigen Spielpause beginnen. Komplett fertig sein soll die Anlage im kommenden Jahr. Geht die Anlage in Betrieb, werden wir den Energiebedarf des Hauses deutlich senken können. Darüber hinaus wird das Klima im Theater spürbar angenehmer sein, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke beim Gespräch mit Intendant Lars Tietje und Elko Vopel vom Planungsbüro. Dieser verweis darauf, dass mit der Anlage künftig eine Wärmerückgewinnung möglich sei, wie auch eine Nachtkühlung.
Intendant Tietje, Elko Vopel, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Theater-Aufsichtsrätin Helga Rathnau (v.l.n.r.) mit einem Entwurf der neuen Lüftungsanlage für das Nordhäuser Theater
Vopel verwies darauf, dass man bei der Konzeption der Lüftung zum Teil auf Anlagen zurückgreife, die der Theater-Architekt im Bau-Jahr 1917 konzipiert- und damals bereits eingebaut habe. Das sind zum Beispiel die großen Lüftungsschächte, die noch heute existieren. Diese werden wir mit Bergsteige-Technik erklimmen, um Hölzer in deren Inneren zu entfernen, die noch aus der Bauzeit stammen. Danach werden wir die Schächte in das System einbinden.
Der Bau der Anlage kostete rund 275.000 Euro, rund 27.500 Euro davon fließen aus der Stadtkasse. Der Rest der Mittel stammt aus Bundesmitteln des Konjunkturpaketes II.

