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Sa, 18:22 Uhr
06.06.2009

Revanche auf dem Göldner?

Der Sondershäuser Göldner war in den zurückliegenden Monaten nicht immer unbedingt eine Erfolgsadresse für die Spieler des FSW Wacker 90 Nordhausen. Wie heute das Derby gegen die Sondershäuser Eintracht ausging? Wir haben die Antwort...

Derby in Sondershausen (Foto: nnz/kn) Derby in Sondershausen (Foto: nnz/kn)
1. Minute, Elfmeter, 0:1 für Nordhausen

Derbys haben ihre eigenen Gesetze – einer dieser platten Sprüche. Und doch – ein Funke Wahrheit steckt in ihnen. Bei miesem Fußballwetter hatte der Sekundenzeiger der Uhr die erster Runde nicht beendet, da war die Partie fast schon vorentschieden. Die Eintracht-Abwehr vertändelt an der eigenen Strafraumgrenze den Ball, Lars Pohl geht in den Strafraum und wird gefoult. Torsten Klaus versenkt abgeklärt den Ball im Netz. Es steht 0:1.

Was dann allerdings folgt, das gleicht eher der Muppet-Show. Sondershausen stürmt und stürmt und stürmt und: schießt kein Tor. Es sind die 100prozentigen oder die 1000prozentigen Chancen, die entweder die eigene Unfähigkeit oder der exzellent haltende Nordhäuser Schlussmann Lars Greschke zunichte machen. Großchancen können nur stichpunktartig notiert werden: 4., 16., 21. – es sind Axel Duft oder Sebastian Caspar als Versager vor dem Nordhäuser Tor.

Wacker Nordhausen hat spielerisch nichts zu bieten. In der 25. Minute ist es Steven Ebert vorbehalten, den ersten ernst zu nehmenden Schuss in Richtung Eintracht-Tor abzusetzen.

Die 33. Minute: Caspar ist vor Greschke völlig frei, unverständlicherweise umkurvt er den noch mal, da schmeißt sich der Torhüter vor die Füße des Angreifers – Chance vertan. Dann notieren wir die 40. Spielminute, die Zuschauer sehen den ersten Angriff der Gäste aus der Rolandstadt, Lattmann sieht Pohl nicht, will selbst vollenden und vergibt. Bei zehn Ecken für Sondershausen hat der Berichterstatter aufgehört zu zählen, die Eintracht ist um Lichtjahre besser, aber: Es steht zur Halbzeit 0:1.

Wir sind auch in Halbzeit zwei immer noch beim Derby und dessen eigenem Charakter. In der 52. Minute ein Wacker-Angriff, der zunächst abgewehrt wird, doch Sven Pistorius gibt den Ball nicht verloren. Er holt sich die Kugel an der Außenlinie schiebt sie zu Torsten Klaus, der macht das zweite Tor für Wacker.

Derby in Sondershausen (Foto: nnz/kn) Derby in Sondershausen (Foto: nnz/kn)
Greschke hält Elfmeter

Das Spiel wird flacher oder positiv ausgedrückt: Die Anteile gleichen sich aus. Wacker wartet auf Konter, Sondershausen trifft das Tor nicht. Um dem Unvermögen noch die Krone aufzusetzen, in der 75. Minute ein Elfmeter für die Eintracht. Caspar wird von Lattmann gefoult. Caspar schießt selbst. Greschke hält.

Axel Duft ist es mit einem Freistoß aus 18 Metern vorbehalten, den Anschlusstreffer für die Gastgeber zu schießen. Selbst wenn der mitunter überforderte Schiedsrichter Marko Wartmann fünfeinhalb Minuten nachspielen lässt – Sondershausen hätte vermutlich noch unter Flutlicht gespielt und gespielt und gespielt – nur kein weiteres Tor geschossen. Und so blieb es beim 2:1, das mit Verlaub, etwas unverdient war. Nur: Sie wissen, wie das mit Derbys so ist...
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz/kn

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