Di, 12:21 Uhr
09.06.2009
Junge sollen protestieren
Rund 44.000 Menschen im Landkreis Nordhausen sind 45 Jahre oder jünger, im Kyffhäuserkreis sind es 39.500 Frauen und Männer. Und die alle sollen so der Wunsch der Nordthüringer IG Bau noch in diesem Monat an einem Aktionstag teilnehmen...
Sie trifft die Rente mit 67 voll. Jedenfalls dann, wenn es bei der Rentenreform bleibt. Sicher ist das aber noch nicht, sagt Wilfried Grams. Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nordthüringen sieht noch eine letzte Chance für die Renten-Generation von morgen: Nach der Bundestagswahl kommt die Rente mit 67 noch einmal auf den Prüfstand. Eine Revisionsklausel sehe vor, dass der Bundestag das Heraufsetzen des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre im kommenden Jahr erneut überprüft. Das ist die einzige Möglichkeit, die Rente mit 67 noch zu kippen, so Grams.
Die Entscheidung darüber falle in den Wahlkabinen: Mit unseren beiden Kreuzen bei der Bundestagswahl am 27. September entscheiden wir im Kreis Nordhausen also auch über unsere Rente, sagt Wilfried Grams. Für die meisten heimischen Bauarbeiter, Gebäudereinigerinnen, Floristinnen und Gärtner sei klar: Die Renten-67er in der Politik kassieren eine Absage per Stimmzettel. Wir können keinem unsere Stimme geben, der sich für die Rente mit 67 ausspricht keiner Partei und keinem Kandidaten, macht der IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzende deutlich.
Der Wahltag als Renten-Bilanztag. Die IG BAU will der Politik jetzt auf den Renten-Zahn fühlen. Deshalb werden sich Bauarbeiter aus Nordthüringen am zentralen Renten-Aktionstag in Mitteldeutschland beteiligen. Er findet am Samstag (20. Juni) in Halle (Saale) statt Motto: Rente muss zum Leben reichen. Neben Bauarbeitern sind alle Interessierten aus dem Kreis Nordhausen eingeladen. Alle Rentner von heute und ganz besonders die von morgen, so Wilfried Grams. Für ihn steht fest: Die Rente mit 67 muss vom Tisch. Wir brauchen ein komplett neues Rentensystem, in das alle einzahlen Arbeiter und Angestellte genauso wie Beamte, Unternehmer, Freiberufler und Politiker.
Der Renten-Aktionstag startet um 10.00 Uhr im Ramada Hotel in Halle (Saale) (Hansaplatz 1) und bietet ein Programm mit politischen Diskussionsrunden und Unterhaltung. Auf dem Podium: Andreas Steppuhn, SPD-Bundestagsabgeordneter und IG BAU-Bundesvorstand, Maria Michalk, Bundestagsabgeordnete und im CDU-Bundesvorstand, Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN, Frank Spieth, Bundestagsabgeordneter der LINKEN und ehemaliger DGB-Landesvorsitzender in Thüringen sowie Eberhard Redner, Betriebsratsvorsitzender und Gebäudereiniger. Die Moderation übernimmt Heiner Tognino vom MDR. Per Leinwand gibt es zudem Promi-Renten-Botschaften u.a. von Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm und Country-Sänger Gunter Gabriel.
Der IG BAU-Bezirksverband Nordthüringen organisiert die Anfahrt für den Aktionstag nach Halle (Saale). Anmeldung und Abfahrtszeiten im IG BAU-Mitgliederbüro Nordhausen unter der Telefonnummer 01801 44 22 81.
Autor: nnz/knSie trifft die Rente mit 67 voll. Jedenfalls dann, wenn es bei der Rentenreform bleibt. Sicher ist das aber noch nicht, sagt Wilfried Grams. Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nordthüringen sieht noch eine letzte Chance für die Renten-Generation von morgen: Nach der Bundestagswahl kommt die Rente mit 67 noch einmal auf den Prüfstand. Eine Revisionsklausel sehe vor, dass der Bundestag das Heraufsetzen des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre im kommenden Jahr erneut überprüft. Das ist die einzige Möglichkeit, die Rente mit 67 noch zu kippen, so Grams.
Die Entscheidung darüber falle in den Wahlkabinen: Mit unseren beiden Kreuzen bei der Bundestagswahl am 27. September entscheiden wir im Kreis Nordhausen also auch über unsere Rente, sagt Wilfried Grams. Für die meisten heimischen Bauarbeiter, Gebäudereinigerinnen, Floristinnen und Gärtner sei klar: Die Renten-67er in der Politik kassieren eine Absage per Stimmzettel. Wir können keinem unsere Stimme geben, der sich für die Rente mit 67 ausspricht keiner Partei und keinem Kandidaten, macht der IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzende deutlich.
Der Wahltag als Renten-Bilanztag. Die IG BAU will der Politik jetzt auf den Renten-Zahn fühlen. Deshalb werden sich Bauarbeiter aus Nordthüringen am zentralen Renten-Aktionstag in Mitteldeutschland beteiligen. Er findet am Samstag (20. Juni) in Halle (Saale) statt Motto: Rente muss zum Leben reichen. Neben Bauarbeitern sind alle Interessierten aus dem Kreis Nordhausen eingeladen. Alle Rentner von heute und ganz besonders die von morgen, so Wilfried Grams. Für ihn steht fest: Die Rente mit 67 muss vom Tisch. Wir brauchen ein komplett neues Rentensystem, in das alle einzahlen Arbeiter und Angestellte genauso wie Beamte, Unternehmer, Freiberufler und Politiker.
Der Renten-Aktionstag startet um 10.00 Uhr im Ramada Hotel in Halle (Saale) (Hansaplatz 1) und bietet ein Programm mit politischen Diskussionsrunden und Unterhaltung. Auf dem Podium: Andreas Steppuhn, SPD-Bundestagsabgeordneter und IG BAU-Bundesvorstand, Maria Michalk, Bundestagsabgeordnete und im CDU-Bundesvorstand, Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN, Frank Spieth, Bundestagsabgeordneter der LINKEN und ehemaliger DGB-Landesvorsitzender in Thüringen sowie Eberhard Redner, Betriebsratsvorsitzender und Gebäudereiniger. Die Moderation übernimmt Heiner Tognino vom MDR. Per Leinwand gibt es zudem Promi-Renten-Botschaften u.a. von Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm und Country-Sänger Gunter Gabriel.
Der IG BAU-Bezirksverband Nordthüringen organisiert die Anfahrt für den Aktionstag nach Halle (Saale). Anmeldung und Abfahrtszeiten im IG BAU-Mitgliederbüro Nordhausen unter der Telefonnummer 01801 44 22 81.
