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Di, 18:52 Uhr
16.06.2009

Faszination Eisenkunstguss

Bei der heutigen Ausstellungseröffnung im Foyer des Rathauses Sondershausen stellte zur Abwechslung mal nicht ein Künstler seine Werke vor, sondern ein Sammler...

Der am 28. Juni 1963 in Hausen bei Leinefelde geborene Tobias Zwingmann hat sich seit dem Jahr 2000 auf das sammeln von Eisenkunstgussobjekten spezialisiert. Wohnhaft in Hausen, hat er mittlerweile bereits ca. 150 Teile aus dem In- und Ausland zusammengetragen. Dabei hatte er eigentliche eine berufliche Ausbildung gewählt, die mit Eisenguss nicht viel gemein hat. Er machte eine Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich und war LPG-Mitglied von 1980 bis 2007 in Niederorschel.

Tobias Zwingmann - Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tobias Zwingmann - Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Sammler wirft heute Vormittag einen prüfenden Blick, ob das Sammelobjekt so richtig zur Wirkung komme.

Etwas enttäuschend war heute am Nachmittag die eigentliche Ausstellungseröffnung. Nur wenige Besucher fanden den Weg ins Foyer des Rathauses. Die Ausstellung eröffnete die erste Beigeordnete des Bürgermeister, Cornelia Kraffzick (SPD), im Beisein von Christa Hirschler, Leiterin des Schlossmuseums, die schon beim Aufbau der Ausstellung mitgeholfen hatte.

Was ist Eisenkunstguss?
Gusseisen war in Europa bereits Ende des 14. Jhd. bekannt und diente zunächst militärischen Erfordernissen, z. B. der Geschützproduktion. Ende des 15. Jhd. begann die Schaffung kunsthandwerklich bemerkenswerter Eisengussobjekte, z. B. Stubenöfen Ofenplatten waren häufig mit Reliefs, biblische Szenen, verziert. Durch die Erfindung des "Kupolofens" 1794 durch den Engländer John Wilkinson wurde es möglich, Gegenstände in jeder Form aus Gusseisen herzustellen. Seine Blütezeit erreichte der Kunsteisenguss im ausgehenden 18. Jhd. und der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert.
Tobias Zwingmann - Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Tobias Zwingmann - Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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