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Sa, 09:04 Uhr
20.06.2009

Welche Medikamente mitnehmen?

Ab der kommenden Woche sind in Thüringen Sommerferien. Höchste Zeit, mit den Vorbereitungen für den Urlaub zu beginnen. Neben richtiger Kleidung und wichtigen Dokumenten gehört auch die Reiseapotheke dringend ins Gepäck. Denn auch leichte gesundheitliche Beschwerden können die Urlaubsfreude erheblich trüben...


Thüringens Apothekerinnen und Apotheker raten deshalb, Medikamente gegen die gängigsten Erkrankungen mit auf die Reise zu nehmen. Ratsam ist es, sich schon vor dem Reiseantritt eine Liste der eigenen Medikamente zu notieren, die dauerhaft benötigt werden. Man sollte sich auch beim Hausarzt erkundigen für welche dieser Arzneimittel eine besondere Bescheinigung, etwa für die Mitführung im Handgepäck oder die Einreise benötigt wird. Dies gilt beispielsweise für Insulin oder starkwirksame Schmerzmittel. Die Apotheken können Ihnen bei der Erstellung dieser Liste helfen und Ihnen die benötigten Formulare beschaffen.

Gelegentlich wird schon die Anreise zum Ferienort für manchen zur Tortur. "Ob im Auto, im Flugzeug oder auf dem Schiff - Reiseübelkeit kann jeden treffen. Besonders häufig leiden allerdings die Jüngsten darunter", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin im Landkreis Nordhausen. Grund sind die hohen Geschwindigkeiten, die das Gehirn aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen von Gleichgewichtsorganen und Augen "verwirren". Darauf reagiert der Körper häufig mit Übelkeit.

Wenn Erholungspausen und frische Luft nicht mehr ausreichen, können Medikamente helfen. Besonders wichtig ist hier die Beratung in der Apotheke, denn für den Fall der Fälle sollte das geeignete Arzneimittel gegen Reiseübelkeit mit an Bord sein. Gerade für Kinder geeignet sind Säfte oder Zäpfchen, während Kaugummis oder Tabletten für Jugendliche und Erwachsene meist günstiger sind.

Insbesondere wenn die Reise in Länder mit exotischer Küche geht, braucht der Körper häufig ein paar Tage, um sich auf die ungewohnte Nahrung einzustellen. "Verdauungsbeschwerden wie Krämpfe und Durchfall gehören deshalb zu den häufigsten Beschwerden im Urlaub. Medikamente zur Linderung der Symptome sollten Sie stets griffbereit haben", sagt Garke. "Bei Durchfall ist es zudem besonders wichtig, den Verlust von Wasser und Salzen auszugleichen. Auch hier kann die Apotheke mit passgenauen Elektrolytlösungen helfen", sagt Garke.

Egal wohin die Reise geht, bei Ausflügen im Sommer sollten Sonnenschutzmittel nie vergessen werden. "Besonders hellhäutige Typen sollten sich in den ersten Urlaubstagen nicht der direkten Sonnenstrahlung aussetzen", sagt Garke. Für den Fall, dass die Haut dennoch zu viel Sonne abbekommt, empfiehlt Garke Pflegeprodukte, zum Beispiel mit Dexpanthenol, zur schnellen Regeneration.

Zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören außerdem ein Schmerz- und Fiebermittel, eine Zeckenzange, Insektenschutz, Desinfektionsmittel, eine Wundsalbe sowie Verbandsmaterial und Pflaster. "Es ist in jedem Falle ratsam, die Medikamente für die Reiseapotheke schon in Deutschland zusammen zu stellen, denn wenn man sich im Notfall erst am Urlaubsort um die nötigen Arzneimittel kümmert, kann das sehr beschwerlich und manchmal sogar nicht ungefährlich sein", sagt Garke. Und Urlaubsberichte dieser Art möchte ja nun wirklich keiner mit nach Hause bringen.
Autor: nnz/kn

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