Mi, 13:50 Uhr
24.06.2009
Alter Wald mit Zukunft
Projekt "Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft" erhält Bundespreis, so meldete gestern kn. Heute erfahren Sie von Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) Einzelheiten zum Projekt...
In Bonn wurden am 23. Juni 2009 die Gewinner des Bundeswettbewerbs "idee.natur - Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung" ausgezeichnet. Fünf Regionen konnten sich mit ihren Konzepten für neue Naturschutzgroßprojekte durchgesetzt. In den nächsten zehn Jahren werden in diesen Regionen mehr als 50 Millionen Euro investiert (vom Bundesumweltministerium rund 36 Millionen Euro, fünf Millionen Euro vom Bundeslandwirtschaftsministerium und ca. 15 Millionen Euro durch die Projektträger vor Ort sowie die jeweiligen Länder). Die fünf Gewinner-Regionen liegen in Bayern (Allgäuer Moorallianz, Schwäbisches Donau-Tal), Mecklenburg-Vorpommern (Nordvorpommersche Waldlandschaft), Saarland (Landschaft der Industriekultur Nord) und in Thüringen (Hohe Schrecke). Aus 122 teilnehmenden Regionen wurde die zehn Finalisten im Mai 2009 von einer interdisziplinär besetzten Jury ausgewählt.
Die Prämierungsveranstaltung fand im ehemaligen Ballhaus "La Redoute" in Bonn Bad Godesberg statt, nachdem bereits im Mai 2009 aus 122 teilnehmenden Regionen die zehn Finalisten von einer interdisziplinär besetzten Jury ausgewählt worden waren.
Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeslandwirtschaftsministerin
überreichten zusammen mit Beate Jessel, der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Bewilligungsbescheide zur Umsetzung der Projekte.
Die Delegation aus dem Kyffhäuserkreis freut sich über die große Ehrung, die dem Projekt "Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft" in Bonn beim Bundeswettbewerb "idee.natur" zuteil wurde. Die "Hohe Schrecke" ist ein 7.000 Hektar großes unzerschnittenes Buchenwaldgebiet mit hohem Altholzanteil in Nordthüringen. Durch jahrhundertlange extensive Nutzung und 50 Jahre als militärisches Sperrgebiet konnte sich der Wald hier lange Zeit weitgehend ungestört entwickeln. Der gesamte Mittelbedarf zum Erhalt dieser bundesweit bedeutsamen Landschaft wird mit rund 9,9 Millionen Euro veranschlagt. Davon übernimmt das Bundesumweltministerium (BMU) rund 7,4 Millionen Euro (geplante Laufzeit: Juli 2009 bis Ende 2021).
Aus dem Kyffhäuserkreis nahmen u.a. an der Preisverleihung teil: die Bürgermeisterinnen Dagmar Dittmer (Wiehe), Bärbel Gartenbach (Nausitz) und Gudrun Holbe (Donndorf), Bürgermeister Norbert Eichholz (Hauteroda), Kreistagsmitglied Wilhelm Willomitzer (Wiehe), VG-Vorsitzende Christel Reinboth (Mittelzentrum Artern), die Gemeinderäte Daniel und Edda Haustein sowie Rita Kusche (alle Gehofen) und Christin und Georg von Bismarck (Braunsroda), weiterhin Vertreter des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt und der David-Stiftung.
Im Anschluss überzeugten heimische Firmen die Gäste beim diesjährigen Sommerfest des Bundesamtes für Naturschutz mit Thüringer Spezialitäten. Als Sponsoren konnten die Agrar GmbH Donndorf, die Markus-Gemeinde Hauteroda sowie die Bäckerei Müller aus Wiehe.
2002 gründeten die vierzehn Anrainerkommunen der Region um die Hohe Schrecke die "Kommunale Arbeitsgemeinschaft Hohe Schrecke". Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Naturstiftung David und anderen Naturschutzorganisationen setzt sich die Gruppe für eine naturschutzgerechte Regionalentwicklung ein.
Die Initiative für das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke geht von den Anrainerkommunen des Waldgebietes Hohe Schrecke aus, die seit Jahren eng mit dem BUND Thüringen und der Naturstiftung David zusammenarbeitet. Darüber hinaus gibt es eine enge Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung.
Autor: khhIn Bonn wurden am 23. Juni 2009 die Gewinner des Bundeswettbewerbs "idee.natur - Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung" ausgezeichnet. Fünf Regionen konnten sich mit ihren Konzepten für neue Naturschutzgroßprojekte durchgesetzt. In den nächsten zehn Jahren werden in diesen Regionen mehr als 50 Millionen Euro investiert (vom Bundesumweltministerium rund 36 Millionen Euro, fünf Millionen Euro vom Bundeslandwirtschaftsministerium und ca. 15 Millionen Euro durch die Projektträger vor Ort sowie die jeweiligen Länder). Die fünf Gewinner-Regionen liegen in Bayern (Allgäuer Moorallianz, Schwäbisches Donau-Tal), Mecklenburg-Vorpommern (Nordvorpommersche Waldlandschaft), Saarland (Landschaft der Industriekultur Nord) und in Thüringen (Hohe Schrecke). Aus 122 teilnehmenden Regionen wurde die zehn Finalisten im Mai 2009 von einer interdisziplinär besetzten Jury ausgewählt.
Die Prämierungsveranstaltung fand im ehemaligen Ballhaus "La Redoute" in Bonn Bad Godesberg statt, nachdem bereits im Mai 2009 aus 122 teilnehmenden Regionen die zehn Finalisten von einer interdisziplinär besetzten Jury ausgewählt worden waren.
Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeslandwirtschaftsministerin
überreichten zusammen mit Beate Jessel, der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Bewilligungsbescheide zur Umsetzung der Projekte.
Die Delegation aus dem Kyffhäuserkreis freut sich über die große Ehrung, die dem Projekt "Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft" in Bonn beim Bundeswettbewerb "idee.natur" zuteil wurde. Die "Hohe Schrecke" ist ein 7.000 Hektar großes unzerschnittenes Buchenwaldgebiet mit hohem Altholzanteil in Nordthüringen. Durch jahrhundertlange extensive Nutzung und 50 Jahre als militärisches Sperrgebiet konnte sich der Wald hier lange Zeit weitgehend ungestört entwickeln. Der gesamte Mittelbedarf zum Erhalt dieser bundesweit bedeutsamen Landschaft wird mit rund 9,9 Millionen Euro veranschlagt. Davon übernimmt das Bundesumweltministerium (BMU) rund 7,4 Millionen Euro (geplante Laufzeit: Juli 2009 bis Ende 2021).
Aus dem Kyffhäuserkreis nahmen u.a. an der Preisverleihung teil: die Bürgermeisterinnen Dagmar Dittmer (Wiehe), Bärbel Gartenbach (Nausitz) und Gudrun Holbe (Donndorf), Bürgermeister Norbert Eichholz (Hauteroda), Kreistagsmitglied Wilhelm Willomitzer (Wiehe), VG-Vorsitzende Christel Reinboth (Mittelzentrum Artern), die Gemeinderäte Daniel und Edda Haustein sowie Rita Kusche (alle Gehofen) und Christin und Georg von Bismarck (Braunsroda), weiterhin Vertreter des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt und der David-Stiftung.
Im Anschluss überzeugten heimische Firmen die Gäste beim diesjährigen Sommerfest des Bundesamtes für Naturschutz mit Thüringer Spezialitäten. Als Sponsoren konnten die Agrar GmbH Donndorf, die Markus-Gemeinde Hauteroda sowie die Bäckerei Müller aus Wiehe.
2002 gründeten die vierzehn Anrainerkommunen der Region um die Hohe Schrecke die "Kommunale Arbeitsgemeinschaft Hohe Schrecke". Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Naturstiftung David und anderen Naturschutzorganisationen setzt sich die Gruppe für eine naturschutzgerechte Regionalentwicklung ein.
Die Initiative für das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke geht von den Anrainerkommunen des Waldgebietes Hohe Schrecke aus, die seit Jahren eng mit dem BUND Thüringen und der Naturstiftung David zusammenarbeitet. Darüber hinaus gibt es eine enge Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung.

