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Fr, 07:02 Uhr
26.06.2009

Beschilderung Unstrut-Radweg

Der Thüringer Teil des Unstrut-Radweges soll einheitlich beschildert werden. Dafür gab es jetzt Fördermittel von Thüringens Landesregierung...

Das Thüringer Radverkehrskonzept zielt auf eine einheitliche Beschilderung aller Radwege im Freistaat. Die Radverkehrsnetze sollen so auf den ersten Blick kenntlich sein, die Orientierung erleichtern und so der Fahrradtourismus durch Nutzerfreundlichkeit gefördert werden.

Der Unstrut-Radweg ist insgesamt in Thüringen 152 km lang und verbindet vier Landkreise miteinander, bevor er in Sachsen-Anhalt an der Mündung endet. Von der Unstrut-Quelle bei Kefferhausen im Landkreis Eichsfeld führt er über Mühlhausen und Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis sowie die Kreisstadt Sömmerda nach Artern im Kyffhäuserkreis und endet schließlich in Wiehe, als letztem Ort in Thüringen. Danach geht es weiter nach Sachsen-Anhalt, so dass sich eine Gesamtlänge des Weges in Höhe von 195 km ergibt..

Entlang des Unstrut-Radweges sollen 199 Hauptwegweiser, 346 Zwischenwegweiser, 152 touristische Routenpiktogramme und 23 Ortseingangsschilder montiert werden. Das Ganze ist mit Kosten in Höhe von 63.000 Euro verbunden.

Fördermittel für Unstrut-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fördermittel für Unstrut-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Rene Jacob (Kyffhäusersparkasse), Edith Hilbert (Schulleiterin), Gunter Fricke (Lehrer), Cornelia Francke (Nordthüringer Volksbank), Regina Wack (Raiffeisen Warenzentrale), Uwe Vogt (Bürgermeister).

Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien Gerold Wucherpfennig (CDU) übergab gestern auf Schloss Sondershausen an Landrat Peter Hengstermann (CDU) einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 57.000 Euro übergeben. Mit dem Geld soll der Thüringer Abschnitt des Unstrut-Radweges bis Ende des Jahres durchgehend einheitlich beschildert werden. Landrat Peter Hengstermann hat derzeit turnusgemäß ( für zwei Jahre) den Vorsitz der kommunalen Arbeitsgemeinschaft Unstrut-Radweg inne, dem neben den Landkreisen auch noch 10 Städte und Gemeinden angehören.

Fördermittel für Unstrut-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fördermittel für Unstrut-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Landrat Hengsterman (stehend) erläutert die touristische Bedeutung des Unstrut-Radweges für die Region, im Beisein von Minister Wucherpfennig und der 1. Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD).

„Der Unstrut-Radweg ist für den Fahrradtourismus in Thüringen von zentraler Bedeutung. Mit der einheitlichen Beschilderung, die durch die Fördermittel nun rasch realisiert werden kann, wird zudem ein wesentliches Ziel des Radverkehrskonzeptes für Thüringen umgesetzt“, so Wucherpfennig schon im Vorfeld der Übergabe.

Gerold Wucherpfennig wird übrigens den kompletten Unstrut-Radweg von Kefferhausen bis zur Mündung in Sachsen-Anhalt in voller Länge von 195 km noch dieses Jahr durchfahren. Darauf freue er sich schon, denn schon vor einem Jahr hatte er sich vorgenommen, diese Fahrt durchzuführen. Er will dabei die Strecke in vier Etappen einteilen, um auch genügend besichtigen zu können. Um Missverständnissen vorzubeugen, betonte Wucherpfennig, die Pläne für die Radtour bestehen schon wesentlich länger, als der Antrag auf die Fördermittel.
Autor: khh

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