Mo, 15:50 Uhr
29.06.2009
Waldzustandserhebung 2009
Wenn Sie in den nächsten Wochen in den Wäldern des Kyffhäuserkreises Leute sehen, die sich mit dem Fernglas unter die Bäume stellen, denken Sie nichts schlimmes. Thüringens Förster begutachten nur die Gesundheit von Waldbäumen...
In den nächsten Wochen findet in Thüringen zum nunmehr 19. Mal die landesweite Waldzustandserhebung statt. 60 geschulte Forstfachleute in 28 Aufnahmetrupps schätzen an 353 Aufnahmepunkten den Zustand von insgesamt 8.472 ausgewählten Waldbäumen ein. Neben dem prozentualen Verlust an Nadeln oder Blättern werden auch Schäden durch Sturm, Trockenheit, Borkenkäferbefall und Wildverbiss erfasst.
Die jährliche Waldzustandserhebung wird europaweit durchgeführt und ist Teil des forstlichen Umweltmonitorings. Die Ergebnisse geben einen Überblick zum Gesundheitszustand von Waldbäumen und lassen im Hinblick auf den Klimawandel zukünftig besonders gefährdete Gebiete und Baumarten erkennen.
Für die Waldzustandserhebung werden am 1. und 2. Juli 2009 rund 60 Forstleute aus ganz Thüringen von der Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei in Gotha geschult, um sichtbare Schäden an Waldbäumen zu erkennen und zu bewerten.
Ausgerüstet mit Fernglas, Feldbuchrahmen und entsprechendem Bildmaterial geht es nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Gothaer Boxberg. Hier beginnt für alle die gemeinsame Eichung. An jedem Schulungspunkt sind getrennt nach Fichte, Kiefer, Buche und Eiche jeweils zehn Übungsbäume markiert, die von den Forstleuten richtig angesprochen werden müssen.
Unmittelbar nach der Schulung beginnen in den 28 Thüringer Forstämtern die Außenaufnahmen. Im Spätsommer werden die von den Aufnahmetrupps erhobenen Daten in der Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei geprüft und ausgewertet. Nach Abschluss der Arbeiten werden die aktuellen Ergebnisse im Herbst 2009 vorgestellt und im Rahmen des Waldzustandsberichtes 2009 veröffentlicht.
Ob man, wie im vorigen Jahr, auch wieder Bäume auf dem Possen begutachten wird, ist noch nicht bekannt.
Autor: khhIn den nächsten Wochen findet in Thüringen zum nunmehr 19. Mal die landesweite Waldzustandserhebung statt. 60 geschulte Forstfachleute in 28 Aufnahmetrupps schätzen an 353 Aufnahmepunkten den Zustand von insgesamt 8.472 ausgewählten Waldbäumen ein. Neben dem prozentualen Verlust an Nadeln oder Blättern werden auch Schäden durch Sturm, Trockenheit, Borkenkäferbefall und Wildverbiss erfasst.
Die jährliche Waldzustandserhebung wird europaweit durchgeführt und ist Teil des forstlichen Umweltmonitorings. Die Ergebnisse geben einen Überblick zum Gesundheitszustand von Waldbäumen und lassen im Hinblick auf den Klimawandel zukünftig besonders gefährdete Gebiete und Baumarten erkennen.
Für die Waldzustandserhebung werden am 1. und 2. Juli 2009 rund 60 Forstleute aus ganz Thüringen von der Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei in Gotha geschult, um sichtbare Schäden an Waldbäumen zu erkennen und zu bewerten.
Ausgerüstet mit Fernglas, Feldbuchrahmen und entsprechendem Bildmaterial geht es nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Gothaer Boxberg. Hier beginnt für alle die gemeinsame Eichung. An jedem Schulungspunkt sind getrennt nach Fichte, Kiefer, Buche und Eiche jeweils zehn Übungsbäume markiert, die von den Forstleuten richtig angesprochen werden müssen.
Unmittelbar nach der Schulung beginnen in den 28 Thüringer Forstämtern die Außenaufnahmen. Im Spätsommer werden die von den Aufnahmetrupps erhobenen Daten in der Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei geprüft und ausgewertet. Nach Abschluss der Arbeiten werden die aktuellen Ergebnisse im Herbst 2009 vorgestellt und im Rahmen des Waldzustandsberichtes 2009 veröffentlicht.
Ob man, wie im vorigen Jahr, auch wieder Bäume auf dem Possen begutachten wird, ist noch nicht bekannt.