Mi, 13:26 Uhr
15.07.2009
Mehr private Pflegeheime in Thüringen
Die Bedeutung privater Träger im bereich der Altenpflege nimmt im Freistaat zu. das geht aus einer Untersuchung des Thüringer Landesamtes für Statistik hervor, die der nnz vorliegt. Lesen Sie die Details.
Am 15. Dezember 2007 wurden in den 304 Thüringer Pflegeheimen 18 843 Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhielten, in vollstationärer Dauerpflege versorgt. Dies wurde im Rahmen der alle zwei Jahre durchgeführten Pflegestatistik durch das Thüringer Landesamt für Statistik ermittelt.
Erstmals wurden im Dezember 1999 Daten zu Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftigen erhoben. Seither ist die Zahl der Menschen, die in Heimen vollstationär betreut werden, um mehr als 5 200 Personen bzw. 38 Prozent gestiegen.
Deutlich verändert hat sich auch die Trägerstruktur in der Heimlandschaft.
Während sich in privaten Einrichtungen im genannten Zeitraum die Zahl der betreuten Pflegebedürftigen weit mehr als verdoppelte, stieg deren Anzahl bei freigemeinnützigen Trägern (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz) lediglich um 30 Prozent. Die Zahl der Bewohner von Einrichtungen öffentlicher Träger war sogar rückläufig. Sie verringerte sich gegenüber dem Jahr 1999 um 8 Prozent.
Ungeachtet dieser ungleichen Entwicklung bilden die freigemeinnützigen Träger nach wie vor das Rückgrat der vollstationären Dauerpflege in Thüringen. Der überwiegende Teil der Heimbewohner, nämlich 62 Prozent, lebte Ende 2007 in einer Einrichtung eines freigemeinnützigen Trägers. Zum Stichtag der ersten Erhebung 1999 lag der Anteil noch bei 66 Prozent.
In Einrichtungen privater Träger wurden 26 Prozent (1999: 16 Prozent) und bei einem öffentlichen Träger 12 Prozent (1999: 18 Prozent) aller Heimbewohner betreut.
Autor: nnzAm 15. Dezember 2007 wurden in den 304 Thüringer Pflegeheimen 18 843 Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhielten, in vollstationärer Dauerpflege versorgt. Dies wurde im Rahmen der alle zwei Jahre durchgeführten Pflegestatistik durch das Thüringer Landesamt für Statistik ermittelt.
Erstmals wurden im Dezember 1999 Daten zu Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftigen erhoben. Seither ist die Zahl der Menschen, die in Heimen vollstationär betreut werden, um mehr als 5 200 Personen bzw. 38 Prozent gestiegen.
Deutlich verändert hat sich auch die Trägerstruktur in der Heimlandschaft.
Während sich in privaten Einrichtungen im genannten Zeitraum die Zahl der betreuten Pflegebedürftigen weit mehr als verdoppelte, stieg deren Anzahl bei freigemeinnützigen Trägern (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz) lediglich um 30 Prozent. Die Zahl der Bewohner von Einrichtungen öffentlicher Träger war sogar rückläufig. Sie verringerte sich gegenüber dem Jahr 1999 um 8 Prozent.
Ungeachtet dieser ungleichen Entwicklung bilden die freigemeinnützigen Träger nach wie vor das Rückgrat der vollstationären Dauerpflege in Thüringen. Der überwiegende Teil der Heimbewohner, nämlich 62 Prozent, lebte Ende 2007 in einer Einrichtung eines freigemeinnützigen Trägers. Zum Stichtag der ersten Erhebung 1999 lag der Anteil noch bei 66 Prozent.
In Einrichtungen privater Träger wurden 26 Prozent (1999: 16 Prozent) und bei einem öffentlichen Träger 12 Prozent (1999: 18 Prozent) aller Heimbewohner betreut.