Mi, 20:21 Uhr
15.07.2009
Zertifizierung Nationaler GeoPark Kyffhäuser
Heute Nachmittag kam Bauminister Gerold Wucherpfennig zur Barbarossahöhle nach Rottleben, um an der feierlichen Übergabe der Zertifizierungsurkunde für den Nationalen GeoPark Kyffhäuser teilzunehmen...
Zertifizierung Geopark Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Zertifizierung als Nationaler GeoPark ist eine besondere Auszeichnung für die Region. Damit wird nicht nur anerkannt, dass es hier einen besonderen geomorphologischen Formenschatz gibt, sondern auch gewürdigt, wie Gästen und Besuchern dieser natürliche Reichtum zugänglich gemacht wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der neue GeoPark zusätzliche Touristen in den Kyffhäuser locken wird, erklärte Gerold Wucherpfennig (CDU), Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien.
Prof. Dr. dr. Hc. Rolf Emmermann, Peter Hengstermann und Gerold Wucherpfennig (von li. nach re.)
GeoParks sind besonders ausgewiesene Gebiete, in denen die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die jeweilige Form der Erdoberfläche, für die Verteilung der natürlichen Ressourcen, aber auch für die Landnutzung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte bewusst und zugänglich gemacht wird.
Das Prädikat Nationaler GeoPark wird von der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, dem Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, verliehen. Diese Aufgabe ist der GeoUnion in der Richtlinie Nationale GeoParks in Deutschland des Bund-Länder-Ausschusses Bodenforschung zugewiesen worden. In diesem Ausschuss arbeiten die Geologischen Dienste der Länder unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zusammen.
GeoBlicke, GeoTope oder GeoPfade sind nur einige vieler erfolgreicher Projekte, die uns die erfolgreiche Bewerbung um die Zertifizierung zum "Nationalen" GeoPark bescherten, so Landrat Peter Hengstermann (CDU) bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste der Region, wie Bürgermeister (Matthias Strejc (SPD) - Bad Frankenhausen, Rainer Heuchel (SPD) - Roßleben), Kreistagsmitglieder und Vertreter der Wirtschaft und des Tourismus, wie z.B. Ralph Haase (Geschäftsführer GSES und Erlebnisbergwerk). Hengstermann unterstrich die finanziellen Hilfen durch das Land Thüringen bei der Installation des Geoparks Kyffhäuser. Für die nächste Zeit kündigte er die Errichtung einer zentralen Informationsstelle des Geopark an der Barbarossahöhle an.
In Thüringen gibt es bereits einen weiteren Nationalen GeoPark, den GeoPark Inselsberg-Drei Gleichen. Ein kleines Stück im Norden Thüringens gehört noch zum Geopark Harz, so dass Thüringen sogar drei Geoparks hat, wie Minister Wucherpfennig zu rechtbetonte. So ist Thüringen an drei der nur 12 Geiparks in Deutschland beteiligt.
Der Leiter der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, Prof. Dr. Dr. hc. Rolf Emmermann, betonte, auch der der Geopark Kyffhäuser zu den eher kleinen Geoparks zählt (800 qkm), im Vergleich dazu Geopark Ruhrgebiet (5.000 qkm), so sei er doch sehr geeignet, geowissenschaftliche Themen mehr bekannt zu machen und die Bedeutung von Landschaft und Naturschutz zu stärken. So informierte er, dass die Bildung des Kyffhäusergebirges ursächlich mit der Auffaltung der Alpen zutun hat, quasi ein "Kind der Alpen" ist. Eine Feststellung die so in der Region noch nicht bekannt war.
Die Begutachtung des Geoparks Kyffhäuser wurde nach strengen wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt, um das entsprechende Zertifikat zu bekommen. Er erinnerte bei der Übergabe der Zertifizierungsurkunde auch gleich daran, dass das Zertifikat in fünf Jahren wieder verteidigt werden muss.
Vor der Übergabe der Urkunde erhielt der Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, die Urkunde als Ehrenmitglied des Geoparks Kyffhäuser.
Landrat Peter Hengstermann übergibt Karl-Heinz Langhorst die Ehrenurkunde. Der Geschäftsführer des Kyffhäusertourismusverbandes über gibt die Blumen.
Mit einem Gläschen Prosecco aus Mönchpfiffel wurde auf das Zertifikat angestoßen. Im Anschluss tagte Vertreter des GeoPark Kyffhäuser e.V., um die nächsten Aufgaben festzulegen.
Autor: khh
Zertifizierung Geopark Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Zertifizierung als Nationaler GeoPark ist eine besondere Auszeichnung für die Region. Damit wird nicht nur anerkannt, dass es hier einen besonderen geomorphologischen Formenschatz gibt, sondern auch gewürdigt, wie Gästen und Besuchern dieser natürliche Reichtum zugänglich gemacht wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der neue GeoPark zusätzliche Touristen in den Kyffhäuser locken wird, erklärte Gerold Wucherpfennig (CDU), Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien.Prof. Dr. dr. Hc. Rolf Emmermann, Peter Hengstermann und Gerold Wucherpfennig (von li. nach re.)
GeoParks sind besonders ausgewiesene Gebiete, in denen die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die jeweilige Form der Erdoberfläche, für die Verteilung der natürlichen Ressourcen, aber auch für die Landnutzung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte bewusst und zugänglich gemacht wird.
Das Prädikat Nationaler GeoPark wird von der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, dem Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, verliehen. Diese Aufgabe ist der GeoUnion in der Richtlinie Nationale GeoParks in Deutschland des Bund-Länder-Ausschusses Bodenforschung zugewiesen worden. In diesem Ausschuss arbeiten die Geologischen Dienste der Länder unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zusammen.
GeoBlicke, GeoTope oder GeoPfade sind nur einige vieler erfolgreicher Projekte, die uns die erfolgreiche Bewerbung um die Zertifizierung zum "Nationalen" GeoPark bescherten, so Landrat Peter Hengstermann (CDU) bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste der Region, wie Bürgermeister (Matthias Strejc (SPD) - Bad Frankenhausen, Rainer Heuchel (SPD) - Roßleben), Kreistagsmitglieder und Vertreter der Wirtschaft und des Tourismus, wie z.B. Ralph Haase (Geschäftsführer GSES und Erlebnisbergwerk). Hengstermann unterstrich die finanziellen Hilfen durch das Land Thüringen bei der Installation des Geoparks Kyffhäuser. Für die nächste Zeit kündigte er die Errichtung einer zentralen Informationsstelle des Geopark an der Barbarossahöhle an.
In Thüringen gibt es bereits einen weiteren Nationalen GeoPark, den GeoPark Inselsberg-Drei Gleichen. Ein kleines Stück im Norden Thüringens gehört noch zum Geopark Harz, so dass Thüringen sogar drei Geoparks hat, wie Minister Wucherpfennig zu rechtbetonte. So ist Thüringen an drei der nur 12 Geiparks in Deutschland beteiligt.
Der Leiter der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, Prof. Dr. Dr. hc. Rolf Emmermann, betonte, auch der der Geopark Kyffhäuser zu den eher kleinen Geoparks zählt (800 qkm), im Vergleich dazu Geopark Ruhrgebiet (5.000 qkm), so sei er doch sehr geeignet, geowissenschaftliche Themen mehr bekannt zu machen und die Bedeutung von Landschaft und Naturschutz zu stärken. So informierte er, dass die Bildung des Kyffhäusergebirges ursächlich mit der Auffaltung der Alpen zutun hat, quasi ein "Kind der Alpen" ist. Eine Feststellung die so in der Region noch nicht bekannt war.
Die Begutachtung des Geoparks Kyffhäuser wurde nach strengen wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt, um das entsprechende Zertifikat zu bekommen. Er erinnerte bei der Übergabe der Zertifizierungsurkunde auch gleich daran, dass das Zertifikat in fünf Jahren wieder verteidigt werden muss.
Vor der Übergabe der Urkunde erhielt der Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, die Urkunde als Ehrenmitglied des Geoparks Kyffhäuser.
Landrat Peter Hengstermann übergibt Karl-Heinz Langhorst die Ehrenurkunde. Der Geschäftsführer des Kyffhäusertourismusverbandes über gibt die Blumen.
Mit einem Gläschen Prosecco aus Mönchpfiffel wurde auf das Zertifikat angestoßen. Im Anschluss tagte Vertreter des GeoPark Kyffhäuser e.V., um die nächsten Aufgaben festzulegen.










