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Fr, 15:49 Uhr
17.07.2009

kn-Forum: Schweinemastanlagen

Die Bürgerinitiative "Diamanten Aue" hat sehr viel Mitstreiter aus Bad Frankenhausen und Umgebung. Unter dem Thema "Schweinemastanlagen - Folgen für die Umwelt" gibt es eine Leserzuschrift...

Die 250 Millionen Schweine, die jährlich in Europa geschlachtet werden, benötigen so viel Futter, dass es unmöglich wäre, dieses alleine in Europa anzubauen. Für Deutschland wäre ein Drittel der Gesamtfläche des Landes nötig, um Tierfutter zu produzieren. Aus diesem Grund wird das Futter zum Großteil von weit her importiert, am billigsten auf dem Weltmarkt mit hohem Eiweißgehalt und deswegen hauptsächlich genutzt: Soja aus Südamerika. Diese wird dort auf riesigen Feldern angebaut.

Der regelrechte "Sojaboom" der letzten Jahre verwandelte ganze Regionen in "grüne Wüsten" - gigantische Sojamonokulturen, die jede Vielfalt verdrängen. Zur Zeit wächst in Südamerika auf 41 Millionen Hektar Soja, das ist mehr als die Fläche von Deutschland und den Niederlanden zusammen.

Um Platz für diese riesigen Sojafelder zu schaffen, werden großflächig Regenwald- und Savannengebiete zerstört und Kleinbauern und -bäuerinnen von ihren Ländereien vertrieben. Die Brandrodung für neue Felder erzeugt große Mengen an Treibhausgasen und der Verlust von Regenwald trägt zur weltweiten Klimaveränderung bei.
Quelle: www.nandu.net und www.aseed.net

Und warum wird so etwas getan? Damit in Deutschland und Europa billige Lebensmittel auf den Markt kommen.
Horst Schmidt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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