eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 13:06 Uhr
21.07.2009

Interkulturell im Ferienpark

In diesem Monat trafen sich im Ferienpark Feuerkuppe in Straußberg Jugendliche aus Polen, Rumänien und Teilnehmer aus Deutschland zu einer internationalen Jugendbegegnung. Schwerpunkt dieser Begegnung war vor allem das gemeinsame Erleben und selbstverständlich das Kennen lernen neuer Kulturen. Hier ein Bericht in Ihren Kyffhäuser Nachrichten...

Interkulturell auf der Feuerkuppe (Foto: Autorin) Interkulturell auf der Feuerkuppe (Foto: Autorin)

Das EUROCAMP fand im Rahmen des Demokratieprojekts „Active life“ statt. Dieses läuft im Ferienpark bereits seit 2007 mit dem Ziel, jungen Leuten aus dem Kyffhäuserkreis ein besseres Verständnis von demokratischen Strukturen und der Bedeutung von Toleranz im alltäglichen Leben zu vermitteln.

Dazu standen für die 36 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und ihre 5 Betreuer/-innen u.a. thematische Workshops und gemeinsame Ausflüge auf dem Programm. Im Theaterworkshop wurden die Jugendlichen selbst zu Akteuren und inszenierten ein modernes mehrsprachiges Schauspiel. Beim Tanzworkshop wurde eine Choreographie zu modernen Charthits einstudiert und in einer weiteren Arbeitsgruppe erstellten die jungen Leute eine Filmpräsentation über den Verlauf des gesamten EUROCAMPS, die jede/r Teilnehmer/-in am Ende mit nach Hause nehmen konnte. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit stellten die einzelnen Gruppen am Abschlussabend den anderen Mitwirkenden vor und ernteten dafür jeweils viel Beifall und Anerkennung.

Interkulturell auf der Feuerkuppe (Foto: Autorin) Interkulturell auf der Feuerkuppe (Foto: Autorin)

Zum besseren Kennen lernen und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unternahmen die Jugendlichen außerdem einen erlebnispädagogisch orientierten Ausflug in den Kletterpark nach Hohenfelden und eine Kanutour auf der Unstrut bei Ritteburg. Als bleibende Erinnerung an diese Woche entstand auf dem Gelände des Ferienparks ein Graffiti, bei dem die Jugendlichen unter Anleitung selbst aktiv und vor allem kreativ werden konnten.

Nach einer ereignis- und sehr abwechslungsreichen Woche fiel der Abschied am Sonntagmorgen allen Beteiligten sichtlich schwer. So wurden Telefonnummern und E-Mailadressen ausgetauscht und sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr gefreut – sei es in Deutschland, Polen oder Rumänien.

Dieses Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“. Es fand in Kooperation mit dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. statt. Auch gilt ein besonderer Dank dem Landratsamt des Kyffhäuserkreises, insbesondere dem Jugendamt, und der Jugendfeuerwehr Ritteburg für ihre Unterstützung des Projekts.
Jana Hesse
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)