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Do, 15:20 Uhr
23.07.2009

Info-Telefon geschaltet

Immer mehr Erkrankungen der Schweinegrippe werden in Deutschland diagnostiziert. Für einige Forscher ist das alles Panikmache. Fragen werden von einer Krankenkasse in Sondershausen beantwortet...


Die DAK Sondershausen schaltet am kommenden Mittwoch (29. Juli) erneut eine Sonder-Telefonhotline zur Schweinegrippe. Medizin-Experten beantworten zwischen 10 und 18 Uhr unter der Rufnummer 01802 - 676 676 (pro Gespräch 6 Cent aus dem Festnetz; abweichende Preise aus dem Mobilfunk) alle Fragen rund um das neue Influenza-Virus H1N1. Den DAK-Service können Versicherte aller Krankenkassen nutzen.

„Die rasche Ausbreitung der Schweinegrippe und die geplante Massenimpfung im Herbst verunsichern viele Menschen", erklärt Dietmar Barke, DAK-Chef in Sondershausen. „Es gibt in der Bevölkerung einen starken Informationsbedarf, wie unsere erste Hotline im Juni gezeigt hat. Die meisten Anrufer fragen nach der Gefahr durch das Virus und den besten Schutz. Aufklärung ist derzeit der beste Weg, um einen schnellen Anstieg der Fälle zu bremsen."

Die Kasse weist darauf hin, dass es derzeit noch keinen wirksamen Impfstoff gegen das Virus gibt. Sobald dieser vorliegt, plant die Bundesregierung für den Herbst eine freiwillige Massenimpfung für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Die betroffenen Versicherten sollen vorab über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informiert werden. Aktuell lässt sich das persönliche Infektionsrisiko durch einfache Hygieneregeln verringern. „Der beste Schutz ist gründliches Händewaschen nach dem Händeschütteln, der Benutzung von Toiletten und vor dem Essen“, betont Barke. „Bei Feiern oder im Urlaub sollten mehrere Personen nicht aus einem Glas trinken.“

Die Symptome der Schweinegrippe ähneln denen der alljährlichen Influenza im Winter: Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können vorkommen. Wer unter solchen Beschwerden leidet, sollte zum Arzt gehen. In der Regel verläuft die Schweinegrippe aber milder als die alljährliche Influenza.

Die DAK warnt vor Eigendiagnosen und der eigenmächtigen Behandlung mit antiviralen Medikamenten, da die Schweinegrippe mit vielen anderen akuten Erkrankungen verwechselt werden kann.
Autor: nnz/kn

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