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Di, 20:00 Uhr
04.08.2009

Sozialverband VdK stellt sich vor

Eine Einladung des Sozialverbandes VdK erfolgt an alle Bürger aus Greußen und Umgebung. Der VdK will sich dort noch stärker organisieren und wird sich deshalb den Bürgern vorstellen. Wann und wo, erfahren Sie hier...

Kurz und knapp kann man den heutigen Sozialverband VdK, der einst als Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation von Kriegsopfern gegründet wurde, mit seinem vom letzten Landesverbandstag 2008 beschlossenen Leitbild charakterisieren. Dort heißt es:
  • Wir sind der größte Sozialverband behinderter, chronisch kranker, älterer sowie sozial benachteiligter Menschen in Deutschland.
  • Wir sind der Verband für Jung und Alt, der Generationen verbindet und Integration fördert.
  • Wir sind eine freie Organisation, unabhängig von parteipolitischen, religiösen und weltanschaulichen Interessen.
  • Wir sind ein moderner Dienstleister und bieten unseren Mitgliedern Schutz und Hilfe.

In den 60 Jahren seines Bestehens hat der Verband also eine große Wandlung vollzogen.

In Thüringen erfolgte die Gründung des Verbandes ja erst nach der Wende. Dabei gaben in unserer Region erfahrene Mitglieder aus Nordrheinwestfahlen, Hessen und Bayern wesentliche Starthilfe. Der Landesverband Thüringen wurde am 9. Juli 1990 ins Vereinsregister des Kreisgerichtes Jena eingetragen und ist heute im Landesverband Hessen-Thüringen Teil des 2. stärksten Landesverbandes mit über 200.000 Mitgliedern. Im damaligen Kreis Sondershausen erfolgte die Gründung des Verbandes am 20. November 1990. Heute besteht der Kreisverband Nordthüringen aus den einstigen Kreisverbänden Sondershausen, Artern und Nordhausen und hat fast 1.100 Mitglieder in 14 Ortsverbänden.

Im Bereich Sondershausen sind dies die Ortsverbände Sondershausen-Promenade, Sondershausen-Jecha und Bendeleben. Vor allem um den Aufgaben im Bereich der sozialrechtlichen Beratung und Vertretung der Mitglieder, aber natürlich auch zur Unterstützung des Ehrenamtes, hat der Kreisverband in allen seinen Entwicklungsstufen viel Wert auf den Erhalt der Beratungsstellen in den drei Einzugsbereichen gelegt und so besteht für den Bereich Sondershausen auch heute noch die Beratungsstelle in der Johann-Karl-Wezel-Straße, in der jeden Mittwoch durch die sachkundige Kreisgeschäftsführerin Katja Goldacker ein Sprechtag durchgeführt wird. Hier erhalten die Mitglieder Hilfe bei der Lösung ihrer sozialrechtlichen Probleme von der Antragstellung bis zum Widerspruch. Geht es dann vor das Sozialgericht (was dem Mitglied nichts kostet) tritt unsere Bezirksgeschäftsführerin und Rechtsanwältin Birgit Zörkler, mit Sitz ín der Bezirksgeschäftsstelle Nordhausen in Aktion.

Mitglieder unseres Verbandes aus dem Raum Greußen/Ebeleben sind gegenwärtig noch in Sondershausen organisiert. Wir möchten das gern ändern, um ihnen den Weg in die Kreisstadt zu ersparen, ihnen vor Ort Hilfe geben zu können, aber auch ein interessantes Verbandsleben anzubieten. Natürlich erfordert das eine gewisse Mindeststärke an interessierten Menschen, Mitgliedern. Darum haben wir uns als Kreisverband entschlossen, den Informationsbus des Landesverbandes Hessen-Thüringen, der alljährlich im August durch Hessen und Thüringen tourt, am Donnerstag, dem 20. August von 8 bis 13 Uhr in Greußen auf dem Markt Halt machen zu lassen. Hier können Sie mit unserem Verband engere Bekanntschaft schließen, sich Rat zu ihren sozialrechtlichen Problemen holen.

Dabei sein werden aber auch Partner von anderen Behindertenverbänden wie der des Regionalverbandes der Hörbehinderten und wir hoffen, dass auch Lokalpolitiker unser Angebot zu Gesprächen annehmen werden. Übrigens: Vor vier Jahren hielt dieser Bus in Ellrich und wenige Monate später gründeten Ellricher, die bisher in Ilfeld organisiert waren, ihren eigenen Ortsverband. Warum soll das in Greußen nicht auch funktionieren?

Bildtexte:
  • Links: 2006 machte die VdK-Infobustour in Sondershausen Halt, wo es sich auch Vize-Landrat Georg Schäfer, übrigens selbst Mitglied des VdK, nicht nehmen ließ Bus und Infomaterial in Augenschein zu nehmen.
  • Mitte: Die moderne Einsteigetechnik und Innenausrüstung des Busses interessiert immer wieder vor allem Gehbehinderte Menschen.
  • Rechts: Im Rahmen des Europäischen Protestages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen startete der VdK im Jahr 2008 vor dem Landratsamt eine ganztätige Aktion. Dabei war auch Hans-Dieter Dünkel aus Greußen (im Gespräch mit Erika Missner). Er ist gegenwärtig Vorsitzender des einen der beiden Sondershäuser VdK-Ortsverbände. Natürlich würde er sich freuen, wenn es gelänge in Greußen einen eigenständigen Ortsverband zu gründen.

Text und Fotos: Klaus Henze
Infobus VdK (Foto: Klaus Henze)
Infobus VdK (Foto: Klaus Henze)
Infobus VdK (Foto: Klaus Henze)
Autor: khh

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