Mi, 17:04 Uhr
12.08.2009
Schnell reagiert
Noch ist nicht entschieden, ob einige Ampelanlagen in der Stadt Artern endgültig abgeschaltet werden. Hier erfahren Sie die Meinung eines Lesers und die Stellungnahme zum Problem aus Sicht der Stadtverwaltung...
"Können Sie bitte bei der Stadtverwaltung Artern nachfragen, wer auf die Idee gekommen ist, die Ampel an der Bergstraße abzustellen?" Diese Frage stellte uns gestern abend ein Leser dieser Zeitung und schrieb:
"Hier geht es zu zwei Schulen (Grundschule, u. Berufsschule). Es wäre schon im Sinne der Sicherheit für die Kinder wichtig, die Ampel wieder im Gange zusetzen. Die Ampel brauch ja nicht den ganzen Tag zu gehen, sondern nur zu den Stoßzeiten.
Als Autofahrer hat man ebenso seine Schwierigkeiten, wenn man von Richtung Bußgeldstelle kommt, links abzubiegen. Weiterhin wurde die Fußgängerampel an der Kita Magdalenstraße abgestellt.
Man kann der falschen Stelle sparen, aber die Sicherheit von Kindern und anderen Teilnehmern des Straßenverkehres sollte Vorrang haben. In Artern kommt man sich vor wie bei Schildbürgen. Wieviel Strom verbraucht so eine Ampel überhaupt, wieviel Jahre muss diese ausgeschaltet sein, damit überhaupt ein Spareffekt spürbar ist. Würde mich freuen, wenn Sie sich des Themas annehmen könnten."
Wir haben prompt reagiert und kn hat die Frage an die Stadtverwaltung Artern heut morgen weitergereicht. Hier die Stellungnahme der Stadtverwaltung Artern:
"Die Stadt Artern musste zum 01.08.2008 mit Fertigstellung des Teilabschnittes der Ortsumgehung die L 1172- Karl-Hühnerbein-Straße/Puschkinstraße/ Rudolf- Breitscheid- Straße in ihre Straßenbaulast übernehmen. Damit verbunden war die Übernahme von drei Ampelanlagen. Mit Verkehrszählungen über einen längeren Zeitraum wurde die Notwendigkeit der Ampelanlagen an der Magdalenenstraße und der Bergstraße geprüft und bei den zuständigen Behörden die Abschaltung der Ampeln beantragt. Die Abschaltung wurde vorerst befristet bis Jahresende genehmigt.
Die Verkehrs- und Fußgängerströme werden sowohl von der Stadtverwaltung als auch von der Polizei beobachtet. Eine endgültige Entscheidung muss noch getroffen werden. Ampelanlagen verursachen leider nicht nur Stromkosten, es fallen nicht unerhebliche Kosten für die monatliche Wartung (gesetzlich vorgeschrieben) sowie für laufende Reparaturen an.
A. Große, Abteilungsleiterin Bau- und Ordnungsamt
Von der Sache her ist, ausgehend von der Stellunugnahme, noch nichts entschieden. Folglich muss man noch nicht die Frage stellen, wie es der Leser gegenüber kn tat:
Warum gibt es keine Bußgeldbescheide für unsinnige Einsparungen der Stadt Artern? Die Bußgeldstelle ist ja vor Ort.
Meinung der kn: In der Tat verursachen Ampelanlagen neben den Stromkosten auch andere erhebliche andere Kosten, wie die Stadtverwaltung richtigerweise hinweist. Davor darf man einfach nicht die Augen verschließen. Allerdings sollte man trotzdem prüfen, ob nicht der eingeschlagene der Stadt Sondershausen der bessere ist? Auch dort sind noch Ampelanlagen an der alten B4 in Betrieb.
Aber hier wird erst gezählt und geprüft, ob die Ampeln nicht doch abgeschaltet und später vielleicht zurückgebaut werden können oder müssen. So lange noch keine Entscheidung getroffen ist, bleiben hier die Ampeln noch an. Zum Wohle der Kinder ist das mit Sicherheit der richtigere Weg. Bei allen Kosteneinsparungen, zu erst immer an die Kinder und schwachen Menschen denken, die von so einer Ampel proftieren, meint zumindest kn.
Autor: khh"Können Sie bitte bei der Stadtverwaltung Artern nachfragen, wer auf die Idee gekommen ist, die Ampel an der Bergstraße abzustellen?" Diese Frage stellte uns gestern abend ein Leser dieser Zeitung und schrieb:
"Hier geht es zu zwei Schulen (Grundschule, u. Berufsschule). Es wäre schon im Sinne der Sicherheit für die Kinder wichtig, die Ampel wieder im Gange zusetzen. Die Ampel brauch ja nicht den ganzen Tag zu gehen, sondern nur zu den Stoßzeiten.
Als Autofahrer hat man ebenso seine Schwierigkeiten, wenn man von Richtung Bußgeldstelle kommt, links abzubiegen. Weiterhin wurde die Fußgängerampel an der Kita Magdalenstraße abgestellt.
Man kann der falschen Stelle sparen, aber die Sicherheit von Kindern und anderen Teilnehmern des Straßenverkehres sollte Vorrang haben. In Artern kommt man sich vor wie bei Schildbürgen. Wieviel Strom verbraucht so eine Ampel überhaupt, wieviel Jahre muss diese ausgeschaltet sein, damit überhaupt ein Spareffekt spürbar ist. Würde mich freuen, wenn Sie sich des Themas annehmen könnten."
Wir haben prompt reagiert und kn hat die Frage an die Stadtverwaltung Artern heut morgen weitergereicht. Hier die Stellungnahme der Stadtverwaltung Artern:
"Die Stadt Artern musste zum 01.08.2008 mit Fertigstellung des Teilabschnittes der Ortsumgehung die L 1172- Karl-Hühnerbein-Straße/Puschkinstraße/ Rudolf- Breitscheid- Straße in ihre Straßenbaulast übernehmen. Damit verbunden war die Übernahme von drei Ampelanlagen. Mit Verkehrszählungen über einen längeren Zeitraum wurde die Notwendigkeit der Ampelanlagen an der Magdalenenstraße und der Bergstraße geprüft und bei den zuständigen Behörden die Abschaltung der Ampeln beantragt. Die Abschaltung wurde vorerst befristet bis Jahresende genehmigt.
Die Verkehrs- und Fußgängerströme werden sowohl von der Stadtverwaltung als auch von der Polizei beobachtet. Eine endgültige Entscheidung muss noch getroffen werden. Ampelanlagen verursachen leider nicht nur Stromkosten, es fallen nicht unerhebliche Kosten für die monatliche Wartung (gesetzlich vorgeschrieben) sowie für laufende Reparaturen an.
A. Große, Abteilungsleiterin Bau- und Ordnungsamt
Von der Sache her ist, ausgehend von der Stellunugnahme, noch nichts entschieden. Folglich muss man noch nicht die Frage stellen, wie es der Leser gegenüber kn tat:
Warum gibt es keine Bußgeldbescheide für unsinnige Einsparungen der Stadt Artern? Die Bußgeldstelle ist ja vor Ort.
Meinung der kn: In der Tat verursachen Ampelanlagen neben den Stromkosten auch andere erhebliche andere Kosten, wie die Stadtverwaltung richtigerweise hinweist. Davor darf man einfach nicht die Augen verschließen. Allerdings sollte man trotzdem prüfen, ob nicht der eingeschlagene der Stadt Sondershausen der bessere ist? Auch dort sind noch Ampelanlagen an der alten B4 in Betrieb.
Aber hier wird erst gezählt und geprüft, ob die Ampeln nicht doch abgeschaltet und später vielleicht zurückgebaut werden können oder müssen. So lange noch keine Entscheidung getroffen ist, bleiben hier die Ampeln noch an. Zum Wohle der Kinder ist das mit Sicherheit der richtigere Weg. Bei allen Kosteneinsparungen, zu erst immer an die Kinder und schwachen Menschen denken, die von so einer Ampel proftieren, meint zumindest kn.