Do, 08:53 Uhr
13.08.2009
Kein Aufreger?
Gestern fand im Ratssaal von Sondershausen eine Podiumsdiskussion zum Thema Schule und Schulpolitik statt. Seltsamerweise war eine Sache kein großer Aufreger. Um was es da ging, erfahren Sie hier...
Der Wahlkampfverein Althaus für Thüringen hatte gestern Abend zu einer Podiumsdiskussion geladen. Schon der Beginn muss eine herbe Enttäuschung gewesen sein. Die Zahl der Besucher war mehr als gering. Und einige der Gäste kamen gar noch aus dem benachbarten Nordhausen, wie sich in der Diskussion zeigte. Offensichtlich lässt das Thema Schulen und Schulpolitik die Eltern von Sondershausen besonders kalt. Und auch die wenigen Sondershäuser waren eher des Berufes wegen, bzw. der Politik wegen da.
Auch wenn kn wegen der Wichtigkeit der Problematik noch einen ausführlichen Bericht bringen wird. Über einen Aufreger, der nicht so recht als solcher behandelt wurde, muss kn doch vorab berichteten Stadträtin Sigrid Rössner hatte während der Diskussion ins Feld geführt, dass es wohl an einer Sondershäuser Schule ein Personalproblem bei den Lehrern gegeben haben muss. Denn Rössner gab an, dass an einer Schule für ein halbes Jahr der Mathematikunterricht ausgefallen sein soll! Hoppla, ein halbes Jahr? Es wurde zwar in der Runde bedauert, aber auch nicht weiter darauf eingegangen.
Für mein persönliches Empfinden sollte man so eine Sache nicht so leicht abtun. Auch wenn sie ungeliebt ist, aber die Mathematik als ein wichtiges Hauptfach darf man doch nicht so einfach unterschätzen, oder sehe ich das wirklich so falsch? Ohne einigermaßen Kenntnisse in der Mathematik sind auch viele andere Schulfächer kaum zu begreifen, denkt man da an die Physik oder gar die Chemie. Selbst die Notenlehre in der Musikstunde wird da zum Problem, wenn man nicht mal einfache Rechenoperationen sicher beherrscht.
Deshalb sollte man eigentlich diese Aussage von Sigrid Rössner nochmals intensiv unter die Lupe nehmen. Wurde hier nur etwas an Sigrid Rössner falsch weitergegeben oder interpretiert oder war tatsächlich der Unterricht in Mathe für ein halbes Jahr ausgefallen? Wenn ja, dann muss das untersucht werden, und solche Festlegungen getroffen werden, dass so ein Vorfall an keiner Schule im Kyffhäuserkreis mehr passieren kann. Mal eine Stunde Ausfall kann schon bei plötzlich Krankheit mal schnell passieren, aber ein halbes Jahr, da sträuben ein ja sich die Haare, so man noch welche hat. Auf keinen fall aber sollte so etwas im Raum stehen bleiben. Hier ist der Schulträger des Kreises gefragt.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhDer Wahlkampfverein Althaus für Thüringen hatte gestern Abend zu einer Podiumsdiskussion geladen. Schon der Beginn muss eine herbe Enttäuschung gewesen sein. Die Zahl der Besucher war mehr als gering. Und einige der Gäste kamen gar noch aus dem benachbarten Nordhausen, wie sich in der Diskussion zeigte. Offensichtlich lässt das Thema Schulen und Schulpolitik die Eltern von Sondershausen besonders kalt. Und auch die wenigen Sondershäuser waren eher des Berufes wegen, bzw. der Politik wegen da.
Auch wenn kn wegen der Wichtigkeit der Problematik noch einen ausführlichen Bericht bringen wird. Über einen Aufreger, der nicht so recht als solcher behandelt wurde, muss kn doch vorab berichteten Stadträtin Sigrid Rössner hatte während der Diskussion ins Feld geführt, dass es wohl an einer Sondershäuser Schule ein Personalproblem bei den Lehrern gegeben haben muss. Denn Rössner gab an, dass an einer Schule für ein halbes Jahr der Mathematikunterricht ausgefallen sein soll! Hoppla, ein halbes Jahr? Es wurde zwar in der Runde bedauert, aber auch nicht weiter darauf eingegangen.
Für mein persönliches Empfinden sollte man so eine Sache nicht so leicht abtun. Auch wenn sie ungeliebt ist, aber die Mathematik als ein wichtiges Hauptfach darf man doch nicht so einfach unterschätzen, oder sehe ich das wirklich so falsch? Ohne einigermaßen Kenntnisse in der Mathematik sind auch viele andere Schulfächer kaum zu begreifen, denkt man da an die Physik oder gar die Chemie. Selbst die Notenlehre in der Musikstunde wird da zum Problem, wenn man nicht mal einfache Rechenoperationen sicher beherrscht.
Deshalb sollte man eigentlich diese Aussage von Sigrid Rössner nochmals intensiv unter die Lupe nehmen. Wurde hier nur etwas an Sigrid Rössner falsch weitergegeben oder interpretiert oder war tatsächlich der Unterricht in Mathe für ein halbes Jahr ausgefallen? Wenn ja, dann muss das untersucht werden, und solche Festlegungen getroffen werden, dass so ein Vorfall an keiner Schule im Kyffhäuserkreis mehr passieren kann. Mal eine Stunde Ausfall kann schon bei plötzlich Krankheit mal schnell passieren, aber ein halbes Jahr, da sträuben ein ja sich die Haare, so man noch welche hat. Auf keinen fall aber sollte so etwas im Raum stehen bleiben. Hier ist der Schulträger des Kreises gefragt.
Karl-Heinz Herrmann
