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Do, 00:03 Uhr
20.08.2009

Neugestaltung am Panorama Museum (2)

Kaum wiederzuerkennen! Wer am 28. Juni zur Eröffnung der große Werner Tübke Ausstellung „Das Monumentalwerk - Von der Skizze zur Vollendung“ war, wird den Platz vor dem Haupteingang des Panorama Museums kaum wiedererkennen...

Der Vorplatz zum Haupteingang war noch nie eine richtige sehenswerte Sache, schon seit der Eröffnung. Und das hatte sich im Laufe der Zeit nicht wesentlich verbessert, resümierte Museumsdirektor Gerd Lindner, als er seine Gäste begrüßte. Aber am schlimmsten sah es tatsächlich zur Eröffnung der Sonderausstellung aus, man lief durch eine einzige Baustelle.

Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Als sogenannter kultureller Gedächtnisorte ist das Panorama im Blaubuch der Bundesregierung für aufgenommene Museen und Einrichtungen enthalten, aber vor dem Museum, schweigen war besser. Lange genug hatte es ja auch gedauert, bis der Vorplatz sein sehr schönes Aussehen erreichte. Schon 2002 wurden Mittel für den Außenbereich beantragt und erst 2004 konnte die Vortreppe gebaut werden. Danach ruhte es wieder bis es 2009 weiterging, und jetzt vor dem Haupteingang eine Verweilzone errichtet wurde, die dem Wesen des Gebäudes und seinem Inhalt entspricht. Ganz wunderbar jetzt auch eine Freifläche mit gastronomischer Versorgung.

Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Museumsdirektor Gerd Lindner, Landrat Peter Hengstermann (CDU), Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien Gerold Wucherpfennig (CDU) und Landtagsmitglied Gudrun Holbe.

Durch die Gestaltung des Platzes und seine gelungene Einbettung in die Umgebung werden die Besucher des Panorama-Museums bestens auf die Betrachtung des monumentalen Rundgemäldes von Werner Tübke eingestimmt. Damit ist der 2. Bauabschnitt fast komplett realisiert. Für diesen Bauabschnitt haben Bund und Land jeweils 400.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Und auch die Einladung des Thüringer Bauministers Gerold Wucherpfennig war eigentlich sehr geschickt gewählt. Nicht was Sie jetzt schon wieder denken, Wahlen und so. Völlig falsch. Museumsdirektor Gerd Lindner hat noch einige Ideen, die in die Tat umgesetzt werden müssten und mit Baumaßnahmen verbunden sind. Und Gebäude und Land drum herum gehören ja dem Freistaat Thüringen. Da macht es schon Sinn, gleich dem Bauminister seine Vorstellungen zu unterbreiten. Begleitet wird Minister Wucherpfennig u. a. von Landrat Hengstermann und Mitgliedern des Trägervereins Panorama Museum e.V.

Unter anderem besteht der Wunsch, die beiden bisher entfernt liegenden Parkplätze zu renaturisieren und einen wesentlich dichter am Gebäude befindlichen Parkplatz zu ersetzen (120 PKW - + 6 Busstellplätze). Das Land dazu könnte und würde auch die Stadt Bad Frankenhausen zu den üblichen Konditionen an den Freistaat verkaufen. Auch sollte es eine Buswendeschleife geben, da gerade viele Busse mit älteren Menschen vorfahre, so Gerd Lindner. Auch soll der Vorplatz noch mit einigen Skulpturen versehen werden. Die Sockel dafür wurden schon wohlweislich gebaut. Zusagen konnte der Minister noch nichts, aber ein offenes Ohr dürfte Gerd Lindner vorgefunden haben.

Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

An Hand des Planes informierte sich der Minister über die noch vorgesehenen Maßnahmen.

Das seit ca. zwei Wochen vor dem Museum das kleine Schmuckstück fertig ist, daran hat die heimische Firma Bätzoldt's Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Bad Frankenhausen einen maßgeblichen Anteil. Geschäftsführer Steffen Bätzoldt informiert kn, dass immerhin rund 3.700 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt werden mussten. Der Aufwand hat sich, dass sollte Ihr baldiger Besuch mal zeigen, wirklich gelohnt. Positiv zu vermerken, dass es nicht nur Bänke auf dem Vorplatz gibt, sondern das auch einiges Astwerk entfernt wurde, dass früher den Blick nach Bad Frankenhausen störte.

Nach dem „technischen und arbeitsmäßigen Teil“ nutze der Minister auch die Zeit, das sehenswerte Innere des Museums zu besichtigen. Bei einem Rundgang war auch zu erfahren, das aus früheren Umfragen und Beobachtungen ermittelt wurde, dass besonders viel Besucher natürlich aus dem mitteldeutschen Raum kommen, aber auch die Regionen um Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und NRW stark vertreten sind. International kommen Gäste häufig aus Holland und Dänemark.

Die Ausstellung Werner Tübke: Das Monumentalwerk - Von der Skizze zur Vollendung findet vom noch 28. Juni bis 11. Oktober 2009 im Panorama Museum
Am Schlachtberg 9, Bad Frankenhausen statt. Ausstellungszeiten: Di bis So 10 - 18 Uhr.
Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gestaltung Freifläche Panorama Museum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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