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Fr, 07:03 Uhr
21.08.2009

In der Modellregion unterwegs (2)

Stark beeindruckt war gestern Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD), was bisher vom Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. geleistet wurde und vor allem, was er noch vor hat (kn berichtete bereits). Aber auch einen eingeschenkt bekam der Bundesbauminister gestern...

Tiefensee sei gern in der Modellregion Südharz-Kyffhäuser unterwegs, so der Minister. Neben der Cruciskirche hatte er zuvor schon Sangerhausen und Helbra besucht. Er werde auch, demnächst zwei westdeutsche Modellregionen besuchen, die auch mit dem Problemen der demografischen Entwicklung zu kämpfen haben.

Vom vorgestellten Projekt des künftigen Bürgerzentrums Cruciskirche war er begeistert. Es sei ein starkes Projekt. Hier schlägt man alles, was bisher geplant ist, so der Minister beeindruckt. Wolfgang Wytrieckus, Vorsitzender des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. hofft, dass bis 2014 das Projekt abgeschlossen sein wird. Zuvor hatte Landrat Peter Hengstermann (CDU) auf die gute Zusammenarbeit von Bund und Land Thüringen bei der Unterstützung des Projektes hingewiesen.

Nach einer Turmbesteigung und einem Informationsbummel durch die Johann-Karl-Wezel-Straße (kn berichtete ebenfalls bereits) , ging es zu einem kleinen Forum in den Carl-Schroder-Saal.

Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Bundesbauminister (Bildmitte) auf dem Weg zum Carl-Schroder-Saal .

Im Carl-Schroder-Saal fand anschließend eine kurze Zusammenfassung des heutigen Tages durch Bundesministers statt. Neben Vertretern des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. , Landrat, Bürgermeister und Mitarbeiter der Verwaltungen (Bau) nahmen auch Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen teil. Der Stadtrat war mit Tobias Schneegans (Volkssolidarität, Sigrid Rössner (Die Linke) und Sabine Bräunicke (SPD) vertreten.

Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) schenkte dem Minister einen kräftigen ein, gemeint war allerdings nur der Kaffee, den der Minister zur Stärkung bekam.

Ein wichtige Aufgabe sei es, den Wegzug zu stoppen, den es in verschiedenen Regionen verstärkt gibt (so auch im Kyffhäuserkreis). Als notwendige Aufgabe sieht Tiefensee die Verbesserung bei Arbeitsplätzen (die möglichst zukunftsträchtig sein sollen), einer guten Bildung, Gesundheit und Pflege und der Verbesserung der Infrastruktur. Hier hat der Minister zweifellos recht, aber direkte Arbeitsplätze in der Modellregion wurden bisher mit den Projekten noch nicht nachgewiesen. Hier kann man nur dem Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. danken, denn mit den vergebenen Aufträgen aus dem Bürgerzentrum Cruciskirche wurde hauptsächlich Firmen aus der Region beauftragt, und so wenigstens zur Erhaltung der Arbeitsplätze beigetragen!

Bürgermeister Joachim Kreyer nutze die Chance, Bundesminister Tiefensee auf die Wichtigkeit des Verkehrsprojektes Sundhäuser Berge hinzuweisen, um die Region um Sondershausen besser an das internationale Straßennetz anzuschließen. Auch stellte Kreyer dar, dass z. B. Sondershausen nur ein drittel der Steuerkraft gegenüber vergleichbarer westdeutscher Städte habe.

Auch Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien Gerold Wucherpfennig (CDU) machte sich gegenüber Tiefensee für den Kyffhäuserkreis stark. Auch er pochte auf mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung des Verkehrsprojekt Sundhäuser Berge. Hinsichtlich der Autobahn A 38 bekräftigte er, dass im Dezember der Lückenschluss erfolgen wird, und die A 71 (Erfurt – A 38) im Jahre 2012 fertig wird. Auch verwies Wucherpfennig darauf, dass bauseitig einiges angeschoben wurde, so nannte er als Beispiele neben der Cruciskirche auch die Regelschule Roßleben und die Sporthalle in Westerengel.

Am 21. September wird in Sondershausen die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes stattfinden. Als Minister Tiefensee gefragt wurde welche Headline (zu gut deutsch Überschrift) er dem heutigen Tag geben würde, kam: „Hier sieht man, was Bürger schaffen können“.
Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Besuch Tiefensee (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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