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Sa, 08:07 Uhr
22.08.2009

Abzocke bei Patientenverfügungen?

Der Verein Sozial-Konzept Thüringen e.V. bietet eine kostenlose Beratung im ersten Pflegeberatungszentrum in Greußen an. Mehr Informationen dazu gibt es von Friederike Arndt (Verein Sozial-Konzept Thüringen e.V.) ...

Der Verband der niedergelassenen Ärzte ( NAV ) fordert eine Beratungspauschale von 235,95 € für die Beratung über eine Patientenverfügung.
Am 1. September diesen Jahres wird die gesetzliche Regelung des deutschen Bundestages zur Patientenverfügung in Kraft treten. In einer Patientenverfügung kann jeder definieren welche medizinischen Behandlungen durchgeführt werden sollen im Falle, dass man seinen eigen Willen nicht mehr mitteilen kann. Die Beratungskosten über diese Behandlungen unter anderem auch die Entscheidung, ob lebensverlängernde Maßnahmen eingeleitet werden sollen, übernehmen die privaten und gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht. Der Patient müsste laut der Forderung der niedergelassenen Ärzte die Beratungspauschale in Höhe von 235,95 € aus eigener Tasche bezahlen.

Daniela Parche, examinierte Krankenschwester und Vorsitzende des Sozial-Konzept Thüringen e.V. s hält diese Forderung für "inakzeptabel und ohne rechtschaffende Basis" und sieht darin eine "Abzocke mit einer exorbitanten Rechnung ohne jeglichen Bezug zur Realität".
Parche dazu "In unserem vereinsinternen Pflegeberatungsbüro Am Zwinger 65b in Greußen beraten wir jeden Verbraucher / Kunden / potentiell Pflegebedürftigen kostenfrei, ganzheitlich und umfassend über die Thematik der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht". Somit garantieren wir, dass man sich keiner ungewollten Behandlung ausliefert oder gar gegen seinen Willen in ein Pflegeheim ziehen muss. Individuelle kostenlose Beratungen finden jederzeit in den Räumlichkeiten des Sozial-Konzept Thüringen e.V. s statt. Bei Interesse können Sie einen Termin unter der Telefonnummer 03636-79 26 93 vereinbaren.
"Wir planen ein bundesweites Versorgungsnetzwerk aufzubauen, um den Verbraucher adäquat anhand von Informationskampagnen und Veranstaltungen aufzuklären. Weitere Beratungszentren gibt es in Merseburg, Halle, Krefeld, Duisburg, Emmerich.

Der demografische Wandel ist nicht mehr zu leugnen. Nach aktuellen Umfragen wissen nur 2 % der Bevölkerung, was eine Patientenverfügung ist. Diese Situation ist nicht tragbar und unser Ziel ist die Aufklärung der Bürger, damit sie selbstbestimmt nach eigenen Vorgaben ihr Lebensalter gestalten können.
Für mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter setzt sich auch der Sozial Konzept Thüringen e.V. ein. Der Verein welcher durch mehrere innovative Konzepte und Veranstaltungen im Gesundheitswesen auf sich aufmerksam gemacht hat, bietet dem Verbraucher gleichzeitig eine Garantie im Falle einer Pflegebedürftigkeit nicht in ein Altenpflegeheim zu müssen, sondern "mit Selbstständigkeit und in der Befriedigung seiner Bedürfnisse im gewohnten häuslichen Umfeld leben zu können".

"95 % der Pflegebedürftigen möchten nicht in ein Pflegeheim, sondern zu Hause leben. Die Frage ist dann nur warum ca. 40 % der Pflegebedürftigen in einem Pflegeheim landen." Die Vorsitzende des Sozial Konzeptes Thüringen e.V.s D. Parche sieht die Problematik in der Verteilung in einem Beratungsdefizit seitens der Pflegeeinrichtungen sowie der daraus resultierenden Überforderung der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen.

Pflegeberatungsbüro: Greußen, Am Zwinger 65b, Tel.: 03636-79 26 93
Kontakt: Ansprechpartnerin: Friederike Arndt, Tel.: 03461-54795115, f.arndt@sozial-konzept.de
Friederike Arndt
Autor: khh

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