Mo, 10:09 Uhr
07.09.2009
Endlich gesichert
Zwar ist der Schadfleck in der Frankenhäuser Straße von Sondershausen nicht weg, aber endlich ist das Objekt wenigstens gesichert. Wie es dazu kam, erfahren Sie hier....
Sich regen bringt Segen, heißt es so schön in einem Sprichwort. Beim alten Backwarenbetrieb in Sondershausen, einer schon übel aussehender Ruine, kam noch hinzu, dass es nicht mal vernünftig gegen unbefugten Zugang gesichert war. Der Eigentümer des Objektes war in den Konkurs gegangen. Weder Stadt noch Kreisverwaltung wollten die Verantwortung tragen und etwas machen, offensichtlich aus Angst, später vielleicht mal ganz den gesamten Abriss des Objekts zahlen zu müssen. Und wie kam der Wandel, dass jetzt wenigstens ein Sicherungszaun gesetzt wurde?
In der letzten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Sondershausen berichtete Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass Schüler der Östertalschule sich in einer Projektwoche auch des Themas sicherer Schulweg zugewandt hatten. Dabei hatten sie klar herausgearbeitet, dass das ungesicherte Objekt an einem Schulweg liegt, und leider immer wieder von Schülern betreten wurde, was durch eine fehlende Sicherung sehr erleichtert wurde. Kn hatte auch schon darüber berichtet, und sogar auf Zündeln aufmerksam gemacht.
Bürgermeister Kreyer nahm sich den Anstoß der Schüler zu herzen, und ließ vor kurzem an den beiden ungesicherten Zugängen wenigstens einen Sperrzaun errichten. Und die Moral von der Geschichte? Auch, oder gerade, unsere Kleinen können in der Politik etwas bewirken. Man muss sie nur ermutigen und mal auf die Politiker loslassen. Allerdings ist die Sicherung nur ein erster kleiner Schritt. Solche Ruinen, die leider noch in zu vielen Orten (Greußen) angetroffen werden, müssen endlich von der Bildfläche verschwinden.
Wäre so etwas nicht auch für das Konjunkturpaket? Nicht nur der Abriss würde Arbeit für eine örtliche Firma bedeuten, und auch die Herrichtung einer einfachen Grünfläche würde schon wieder Arbeit bedeuten. Und Gäste der Stadt bekommen dann wenigstens keinen Schock mehr, wenn sie aus Richtung Bad Frankenhausen kommen und aus versehen mal zur falschen Zeit einen Blick nach links werfen.
Autor: khhSich regen bringt Segen, heißt es so schön in einem Sprichwort. Beim alten Backwarenbetrieb in Sondershausen, einer schon übel aussehender Ruine, kam noch hinzu, dass es nicht mal vernünftig gegen unbefugten Zugang gesichert war. Der Eigentümer des Objektes war in den Konkurs gegangen. Weder Stadt noch Kreisverwaltung wollten die Verantwortung tragen und etwas machen, offensichtlich aus Angst, später vielleicht mal ganz den gesamten Abriss des Objekts zahlen zu müssen. Und wie kam der Wandel, dass jetzt wenigstens ein Sicherungszaun gesetzt wurde?
In der letzten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Sondershausen berichtete Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass Schüler der Östertalschule sich in einer Projektwoche auch des Themas sicherer Schulweg zugewandt hatten. Dabei hatten sie klar herausgearbeitet, dass das ungesicherte Objekt an einem Schulweg liegt, und leider immer wieder von Schülern betreten wurde, was durch eine fehlende Sicherung sehr erleichtert wurde. Kn hatte auch schon darüber berichtet, und sogar auf Zündeln aufmerksam gemacht.
Bürgermeister Kreyer nahm sich den Anstoß der Schüler zu herzen, und ließ vor kurzem an den beiden ungesicherten Zugängen wenigstens einen Sperrzaun errichten. Und die Moral von der Geschichte? Auch, oder gerade, unsere Kleinen können in der Politik etwas bewirken. Man muss sie nur ermutigen und mal auf die Politiker loslassen. Allerdings ist die Sicherung nur ein erster kleiner Schritt. Solche Ruinen, die leider noch in zu vielen Orten (Greußen) angetroffen werden, müssen endlich von der Bildfläche verschwinden.
Wäre so etwas nicht auch für das Konjunkturpaket? Nicht nur der Abriss würde Arbeit für eine örtliche Firma bedeuten, und auch die Herrichtung einer einfachen Grünfläche würde schon wieder Arbeit bedeuten. Und Gäste der Stadt bekommen dann wenigstens keinen Schock mehr, wenn sie aus Richtung Bad Frankenhausen kommen und aus versehen mal zur falschen Zeit einen Blick nach links werfen.
