Mi, 11:21 Uhr
09.09.2009
Das ging flott
Vorige Woche berichtete kn noch, dass das Bürgerzenturm (mit Kfz-Zulassung) und die Führerscheinstelle in der Erfurter Straße von Sondershausen geschlossen werden mussten. Heute öffnete bereits das Bürgerzentrum im Landratsamt am Markt...
Was war eigentlich vorige Woche genau passiert? Im Gespräch mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) erfuhr kn, dass es in der Außenstelle des Landratsamtes einen Crash gegeben hatte, und dort keine Standleitung für die Datenübermittlung zur Verfügung stand. Als dann die Telekom gar noch Schwierigkeiten bei der Behebung des Defektes machte, und auch noch die Gebühren für die Bereitstellung der Standleitung erhöhen wollte (sogar mit Fünf-Jahres-Bindung) platze den Verantwortlichen im Landratsamt der Kragen.
Kurzer Hand wurde geprüft, ob nicht im Landratsamt selbst eine Unterbringung des Bürgerservices möglich war. Und die Möglichkeit gab es, und sogar sehr günstig gelegen gleich im Erdgeschoss, in einem Raum, der nicht oft genutzt wurde. Mit etwas Umorganisation wurden noch einige andere Zimmer geleert und das Bürgerzentrum konnte sich samt Kasse im Erdgeschoss breit machen, so dass die Bürger im Landratsamt auch keine langen Suchaktionen starten müssen. Auch die Kasse konnte gleich neben dem Serviceraum untergebracht werden
Pünktlich um 08:00 Uhr wurde das Bürgerzentrum heute morgen geöffnet. Landrat Peter Hengstermann übergab symbolisch den Schlüssel an die Leiterin des Bürgerzentrums, Eileen Soost. Kontrolliert wurde das Ganze vom stellvertretenden Amtsleiter Zentralamt, Frank Etzel. Und auf Kundschaft musste man nicht langen warten, im Gegenteil.
Gute Sachen sprechen sich schnell herum, so dass schon vor der Eröffnung die Stühle im Wartebereich genutzt werden musste, bevor überhaupt die Uhr 08:00 Uhr schlug. Begrüßt wurden die beiden durch Landrat Hengstermann. Das obligatorische Gläschen Sekt bei einer Neueinweihung schlugen die Beiden standhaft aus, weil sie mit dem Fahrzeug da waren. Aber auch die professionellen Kunden ließen nicht lange auf sich warten, wie diese beiden Vertreter des Auto-Hauses Peter aus Sondershausen. War ja letzte Woche doch etwas mühselig, wegen einer Autoanmeldung bis Artern fahren zu müssen.
Und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeit äußerten sich zufrieden über ihren neuen Arbeitsplatz im Stadtzentrum. Man merkte aber auch, dass man sich mehr als beeilt hatte. So fehlen noch einige Schreibtischleuchten an den vier Serviceplätzen und auch mancher Türrahmen muss noch verputzt werden. Da keine KfZ-Ummeldung ohne Bezahlung geht, befindet sich die Kasse gleich neben an, so dass auch hier keine weiten Wege notwendig sind. Noch abschließend geklärt werden muss die Problematik Kundenparkplätze. Pressereferent Dr. Heinz-Ulrich Thiele bestätigte aber auf Anfrage von kn, dass es Gespräche mit der Stadt Sondershausen über eine einvernehmlich Lösung gäbe.
Im Bürgerzentrum ist aber nicht nur die KfZ-Zulassung möglich. Leiterin Eileen Soost betonte im Gespräch mit kn, dass man hier auch seine GEZ-Befreiung (keine Fernsehgebühren) beantragen kann, eine Serviceleistung, die noch zu wenig bekannt sei. Die GEZ-Befreiung betrifft hauptsächlich Harzt-IV-Empfänger, als auch Personen mit geringfügigem Einkommen.
Heute früh stand auch ein Möbelwagen vor der Tür des Landratsamtes, der weiter Möbel brachte. Auch die Führerscheinstelle wird ihr neues Domizil im Gebäude des Landratsamtes bekommen. Allerdings ist man mit dem Umzug noch nicht ganz so weit. Frank Etzel hofft, dass man es vielleicht Ende dieser Woche, oder aber auch erst Anfang anderer Woche schafft, auch diesen Service wieder hier wiederanbieten zu können.
Aber auch die privaten Investoren waren sehr schnell. Der Leerstand von Ladengeschäften in der Innenstadt machte es möglich. Zwei Anbieter von KfZ-Kennzeichen waren fast noch schneller, denn beide Anbieter haben jeweils in der Car-Schroeder-Straße ihren Service eröffnet. Einer neben Nana-Brautmoden und einer gerade über von Nana Brautmoden.
Und was wird aus den Räumen in der Erfurter Straße? Auch die bleiben nicht ungenutzt. Dort werden die Mitarbeiter des Projektes Lernen vor Ort einziehen, so Sozialdezernent Georg Schäfer auf Anfrage von kn. Das Projekt wurde ja erst jüngst im Kreistag mehrheitlich beschlossen.
Autor: khhWas war eigentlich vorige Woche genau passiert? Im Gespräch mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) erfuhr kn, dass es in der Außenstelle des Landratsamtes einen Crash gegeben hatte, und dort keine Standleitung für die Datenübermittlung zur Verfügung stand. Als dann die Telekom gar noch Schwierigkeiten bei der Behebung des Defektes machte, und auch noch die Gebühren für die Bereitstellung der Standleitung erhöhen wollte (sogar mit Fünf-Jahres-Bindung) platze den Verantwortlichen im Landratsamt der Kragen.
Kurzer Hand wurde geprüft, ob nicht im Landratsamt selbst eine Unterbringung des Bürgerservices möglich war. Und die Möglichkeit gab es, und sogar sehr günstig gelegen gleich im Erdgeschoss, in einem Raum, der nicht oft genutzt wurde. Mit etwas Umorganisation wurden noch einige andere Zimmer geleert und das Bürgerzentrum konnte sich samt Kasse im Erdgeschoss breit machen, so dass die Bürger im Landratsamt auch keine langen Suchaktionen starten müssen. Auch die Kasse konnte gleich neben dem Serviceraum untergebracht werden
Pünktlich um 08:00 Uhr wurde das Bürgerzentrum heute morgen geöffnet. Landrat Peter Hengstermann übergab symbolisch den Schlüssel an die Leiterin des Bürgerzentrums, Eileen Soost. Kontrolliert wurde das Ganze vom stellvertretenden Amtsleiter Zentralamt, Frank Etzel. Und auf Kundschaft musste man nicht langen warten, im Gegenteil.
Gute Sachen sprechen sich schnell herum, so dass schon vor der Eröffnung die Stühle im Wartebereich genutzt werden musste, bevor überhaupt die Uhr 08:00 Uhr schlug. Begrüßt wurden die beiden durch Landrat Hengstermann. Das obligatorische Gläschen Sekt bei einer Neueinweihung schlugen die Beiden standhaft aus, weil sie mit dem Fahrzeug da waren. Aber auch die professionellen Kunden ließen nicht lange auf sich warten, wie diese beiden Vertreter des Auto-Hauses Peter aus Sondershausen. War ja letzte Woche doch etwas mühselig, wegen einer Autoanmeldung bis Artern fahren zu müssen.
Und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeit äußerten sich zufrieden über ihren neuen Arbeitsplatz im Stadtzentrum. Man merkte aber auch, dass man sich mehr als beeilt hatte. So fehlen noch einige Schreibtischleuchten an den vier Serviceplätzen und auch mancher Türrahmen muss noch verputzt werden. Da keine KfZ-Ummeldung ohne Bezahlung geht, befindet sich die Kasse gleich neben an, so dass auch hier keine weiten Wege notwendig sind. Noch abschließend geklärt werden muss die Problematik Kundenparkplätze. Pressereferent Dr. Heinz-Ulrich Thiele bestätigte aber auf Anfrage von kn, dass es Gespräche mit der Stadt Sondershausen über eine einvernehmlich Lösung gäbe.
Im Bürgerzentrum ist aber nicht nur die KfZ-Zulassung möglich. Leiterin Eileen Soost betonte im Gespräch mit kn, dass man hier auch seine GEZ-Befreiung (keine Fernsehgebühren) beantragen kann, eine Serviceleistung, die noch zu wenig bekannt sei. Die GEZ-Befreiung betrifft hauptsächlich Harzt-IV-Empfänger, als auch Personen mit geringfügigem Einkommen.
Heute früh stand auch ein Möbelwagen vor der Tür des Landratsamtes, der weiter Möbel brachte. Auch die Führerscheinstelle wird ihr neues Domizil im Gebäude des Landratsamtes bekommen. Allerdings ist man mit dem Umzug noch nicht ganz so weit. Frank Etzel hofft, dass man es vielleicht Ende dieser Woche, oder aber auch erst Anfang anderer Woche schafft, auch diesen Service wieder hier wiederanbieten zu können.
Aber auch die privaten Investoren waren sehr schnell. Der Leerstand von Ladengeschäften in der Innenstadt machte es möglich. Zwei Anbieter von KfZ-Kennzeichen waren fast noch schneller, denn beide Anbieter haben jeweils in der Car-Schroeder-Straße ihren Service eröffnet. Einer neben Nana-Brautmoden und einer gerade über von Nana Brautmoden.
Und was wird aus den Räumen in der Erfurter Straße? Auch die bleiben nicht ungenutzt. Dort werden die Mitarbeiter des Projektes Lernen vor Ort einziehen, so Sozialdezernent Georg Schäfer auf Anfrage von kn. Das Projekt wurde ja erst jüngst im Kreistag mehrheitlich beschlossen.










