Fr, 08:20 Uhr
25.09.2009
Hilfe für Tafel?
In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Sondershausen forderte Stadtratmitglied Sigrid Rössner (Die Linke) den Hauptausschuss auf, sich Gedanken über die Finanzierung der Tafel Sondershausen zu machen...
Hintergrund dazu ist, dass die Sondershäuser Tafel massive Einbrüche bei der Spendenbereitschaft von Lebensmitteln zu beklagen hat. Die Spenden gingen teilweise um 50 % zurück, während die Zahl der Bedürftigen steige, kn hatte jüngst ebenfalls bereits darüber berichtet. Da die Stadt Sondershausen Mitträger der Gemeinnützige Förderungsgesellschaft Arbeit und Umwelt mbH (FAU) ist, so Rössner, müsse man sich Gedanken machen, ob die Tafel nicht finanziell bei der Beschaffung von Lebensmitteln unterstützt werden könne.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dazu: Er hatte schon vor gut 1,5 Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen der FAU Aussprachen mit den Markleitern von Sondershausen geführt. Das Problem ist nicht neu, hat sich aber verschärft. Über den gespannten Haushalt sei ein zusätzliche Finanzierung nicht möglich, außerdem müsste mit der Kommunalaufsicht erst geklärt werden, ob eine finanzielle Unterstützung für den Kauf von Lebensmitteln überhaupt möglich wäre. Die Fachbereichsleiterin Soziales, Karin Strödter ergänzte allerdings, dass Personalkosten für die Tafel übernommen werden.
Bürgermeister Kreyer möchte, dass sich der Sozialausschuss nach seiner Konstituierung mit dem Thema beschäftige. Bis dahin verwies er auf die Lebensmittelspende auch von Privatleuten, die am Rathaus abgegeben werden könnten.
Autor: khhHintergrund dazu ist, dass die Sondershäuser Tafel massive Einbrüche bei der Spendenbereitschaft von Lebensmitteln zu beklagen hat. Die Spenden gingen teilweise um 50 % zurück, während die Zahl der Bedürftigen steige, kn hatte jüngst ebenfalls bereits darüber berichtet. Da die Stadt Sondershausen Mitträger der Gemeinnützige Förderungsgesellschaft Arbeit und Umwelt mbH (FAU) ist, so Rössner, müsse man sich Gedanken machen, ob die Tafel nicht finanziell bei der Beschaffung von Lebensmitteln unterstützt werden könne.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dazu: Er hatte schon vor gut 1,5 Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen der FAU Aussprachen mit den Markleitern von Sondershausen geführt. Das Problem ist nicht neu, hat sich aber verschärft. Über den gespannten Haushalt sei ein zusätzliche Finanzierung nicht möglich, außerdem müsste mit der Kommunalaufsicht erst geklärt werden, ob eine finanzielle Unterstützung für den Kauf von Lebensmitteln überhaupt möglich wäre. Die Fachbereichsleiterin Soziales, Karin Strödter ergänzte allerdings, dass Personalkosten für die Tafel übernommen werden.
Bürgermeister Kreyer möchte, dass sich der Sozialausschuss nach seiner Konstituierung mit dem Thema beschäftige. Bis dahin verwies er auf die Lebensmittelspende auch von Privatleuten, die am Rathaus abgegeben werden könnten.