Di, 14:08 Uhr
29.09.2009
2 Mal auf der Flucht
Warum Gorgis Pola aus dem Kyffhäuserkreis nun schon zum zweiten mal auf der Flucht ist, erfahren Sie hier...
Gorgis Pola (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der sympathische Porgis Pola aus dem Irak musste damals vor gut acht Jahren seine Heimat Irak verlassen, weil es sehr gefährlich war, einen christlichen Glauben zu haben, so der bekennende Katholik, der zur Zeit noch in Sondershausen wohnt. In der kirchlichen Gemeinde war er aktiv, so unter anderem als Ministrant. Er ist richtig heimisch geworden in Sondershausen und dem Kyffhäuserkreis. Und trotzdem muss er ein zweites Mal Flüchten, dieses mal vor einem deutschen Gesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Das Gesetz schreibt vor, dass Asylsuchende und geduldete Ausländer für die ersten vier Jahr ihres Aufenthaltes lediglich Grundleistungen umfassen Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel und einen geringfügigen Betrag an Bargeld. In Thüringen werden für Essen und Hygieneartikel Gutscheine ausgegeben.
Da Gorgis Pola nun schon zwei Jahre keine Arbeit hat und hier im Kyffhäuserkreis auch keine findet und Hartz IV empfängt, droht im der Abstieg in den Asylsuchende-Status, der automatisch erfolgt, wenn er drei Jahre keine Arbeit findet.
Gestern verabschiedete Thomas Weinrich (Kreisdiakoniestelle) Gorgis Pola, weil er jetzt in die Nähe der niederländischen Grenze zieht, weil er dort Arbeit gefunden hat. Da hat er sich in den letzten Jahren mühsam einen Bekanntenkreis aufgebaut, und muss ihn nun wieder verlassen. Sichtlich bewegt, nahmen gestern beide voneinander Abschied. Der Abschied erfolgte im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung von Deutschen aus Russland in der Trinitatiskirche von Sondershausen.
Autor: khh
Gorgis Pola (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der sympathische Porgis Pola aus dem Irak musste damals vor gut acht Jahren seine Heimat Irak verlassen, weil es sehr gefährlich war, einen christlichen Glauben zu haben, so der bekennende Katholik, der zur Zeit noch in Sondershausen wohnt. In der kirchlichen Gemeinde war er aktiv, so unter anderem als Ministrant. Er ist richtig heimisch geworden in Sondershausen und dem Kyffhäuserkreis. Und trotzdem muss er ein zweites Mal Flüchten, dieses mal vor einem deutschen Gesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz.Das Gesetz schreibt vor, dass Asylsuchende und geduldete Ausländer für die ersten vier Jahr ihres Aufenthaltes lediglich Grundleistungen umfassen Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel und einen geringfügigen Betrag an Bargeld. In Thüringen werden für Essen und Hygieneartikel Gutscheine ausgegeben.
Da Gorgis Pola nun schon zwei Jahre keine Arbeit hat und hier im Kyffhäuserkreis auch keine findet und Hartz IV empfängt, droht im der Abstieg in den Asylsuchende-Status, der automatisch erfolgt, wenn er drei Jahre keine Arbeit findet.
Gestern verabschiedete Thomas Weinrich (Kreisdiakoniestelle) Gorgis Pola, weil er jetzt in die Nähe der niederländischen Grenze zieht, weil er dort Arbeit gefunden hat. Da hat er sich in den letzten Jahren mühsam einen Bekanntenkreis aufgebaut, und muss ihn nun wieder verlassen. Sichtlich bewegt, nahmen gestern beide voneinander Abschied. Der Abschied erfolgte im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung von Deutschen aus Russland in der Trinitatiskirche von Sondershausen.
