Mi, 14:05 Uhr
07.10.2009
20 Jahre danach
In Erinnerung an die Friedensgebete 1989/90 in Sondershausen laden die ehemaligen Mitarbeiter des ökumenischen Arbeitskreises für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung am 11. Oktober 2009 um 19:00 Uhr in die Katholische St. Elisabeth Kirche ein. Wie in den Friedensgebeten vor 20 Jahren, wird die Ansprache der damalige Pfarrer der Elisabeth Gemeinde, Winfried Stitz, halten...
Jeden Mittwoch Friedensgebet – 19:00 Uhr, Hier. stand vor 20 Jahren auf einem A3-Plakat an der Tür der Sondershäuser Elisabeth Kirche. Der Einladung folgten am 11. Oktober 1989 etwa 15 Leute in die Kirchenbänke. Aus diesen Wenigen sollten 14 Tage später Hunderte werden. Sie gingen nach dem Gebet auf die Straße, um für Veränderungen in der DDR zu demonstrieren. Begrüßung, ein Text aus der Bibel, eine Ansprache, Kyrie und Fürbitten, Vater unser und eine Segensbitte.
Diese Grundstruktur behielten die Friedensgebete bis zu Schluss, im März 1990 bei. Insbesondere am Kyriegebet konnte sich jeder Besucher des Friedensgebets beteiligen und seine Wünsche, Forderungen oder Ängste äußern. Viele machten in der heißen Phase der Wendeereignisse im November/Dezember 1989 rege davon Gebrauch.
Zu einer eben solchen Beteiligung sind auch am 11. Oktober 2009 die Besucher des Friedensgebetes eingeladen, dann, wenn sie sich als an damals Erinnernde 20 Jahre danach zum Friedensgebet versammeln.
Foto: Michael Glaser
Autor: knJeden Mittwoch Friedensgebet – 19:00 Uhr, Hier. stand vor 20 Jahren auf einem A3-Plakat an der Tür der Sondershäuser Elisabeth Kirche. Der Einladung folgten am 11. Oktober 1989 etwa 15 Leute in die Kirchenbänke. Aus diesen Wenigen sollten 14 Tage später Hunderte werden. Sie gingen nach dem Gebet auf die Straße, um für Veränderungen in der DDR zu demonstrieren. Begrüßung, ein Text aus der Bibel, eine Ansprache, Kyrie und Fürbitten, Vater unser und eine Segensbitte.
Diese Grundstruktur behielten die Friedensgebete bis zu Schluss, im März 1990 bei. Insbesondere am Kyriegebet konnte sich jeder Besucher des Friedensgebets beteiligen und seine Wünsche, Forderungen oder Ängste äußern. Viele machten in der heißen Phase der Wendeereignisse im November/Dezember 1989 rege davon Gebrauch.
Zu einer eben solchen Beteiligung sind auch am 11. Oktober 2009 die Besucher des Friedensgebetes eingeladen, dann, wenn sie sich als an damals Erinnernde 20 Jahre danach zum Friedensgebet versammeln.
Foto: Michael Glaser